Jetzt geht es los: „Bewegt studieren“

Pausengymnastik während der Tagung des Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverbands in Potsdam | Foto: Tobias Hopfgarten
Quelle: Tobias Hopfgarten
Pausengymnastik während der Tagung des Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverbands in Potsdam

„Feel Good Campus“ heißt das Projekt zur Förderung der studentischen Gesundheit, mit dem sich die Universität Potsdam innerhalb der bundesweiten Initiative „Bewegt studieren – Studieren bewegt! 2.0“ präsentiert hat.

Die Initiative fördert 50 Hochschulen, die in diesem Jahr mit Unterstützung der Techniker Krankenkasse (TK) und des Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverbands (adh) ihr Bewegungs- und Gesundheitsprogramm für Studierende starten. Den Auftakt dazu gab ein Treffen, zu dem der adh im September ins Potsdamer Kongresshotel „Am Luftschiffhafen“ eingeladen hatte. „Für uns als gastgebende Universität war dies eine gute Gelegenheit, mit den Akteuren anderer Hochschulen in Kontakt zu treten. Wir haben viele Ideen und Denkanstöße mitgenommen, die wir in unsere Arbeit einfließen lassen können“, sagt Ulrike Holz, Koordinatorin des Potsdamer Projekts, das den Studierenden helfen soll, fit und leistungsfähig ihr Studium zu absolvieren.

Prof. Dr. Frank Ziegele vom Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) hielt einen Vortrag zur „Disruption der Hochschullandschaft“ und sprach über die neuen Herausforderungen in der COVID-19-Pandemie. Nach einem Rückblick auf das digitale Sommersemester stellte er positive und negative Aspekte heraus und skizzierte Szenarien, in welche Richtungen sich das Hochschulleben künftig entwickeln könnte. An entscheidenden Stellen könne der Sport einen Mehrwert für die gesamte Hochschule schaffen, so Ziegele.

In einer Walk and Write-Gruppenarbeit haben sich die Teilnehmenden anschließend über die Auswirkungen der „neuen Realität“ auf ihre Projekte im Studentischen Gesundheitsmanagement ausgetauscht und gemeinsam überlegt, wie darin die aktuellen Veränderungen und die von Ziegele aufgezeigten Zukunftsszenarien zu berücksichtigen sind.

Das Treffen in Potsdam ermöglichte den Akteuren, die verschiedenen Projekte zur Bewegungs- und Gesundheitsförderung einander vorzustellen und erste Erfahrungen auszutauschen. „Das große Netzwerk des Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverbandes bietet immer wieder eine tolle Möglichkeit, über den Tellerrand der eigenen Hochschule zu schauen, mit den Kolleginnen und Kollegen anderer Einrichtungen zu diskutieren und Impulse für die eigene Arbeit zu erhalten“, so Maren Schulze vom Zentrum für Hochschulsport der Universität Potsdam. Mit Befragungen und Analysen soll hier zunächst ein genaues Bild von der gesundheitlichen Situation und den Bedürfnissen der Studierenden gewonnen werden, um dann an allen drei Standorten der Universität passgenaue Angebote unterbreiten zu können.