Auf dem Weg zu 100 Prozent – Universität Potsdam baut mit DFG-Förderung den Anteil der Open Access Publikationen kontinuierlich aus

Die Universität Potsdam fördert und unterstützt die frei zugängliche Veröffentlichung von Forschungsergebnissen. 2019 erschien schon mehr als die Hälfte aller Publikationen mit dem Label Open Access. | Foto: AdobeStock/putilov_denis
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Die Universität Potsdam fördert und unterstützt die frei zugängliche Veröffentlichung von Forschungsergebnissen. 2019 erschien schon mehr als die Hälfte aller Publikationen mit dem Label Open Access.

Immer mehr Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Potsdam wollen ihre Forschungsergebnisse frei verfügbar veröffentlichen, also Open Access. Unterstützung erhalten sie dabei von ihrer Hochschule, die mithilfe der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) einen Publikationsfonds aufgelegt hat. Mit Erfolg: Seit der Einrichtung des DFG-Publikationsfonds 2015 hat sich die Zahl der daraus geförderten Open Access-Veröffentlichungen von Forschenden der Uni Potsdam fast verfünffacht – von 24 auf 113 im Jahr 2019. Auch darüber hinaus stehen die Zeichen auf Open Access: Von den 1840 Publikationen, die 2019 von UP-Forschenden veröffentlicht wurden, waren bereits 54,9 Prozent frei zugänglich. 2012 waren es noch 8,7 Prozent.

Seit seiner Einrichtung wurden durch den DFG-Publikationsfonds rund 300 Open Access-Veröffentlichungen mit einem Gesamtvolumen von 424.265 Euro gefördert. Zu diesem Erfolg trugen jedoch auch die zahlreichen Vereinbarungen mit Verlagen bei, auf deren Grundlage Veröffentlichungen günstiger möglich waren. Außerdem hat die Universitätsbibliothek daran gearbeitet, die nötigen Infrastrukturen und Arbeitsprozesse zu schaffen, damit geeignete Publikationen frühzeitig identifiziert und auf dem Weg zur Open Access-Publikation begleitet wurden.
„Die Vorstellung, dass in fünf Jahren möglichst der gesamte wissenschaftliche Output der UP weltweit frei zugänglich ist, bedeutet Ansporn für alle Akteure. Wir merken anhand der positiven Wahrnehmung außerhalb der Universität Potsdam schon jetzt, dass sich die Mühe definitiv lohnt.“, sagt Linda Thomas vom Dezernat für Medienbearbeitung. Sie hat die zurückliegenden fünf Jahre Publikationsfonds analysiert und sieht die Universität Potsdam auf dem richtigen Weg: zu 100 Prozent Open Access.

Den Artikel „Auf dem Weg zu 100 Prozent Open Access – Fünf Jahre DFG-geförderter Publikationsfonds und die Entwicklung notwendiger Infrastruktur an der Universität Potsdam“ von Linda Thomas, erschienen in Bibliotheksdienst 2020; 54/7–8: 545–558 finden Sie hier:
https://doi.org/10.1515/bd-2020-0069