PUTZdam – Zehn Tonnen Müll bei Aktion des Hochschulsports gesammelt

Voller Container
Bürgermeister Burkhard Exner dankt den Aktiven.
Nach dem Sammeln gibt es eine warme Suppe.
Kindertheater vom König Achtlos.
Die Band Zirko Soni spielte zum Empfang.
Photo : Antje Horn-Conrad
Voller Container
Photo : Antje Horn-Conrad
Bürgermeister Burkhard Exner dankt den Aktiven.
Photo : Antje Horn-Conrad
Nach dem Sammeln gibt es eine warme Suppe.
Photo : Antje Horn-Conrad
Kindertheater vom König Achtlos.
Photo : Antje Horn-Conrad
Die Band Zirko Soni spielte zum Empfang.

Rund 200 Potsdamerinnen und Potsdamer, darunter zahlreiche Studierende, haben bei der Aufräumaktion PUTZdam am 17. September etwa zehn Tonnen Müll zusammengetragen. Aufgerufen hatten das Zentrum für Hochschulsport und der Feel Good Campus der Universität Potsdam gemeinsam mit der BUNDjugend, den Wirtschaftsjunioren, der Stadtverwaltung Potsdam und vielen anderen Umweltschützern. Aktueller Anlass war der World Cleanup Day, an dem weltweit rund 200 Millionen Freiwillige in 180 Ländern Müll sammelten. Die Initiatoren wollen auf die zunehmende Verschmutzung der Umwelt aufmerksam machen und das Bewusstsein für ein ökologisch achtsames Konsumverhalten stärken. Positive Nebeneffekte der Aktion des Hochschulsports war die Bewegung an der frischen Luft und die Erfahrung, gemeinsam etwas bewirken zu können.

Pünktlich um 12 Uhr startete die Müllsammelaktion in kleinen Teams an verschiedenen Orten der Stadt: am Campus Griebnitzsee, im Nuthepark, in der Jäger- und der Brandenburger Vorstadt, am Bassinplatz, im Lustgarten oder auch am Schloss Charlottenhof. Auf den Sammelrouten an Land und zu Wasser konnten alle auf ihre Weise aktiv werden: gehend, joggend oder paddelnd. Wer ganz nebenbei an verschiedenen Stationen Quizfragen zur Müllvermeidung beantwortet hat, konnte am Ende attraktive Preise gewinnen. Sieger wurde das Team „Putzkäppchen“, gefolgt von den „Jägern und Sammlerinnen“, die sich über umweltfreundliche Stifte, Mehrwegbecher, Jutebeutel und Gutscheine Potsdamer Kultur- und Freizeiteinrichtungen freuen konnten. Aber auch für alle anderen war die Teilnahme ein Gewinn: „Schön, nach Corona wieder mal neue Leute kennenzulernen und gemeinsam was für die Umwelt zu tun“, sagte Soziologiestudentin Marie Queste. Und Anna Meide von der Potsdamer Fachhochschule bestätigte, dass das Sammeln durchaus einen sportlichen Aspekt hatte: „Immerhin waren wir mehr als zwei Stunden auf den Beinen.“

Endpunkt aller Routen war der Luisenplatz, wo die Potsdamer STEP einen großen Container für den mitgebrachten Müll bereitgestellt hatte. Die Organisatoren beköstigten die Ankommenden mit einer wärmenden Kürbissuppe und die studentische Band Zirko Soni sorgte musikalisch für einen stimmungsvollen Empfang. Bürgermeister Burkhard Exner dankte allen Beteiligten für ihren Einsatz und sagte auch für die Zukunft seine Unterstützung zu: „Ihre Aktion ist ein wunderbares Zeichen für Gemeinsinn in unserer Stadt.“ Besonders bemerkenswert fand er, dass so viele Kinder mitgesammelt hatten. Für sie zur Belohnung spielte das Theater „Sinn & Ton“ auf einer improvisierten Bühne das Kinderstück vom „König Achtlos“, der erst lernen musste, seinen Müll ordentlich zu sortieren.

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Antje Horn-Conrad

Online editorial

Sabine Schwarz