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Bildungswissenschaften

Die Devise einer Wissensgesellschaft lautet Lebenslanges Lernen, als Kind und Jugendlicher in der Schule, als junger Erwachsener in der beruflichen Ausbildung oder der Universität und als Erwachsener in der beruflichen Weiterbildung. Die Empirischen Bildungswissenschaften liefern hierzu das theoretische Rüstzeug und die Methoden zur empirischen Überprüfung theoretischer Modelle.

Im Zentrum steht die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Unterrichtsmethoden, Lernmotivation, Ausbildungskompetenzen, Bildungsentscheidungen- und ungleichheiten, Bildungsrenditen und Heterogenität. Sowohl national als auch international bestehen zahlreiche Forschungskontakte und eine enge Zusammenarbeit mit der Praxis, um die Prozesse des Bildungserwerbs von der Grundschule bis ins Erwachsenenalter analysieren zu können.

Einen der jüngsten Schwerpunkte in Forschung und Lehre bildet die Inklusionspädagogik. Das Land Brandenburg hat sich zu einem inklusiven Schulsystem bekannt. Dazu sind fünf neue Professuren zur Inklusionspädagogik besetzt worden. Der Lehramtsstudiengang Primarstufe mit dem Schwerpunkt Inklusionspädagogik ist im Wintersemester 2013/14 gestartet. In Verbindung mit den etablierten erziehungswissenschaftlichen, kognitionswissenschaftlichen und sprachwissenschaftlichen  Forschungsschwerpunkten herrschen hierfür beste Bedingungen.

Interessante Querverbindungen bestehen auch zu den Gesundheitswissenschaften wie beispielsweise den Erfahrungen im Behindertensport und in der Rehabilitation. Sport, Musik und Kunst bieten gute therapeutische Konzepte, die in die inklusionspädagogische Lehramtsausbildung integriert werden. Bereits angelaufen ist die Begleitstudie zur Evaluation der Beratung und Fortbildung der Pilotschulen.

Die empirischen Untersuchungen überschreiten die Grenzen einer Disziplin, und so ist es selbstverständlich, dass ErziehungswissenschaftlerInnen, PädagogInnen, SoziologInnen und PsychologInnen gemeinsam forschen. Fragen der Gesellschaft werden zu Fragen der Wissenschaft, etwa warum in Brandenburg so viele Jugendliche die Schule abbrechen, oder wie Kinder von Einwandernden besser Deutsch lernen können, damit ihnen weitere Bildungswege nicht verschlossen bleiben. Die Sprache als Schlüssel zu allen anderen Lernprozessen führt dabei zur Kooperation mit den Kognitionswissenschaften: Ein gemeinsames Projekt untersucht beispielsweise die Auswirkungen der Kiezsprache türkischstämmiger SchülerInnen auf das schulische Lernen.

Anknüpfend an die lange Tradition der Lehrerausbildung in Potsdam stehen viele Forschungsprojekte in unmittelbarem Zusammenhang mit institutionellen  Lernprozessen. Derzeit gibt es zwei Schwerpunkte: Lebenslanges Lernen sowie Schule und Unterricht. Mit empirisch fundiertem Wissen und abgesicherten Methoden wollen sich die Potsdamer WissenschaftlerInnen in den nationalen Bildungsdiskurs einbringen. Die Zusammenarbeit mit internationalen PartnerInnen wird weiter ausgebaut.

Einen der jüngsten Schwerpunkte in Forschung und Lehre bildet die Inklusionspädagogik. Das Land Brandenburg hat sich zu einem inklusiven Schulsystem bekannt. Dazu sind fünf neue Professuren zur Inklusionspädagogik besetzt worden. Der Lehramtsstudiengang Primarstufe mit dem Schwerpunkt Inklusionspädagogik ist im Wintersemester 2013/14 gestartet. In Verbindung mit den etablierten erziehungswissenschaftlichen, kognitionswissenschaftlichen und sprachwissenschaftlichen  Forschungsschwerpunkten herrschen hierfür beste Bedingungen.

Interessante Querverbindungen bestehen auch zu den Gesundheitswissenschaften wie beispielsweise den Erfahrungen im Behindertensport und in der Rehabilitation. Sport, Musik und Kunst bieten gute therapeutische Konzepte, die in die inklusionspädagogische Lehramtsausbildung integriert werden. Bereits angelaufen ist die Begleitstudie zur Evaluation der Beratung und Fortbildung der Pilotschulen.

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