Besiegelt! Miet- und Nutzungsvereinbarung für den Nil-Club unterzeichnet

Das Bild zeigt vier Personen mit dem unterzeichneten Nutzungsvertrag. Das Foto ist von Thomas Roese. Beim anklicken öffnet sich das Bild im neuen Fenster.
Foto : Thomas Roese
Nach der Unterzeichnung des Nutzungsvertrags: Kanzler Karsten Gerlof, Projektleiterin Karin Sumpf, der Sprecher des Nil e.V. und AStA-Referent Florian Rumprecht sowie der Vorsitzende des AStA Pascal Kienast (v.r.n.l.).

Der Kanzler der Universität Potsdam, Karsten Gerlof, und der Vorsitzende des Allgemeinen Studierendenausschusses, Pascal Kienast, unterzeichneten in dieser Woche den Nutzungsvertrag für den Nil-Studierendenkeller auf dem Campus Am Neuen Palais. Nach der im Frühjahr abgeschlossenen Renovierung konnten die Räume im Untergeschoss von Haus 11 seit April bereits am Tag als Lernbereich genutzt werden. Der jetzt unterzeichnete Vertrag regelt nun auch die Nutzung für studentische Kulturveranstaltungen am Abend, sobald diese nach den geltenden Corona-Vorgaben wieder möglich sind. Dazu gehören dann auch die legendären donnerstäglichen Partys. 

Den Studierenden stehen die Räume künftig von Montag bis Donnerstag tagsüber zum individuellen Lernen und Arbeiten zur Verfügung. Danach beginnt das Abend- bzw. das Wochenendprogramm, das vom Nil e.V. organisiert wird. Darüber hinaus können die Räume für Sondertermine gebucht werden, z.B. für Veranstaltungen des Hochschulsports, Sprachkurse und Aktivitäten verschiedener universitärer Gruppen.

„Wir freuen uns sehr, dass es gelungen ist, hier einen Ort zum Lernen, aber auch für Kommunikation und Kultur auf dem Campus zu schaffen. Ich bin mir sicher, dass er sich nach der Corona-Pandemie schnell mit Leben füllt“, sagt Karsten Gerlof. „Die Räume sind barrierefrei zugänglich und bieten eine angenehme Arbeitsatmosphäre“, berichtet Karin Sumpf, die das gesamte Umbauprojekt leitete.

Die Universität hatte in den zurückliegenden beiden Jahren die Elektrik, Brandschutztüren und Theke sowie die Sanitäranlagen erneuern lassen. Um die Räume heller und gemütlicher zu gestalten, wurden die Wände in modernen Farbtönen gestrichen. Flexible Beleuchtung sorgt sowohl für die nötige Helligkeit am Tage als auch für die passende Farbstimmung am Abend. So erscheinen die Räume zu jeder Tages- und Nachtzeit buchstäblich in neuem Glanz.

Den fließenden Übergang vom Arbeiten zum Feiern organisiert der Nil e.V., der während der Zeit der Schließung ein neues Betriebskonzept erstellt hat. Florian Rumprecht, AStA-Referent und Sprecher des Nil-Studierendenkellers, freut sich, es nun umsetzen zu können. „Sobald die Pandemie es zulässt, starten wir mit dem Programm, zu dem alle an der Universität eingeladen sind, etwas beizutragen, ob Theater, Musik, Vorträge oder Diskussionen.“ Noch einmal dankte er der Universität, dem Studierendenparlament und dem Studierendenwerk Potsdam, die die finanziellen Mittel für die Renovierung bewilligten. Die Universität Potsdam hatte rund 600.000 Euro zur Verfügung gestellt, ein fünfstelliger Betrag wurde zudem von der Studierendenvertretung übernommen.

Nach der Unterzeichnung des Nutzungsvertrages ist dem gesamten Projektteam Freude und Erleichterung anzumerken, auch wenn die anhaltende Pandemie derzeit noch immer keine größeren Veranstaltungen zulässt und alle noch etwas warten müssen, die Wiederbelebung des Nil-Clubs mit Party und Musik zu feiern.