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Lebenslauf - Finden Sie den roten Faden!

Da ist er wieder, der gute alte rote Faden! Wir haben Verständnis für alle, die jetzt mit den Augen rollen. Das Leben hat Höhen und Tiefen, Ecken und Kanten und das soll man jetzt irgendwie zur geraden Linie zurechtzimmern?!

Wir können Sie beruhigen. Ob Ihr roter Faden ein bisschen schwungvoller ausfällt oder hier und da mal die Farbe wechselt, wird die wenigsten interessieren. Essentiell ist dagegen, dass Sie überlegen, welche Qualifikationen Sie besitzen und wie diese zur gewünschten Stelle passen. Sie sollen eben eines nicht: Ihr Leben nacherzählen. Denn der erste Blick beim Sichten von Bewerbungen fällt häufig auf den Lebenslauf. Innerhalb kürzester Zeit können sich so Personalentscheider*innen ein Bild davon machen, welche Qualifikationen jemand für die zu besetzende Stelle mitbringt.

Der Lebenslauf soll daher vor allem eins können: relevante Informationen übersichtlich dargestellt präsentieren. Wer sich also für ein Praktikum mit einem drei Seiten langem Musterlebenslauf bewirbt oder wahllos Nebenjobs und Praktika in epischer Breite darstellt, wird dieses Ziel höchstwahrscheinlich verfehlen. Auch zu knappe oder irrelevante Informationen können sich kontraproduktiv auswirken. 

Wir haben für Sie zusammengefasst, worauf Sie tatsächlich achten sollten.

Tipps für Ihren Lebenslauf

Inhalte abwägen. Zählen Sie nicht wahllos alles auf, was Sie bisher gemacht haben. Überlegen Sie stattdessen, wie die Anforderungen der angestrebten Stelle aussehen und welche Ihrer bisherigen Qualifikationen am besten dazu passt. Dieses "Sahnestückchen" gilt es dann besonders hervorzuheben und auf den ersten Blick erkenntlich zu machen.

Inhalte abstimmen.
Lesen Sie sich nun noch einmal gut Ihr Anschreiben durch. Welche Informationen oder Qualifikationen heben Sie dort besonders hervor? Diese sollten auch im Lebenslauf auftauchen. Vermeiden Sie aber Dopplungen. Was Sie im Anschreiben ausführlich erklären, muss im Lebenslauf nicht noch einmal in gleicher Breite dargestellt werden. Stattdessen empfiehlt es sich, mit Schlüsselbegriffen kurz und konkret darzustellen, was man wo gemacht hat.

Inhalte "unterfüttern".
Zählen Sie nicht nur die bloßen Stationen in Ihrem Lebenslauf auf, sondern fügen Sie konkrete Tätigkeitsbeispiele hinzu. So entsteht ein viel umfassenderes Bild von Ihrer Person und Ihren Kompetenzen und das wiederum motiviert, auch einmal einen Blick auf Ihr Anschreiben zu werfen.

Darstellung und Chronologie.
Da es der Hauptzweck des Lebenslaufs ist zu informieren, sind Übersichtlichkeit, Struktur und Design von ungleich hoher Bedeutung. Wir haben deshalb eigens zu diesem Thema eine Checklist verfasst. Soviel vorab: Chronologisch oder antichronologisch – das ist eine Geschmackssache. Der antichronologische Aufbau hat den Vorteil, dass mit Ihren jüngsten Erfahrungen begonnen wird – so können Sie die relevanten Daten direkt an den Anfang setzen.

Was muss rein? Der Lebenslauf strukturiert sich anhand von Überschriften. Übliche Kategorien sind: persönliche Daten, Schulbildung, Ausbildung, Studium, praktische Erfahrungen oder Berufserfahrung, Praktika und Nebenjobs, ehrenamtliche Tätigkeiten, Sprachkenntnisse, Computerkenntnisse, sonstige Kenntnisse.

Was muss raus? Folgende Infos können Sie getrost weglassen: Redundanzen und für die Stelle Irrelevantes, Angaben zu Eltern und Geschwistern, Angaben zur Grundschule sowie Gehaltsvorstellungen (falls gefordert bitte im Anschreiben ausformulieren). Falls nicht für die angestrebte Stelle relevant, sind auch religiöse und politische Ansichten im Lebenslauf überflüssig. Hobbies brauchen Sie nur zu erwähnen, wenn Sie in irgendeiner Form interessant oder für die Stelle relevant sind. Allerweltshobbies wie Lesen oder Radfahren sind Nullinformationen und gehören nicht in den Lebenslauf. 

Schluss. Zum Abschluss gehören Datum und Ihre Unterschrift auf den Lebenslauf.