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Drei Hochschulen, ein Fachbereich – Universität Potsdam schlägt gemeinsamen Fachbereich Gesundheitswissenschaften vor

Die Universität Potsdam schlägt vor, gemeinsam mit der Brandenburgischen Technischen Hochschule Cottbus-Senftenberg (BTU) und der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB) einen gemeinsamen Fachbereich Gesundheitswissenschaften einzurichten. Aufbauend auf dem im Landtag verabschiedeten Gesundheitscampus, der insgesamt zwölf neue Professuren in den kommenden Jahren schaffen will, sollen die Gesundheitswissenschaften im Land Brandenburg auf diese Weise weiter gestärkt werden. Schwerpunkte der Ausbildung und Forschung könnten Medizin und Gesundheit im Alter sein.

Ziel des neuen gemeinsamen Fachbereichs wäre es, die Kooperation mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Kliniken im Land Brandenburg weiterzuentwickeln und zu intensivieren, die Forschung und Lehre im Bereich der Gesundheitswissenschaften zu bündeln und damit auch ein Fundament für eine ärztliche Versorgung des Flächenlandes Brandenburg zu legen. Die qualifizierte und hochwertige Gesundheitsversorgung einer älter werdenden Gesellschaft kann in einem stark arbeitsteilig und kooperativ organisierten Gesundheitswesen nur durch die Vernetzung von Gesundheitsfachberufen und Gesundheitsforschung gelingen. Ein gemeinsamer Fachbereich Gesundheitswissenschaften böte ein integratives Modell, das Ausbildung und angewandte Forschung zwischen pflege-, therapie- und ernährungswissenschaftlichen Studiengängen realisiert.

Die Universität Potsdam begrüßt die Bemühungen des Landes, die Gesundheitsforschung über den angedachten Gesundheitscampus weiter zu fördern. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen vor allem auch vor dem Hintergrund, dass wir universitätsintern vor wenigen Monaten eine Forschungsinitiative Gesundheitswissenschaften ins Leben gerufen haben. Wir sind gerade auch dabei, über gemeinsame Strukturen nachzudenken, um die Kooperation auf solide Füße zu stellen“, erklärt Universitätspräsident Prof. Oliver Günther, Ph.D. Erste Sondierungsgespräche unter den Hochschulen wurden bereits geführt. Bevor die privat organisierte MHB in Neuruppin im Sommersemester 2015 ihren Lehrbetrieb aufgenommen hatte, war das Flächenland Brandenburg das einzige Bundesland ohne medizinische Hochschule.

Kontakt: Dr. Vera Ziegeldorf, Leiterin des Präsidialamtes
Telefon: 0331 977-1220
E-Mail: vera.ziegeldorfuni-potsdamde 

Medieninformation 18-05-2015 / Nr. 0062

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Online gestellt: Edda Sattler
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