Fachbereich Kunst: Nikolaisaal (Foyer) – Mäandern zwischen T o n und Ton
Das Mäandern, bewusst als ein Prinzip des Abweichens, des Irritierens und des Spielens gewählt, lässt die reale Tonmasse entschwinden und wird zur Imagination dieser.
Nun schon zum dritten Mal arbeiten Kunststudierende der Universität Potsdam ein Wintersemester lang in einem Kooperationsprojekt zwischen der Kammerakademie Potsdam modern (KAPmodern) (Projektleitung: Tobias Lampelzammer) und der Universität Potsdam (Projektleitung: Ivette Widmann) zu zeitgenössischen Musikwerken, die zu Beginn des Jahres im Foyer des Nikolaisaals durch die KAPmodern gespielt werden.
Das sind in diesem Jahr Werke von Giacinto Scelsi, Kate Moore, Morton Feldmann und anderen. Die Masterstudierenden des Lehramtes Kunst (Künstlerische Praxis Prof. Dr. Maja Linke), die durch Prinzipien des Mäanderns in die Auseinandersetzung mit den Materialien Ton, Körper, Raum und T o n gekommen sind, geben Einblicke in entstandene Einzel- und Gruppenprozesse, die sie in ihrer performativen Arbeit live vor Ort zeigen. Das Performative bewegt sich zwischen Subjekt, Objekt, Aktion und Publikum und fordert den einzigartigen Moment der körperlichen Präsenz, gepaart mit dem musikalischen Erleben heraus.
„War d a s das Leben? Wohlan! Noch Ein Mal! In solchem Spruche ist viel klingendes Spiel“, wusste Nietzsche. „Wer Ohren hat, der höre. – “, gern „unzählige Male“, so beschreibt es ein Auszug aus dem Ankündigungstext von Projektleiter Tobias Lampelzammer (nachzulesen im Ankündigungstext auf der Website der KAP).
Speaker
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Event Type
Subject Field
Faculty
Date
Organizer
Location
Wilhelm-Staab-Straße 10/11
14467 Potsdam
Contact
Karl-Liebknecht-Str. 24-25
14476 Potsdam, Campus Golm
