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In Verbindung bleiben – Zweiter Durchgang des „Campus der Generationen Plus“ erfolgreich abgeschlossen

Mit einem Campus-Fest endete der 2. Durchgang des „Campus der Generationen Plus“.

Foto: Franziska Ziemer
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Foto: Franziska Ziemer

Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter auch einige Ehemalige, kamen Ende August noch einmal mit Unternehmern und Unterstützern zusammen, um ihre Ergebnisse zu präsentieren und Erfahrungen auszutauschen. Das Projekt bringt seit 2008 arbeitslose Akademikerinnen und Akademiker zurück in den Beruf. „Der Campus der Generationen schafft es, erwerbslosen Frauen und Männern hierfür passgenaue Lösungen anzubieten“, lobte die Potsdamer Sozialbeigeordnete Elona Müller-Preinesberger.

Von konkreten Erfolgen des „Campus der Generationen Plus“ berichteten der Geschäftsführer der Skai mobile solutions GmbH, Jürgen Busacker, und die ehemalige Teilnehmerin Doris Müller. Gemeinsam hatten sie an einem Projekt des Unternehmens gearbeitet. Heute ist Doris Müller als Produktmanagerin beschäftigt. „Für mich hat es sich ausgezahlt, den Kontakt zu halten“, freut sie sich über ihre neue Herausforderung. Unternehmer Jürgen Busacker sieht einen großen Vorteil des „Campus der Generationen“ darin, potenzielle Mitarbeiter ganz ohne Bewerbungsstress in der gemeinsamen Arbeit kennenzulernen.

„Auch wenn die Teilnahme am Campus der Generationen nicht immer direkt in eine Anstellung führt, so hilft das Projekt aber in jedem Fall, den Blick für Neues zu schärfen“, sagt Projektleiterin Kerstin Grothe-Benkenstein. So gründete zum Beispiel der ehemalige Projektteilnehmer Michael Prechtel mit vier weiteren Teilnehmern des Winterdurchgangs 2013 eine Genossenschaft für die Beratung von kleinen und mittleren Unternehmen in  Brandenburg. „Das Beraterbündnis eG bietet maßgeschneiderte Hilfe bei der Existenzgründung, beim Aufbau des Vertriebs oder auch im Marketing“, so Michael Prechtel über das Angebot der Genossenschaft.

Auf dem Campusfest der Generationen dankte Prof. Dr. Dieter Wagner von der UP Transfer GmbH der Potsdamer Sozialbeigeordneten Elona Müller-Preinesberger für ihre tatkräftige Unterstützung des Projekts. Ein Dank ging auch an Dr. Gerd Reimann, Geschäftsführer der Gideon GmbH, der die Qualifizierungsdurchgänge mit psychologischem und eignungsdiagnostischem Wissen begleitete.

Text: Franziska Ziemer, Online gestellt: Silvana Seppä

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