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Die Neuordnung der Welt – Wissenschaftlicher Workshop des RECS zur Potsdamer Konferenz 1945

Foto: Courtesy of Harry S. Truman Library: National Archives (208-N-43888), Gestaltung: SPSG, Julius Burchard.

Foto: Courtesy of Harry S. Truman Library: National Archives (208-N-43888), Gestaltung: SPSG, Julius Burchard.

Am 23. November 2019 veranstaltet das Research Center Sanssouci (RECS) in Kooperation mit der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) und der Universität Potsdam einen Workshop in Vorbereitung auf die gleichnamige Ausstellung im kommenden Jahr, mit der die SPSG 75 Jahre Potsdamer Konferenz würdigt.

Als sich vom 17. Juli bis 2. August 1945 die Siegermächte USA, UdSSR und Großbritannien im Schloss Cecilienhof trafen, um über die Nachkriegsordnung zu beraten, schaute die Welt gespannt nach Potsdam. In Europa schwiegen seit Mai 1945 nach dem bis dahin schrecklichsten Krieg der Menschheitsgeschichte die Waffen. Das nationalsozialistische Deutschland war in vier Besatzungszonen – unter Einbeziehung Frankreichs – aufgeteilt, und die siegreiche Rote Armee beherrschte ganz Ost- und Südosteuropa. In Ostasien und dem Pazifik hingegen dauerte der seit 1937 tobende Krieg gegen das japanische Kaiserreich unvermindert an, Korea und große Teile Chinas waren weiterhin unter japanischer Besatzung. Der Nahe und Mittlere Osten glich einem Pulverfass: Briten, Amerikaner und Sowjets standen im Iran und die britische Mandatsmacht versuchte in Palästina, den sich abzeichnenden Konflikt zwischen Arabern und in das Land strömende Juden unter Kontrolle zu bringen.

Nun zeigten sich am Verhandlungstisch im Schloss Cecilienhof erste Risse in der Allianz der Anti-Hitler-Koalition. Verpflichtet durch die im Juni 1945 in San Francisco unterzeichnete Charta der Vereinten Nationen, die das Selbstbestimmungsrecht der Völker und die Gleichberechtigung der Nationen garantieren sollte, verhandelten die „Großen Drei“, Truman, Stalin und Churchill, schließlich über sämtliche Konfliktzonen der Welt. Man legte Grenzverläufe fest, in deren Folge Millionen Menschen zwangsumgesiedelt wurden und debattierte über politische und gesellschaftliche Systeme. Der Kalte Krieg als Konflikt zweier Gesellschaftssysteme wurde bereits sichtbar und die Welt erhielt eine „Neuordnung“, die für knapp 50 Jahre Bestand haben sollte.

Das Research Center Sanssouci (RECS) ist eine Forschungskooperation, die von der Stiftung der Preußischen Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, der Universität Potsdam und der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) getragen wird.

Die Teilnahme am Workshop ist kostenfrei. Die Veranstalter bitten aufgrund der begrenzten Plätze um eine verbindliche Anmeldung bis zum 20. November 2019 unter: inforecsacademy oder telefonisch unter 0331 / 9694-739.

Zeit: 23.11.19, 9.30 bis 17.00 Uhr
Ort: Schloss Cecilienhof, 1. OG, Marshall-Saal (nicht barrierefrei), Im Neuen Garten 11, 14467 Potsdam
Kontakt: Frau Truc Vu Minh, Research Center Sanssouci, Tel.: 0331 9694-739, E-Mail: t.vuminhrecsacademy

Weitere Informationen und Programm unter: https://recs.hypotheses.org/category/veranstaltungen

RECS auf Twitter: www.twitter.com/recs_academy

RECS auf Facebook: www.facebook.com/recs.academy

Presseinformation des Research Center Sanssouci

Text: RECS
Online gestellt: Jana Scholz
Kontakt zur Online-Redaktion: onlineredaktionuni-potsdamde