Wanderausstellung: „Die Rosenburg – Das Bundesministerium im Schatten der NS-Vergangenheit“

Quelle: Bundesministerium der Justiz

Die Ausstellung „Die Rosenburg – Das Bundesministerium im Schatten der NS-Vergangenheit“ ist Teil der Aufarbeitung der Geschichte des Justizministeriums.

Ein Team von Wissenschaftlern unter der Leitung des Historikers Prof. Manfred Görtemaker und des Juristen Prof. Christoph Safferling hat seit 2012 im Auftrag des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) mit dem „Rosenburg-Projekt“ untersucht, wie das Justizministerium in den 1950er und 60er Jahren mit der NS-Vergangenheit seiner Mitarbeiter, den personellen und sachlichen Kontinuitäten, der Verfolgung von Verbrechen im Zusammenhang mit dem Holocaust sowie mit Amnestie und Verjährung umging.

Die Ergebnisse des Abschlussberichts „Die Akte Rosenburg“ wurden in einer Wanderausstellung erstmals 2017 vorgestellt. Diese gliedert sich in neun Bereiche, die durch Stelen und Multimedia-Inhalte repräsentiert werden. Sie nähern sich u. a. durch Biographien oder Original-Aussagen dem jeweiligen Thema an.

Ziel dieser Ausstellung ist es, die Erkenntnisse der „Akte Rosenburg“ einem breiten Publikum vorzustellen und dadurch das Bewusstsein für das historische Unrecht zu schärfen.

Veranstaltungsart

Ausstellung

Sachgebiet

Geschichte
Hochschulleitung
Juristische Fakultät
Lehrerbildung
Öffentliches Recht
Politik und Verwaltung
Politische Bildung
Rechtswissenschaften
Veranstaltungen
Verwaltungswissenschaften

Universitäts-/ Fachbereich

Präsidium

Termin

Beginn
05.11.2022, 08:00 Uhr
Ende
21.01.2023, 18:00 Uhr

Veranstalter

Bundesministerium der Justiz

Ort

Universität Potsdam, Campus III - Griebnitzsee, Haus 6, Foyer
August-Bebel-Straße 89
14482 Potsdam
Lageplan

Kontakt

Juliane Thiem
Am Neuen Palais 10
14469 Potsdam

Telefon: 0331/977-1556