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Harry Potter und die Gewaltenteilung – 30. Ausgabe der Jura-Zeitschrift *studere erschienen

  • 30. Ausgabe der Jura-Zeitschrift *studere
    Foto: Luisa Agrofylax
    30. Ausgabe der Jura-Zeitschrift *studere

Wie steht es um das Recht im magischen Universum der Harry-Potter-Romane? Gibt es in der Zaubererwelt so etwas wie Gewaltenteilung? Die Potsdamer Jura-Studentinnen Lena Siedel und Paula Schmid haben sich mit dem Thema „Recht in Literatur“ befasst und meinen, dass sich eine Betrachtung der Geschichte von Harry Potter aus rechtlicher Perspektive durchaus lohnt, weil sie in einem fiktiven Rechtssystem spielt. „Dies ermöglicht den Lesern, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen ihrem realen Rechtssystem und dem fiktiven System des Buches zu identifizieren und dahingehend das Rechtsverständnis zu stärken.“ Nachzulesen ist das in der aktuellen Ausgabe der von Jura-Studierenden der Universität Potsdam herausgegebenen Rechtszeitschrift *studere, die in diesen Tagen zum dreißigsten Mal erschienen ist.

Seit 2008 bietet *studere den Studierenden an der Juristischen Fakultät frühzeitig die Möglichkeit, eigene wissenschaftliche Beiträge zu veröffentlichen. Die Zeitschrift erscheint im Semestertakt, spiegelt das Fakultätsleben wider und dient auch der Vertiefung des Lernstoffs oder der Vorbereitung auf Klausuren.

Alexander Klöckner Safuán und Andrea Hoang etwa stehen kurz vor dem Ersten Juristischen Staatsexamen. In ihrem Beitrag befassen sie sich mit Rückforderungsansprüchen glückloser Spieler gegen Online-Casino-Anbieter und erklären, warum die damit zusammenhängenden rechtlichen Fragen Relevanz für Klausuren haben. Und Johanna Charlott Dommnich veröffentlicht ihre mit „sehr gut“ bewertete Lösung einer Bachelorklausur zum Medienrecht.

Aber nicht nur Studierende, auch Lehrende schreiben für *studere. In der aktuellen Ausgabe sind unter anderem Aufsätze von Professor Thorsten Ingo Schmidt über den „Prüfungsmaßstab des Bundesverfassungsgerichts“ und Professor Alexander Windoffer über „Wissenschaftliches Fehlverhalten und Täuschung bei der Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten“ zu finden. 

„Mehr als eine Note“ ist ein Interview mit Ron Straßburg überschrieben, in dem der erfolgreiche Absolvent über das Jurastudium in Potsdam und seine Erfahrungen spricht, die ihn während seiner Studienzeit prägten.

Die Rezension eines neuen Fachbuchs fehlt in der Zeitschrift ebenso wenig wie eine Befragung von Studierenden zum Uni-Repetitorium. Am Ende gibt es sogar ein juristisches Kreuzworträtsel. Wer das richtige Lösungswort einsendet, kann eines von drei Lehrbüchern gewinnen.

Das Magazin erscheint kostenlos gedruckt und online unter https://www.uni-potsdam.de/de/studere.