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Mindestlohn

  • Projekttitel: Evaluation des Mindestlohns in Deutschland (EVA-MIN): Wissensproduktion und -vermittlung für die evidenzbasierte (fach-) öffentliche Evaluation der Mindestlohn-Gesetzgebung
  • Auftraggeber: Leibniz-Gemeinschaft
  • Projektlaufzeit: 2015-2017
  • Projektleiter an der UP: Prof. Dr. Marco Caliendo
  • Mitarbeiterin: Linda Wittbrodt
  • Kooperationspartner: Prof. Dr. Jürgen Schupp (Projektleiter SOEP), Prof. Dr. Lutz Bellmann (Projektleiter IAB Nürnberg)

Kurzbeschreibung

Seit 1. Januar 2015 gilt in Deutschland bundesweit ein gesetzlicher Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro/Stunde. Die Einführung dieser Lohnuntergrenze stellt eine Intervention in die marktwirtschaftliche Ordnung dar, von der etwa 4 Millionen Erwerbstätige direkt tangiert sind. Sie soll die Einkommenssituation von Niedrigeinkommensbeziehern verbessern, ist jedoch auch mit Kosten verbunden. Das Projekt zielt darauf ab, die Effekte der Mindestlohneinführung auf Individuen, Haushalte und Betriebe umfassend zu evaluieren anhand objektiver (Beschäftigung, Arbeitszeit, Einkommenshöhe und -verteilung) und subjektiver Indikatoren (Zufriedenheit, Gerechtigkeitsempfinden). Dazu wird zunächst die bestehende Dateninfrastruktur (SOEP, IAB Betriebspanel) ausgebaut und verbessert und diese allen interessierten Forscherinnen und Forschern weltweit zur Verfügung gestellt. Die aus der Evaluation gewonnenen Ergebnisse sollen anschließend auf transparente und innovative Weise an alle interessierte Gruppen (Wissenschaft, Politik, Öffentlichkeit) kommuniziert und in einem intensiven Austausch mit ihnen diskutiert und bewertet werden. Das Projekt wird in enger Kooperation mit dem SOEP und dem IAB durchgeführt.