Digitale Lehre stärken – Universität Potsdam erhält 1,6 Millionen Euro im Sofortprogramm #DigitaleLehreBB

Die Universität Potsdam erhält aus dem Sofortprogramm für digitale Hochschullehre in Brandenburg #DigitaleLehreBB rund 1,6 Millionen Euro. Mit den Mitteln will die größte Hochschule des Landes vor allem ihre IT- und E-Learning-Supportstrukturen ausbauen. Aber auch die digitalen Bibliotheksangebote sollen ausgebaut und Lehrende flexibler sowie Studierende mit gesundheitlichen Einschränkungen und Behinderungen stärker unterstützt werden. Da das Sommersemester 2020 infolge der Corona-Pandemie nahezu vollständig in Online- und digitalen Formaten stattfindet, musste auch die dafür nötige Infrastruktur in kürzester Zeit ausgebaut werden.

Der Präsident der Universität Potsdam, Prof. Oliver Günther, Ph.D., sagte: „Diese Mittel vom Land Brandenburg kommen zur rechten Zeit. Nach den Überraschungen der letzten Monate kommt es jetzt darauf an, den zukünftigen Mix von digitalen und analogen Lehrformaten bewusst zu gestalten. Da müssen neben der aktuellen Bedrohungslage vor allem auch didaktische Aspekte maßgeblich einfließen, die die jeweiligen fachlichen Anforderungen angemessen berücksichtigen. Das kostet Geld, und daher ist dieses Geld gut eingesetzt.“

An der Universität Potsdam soll mit den Fördermitteln vor allem die IT-Infrastruktur so ausgebaut werden, dass diese den gestiegenen Anforderungen eines fast vollständigen Online-Semesters gewachsen bleibt. Außerdem wird die Hardware-Ausstattung für die Arbeit im Home-Office ergänzt, etwa um Headsets oder Webcams. Daneben will die Universität die kollaborative Arbeit mit digitalen Diensten stärken, Leihgeräte u.a. für die Lehrerbildung beschaffen und die synchrone Video-Konferenzlösung ausbauen. Nicht zuletzt wird ein Teil der Mittel dabei helfen, die digitale Literaturversorgung zu verbessern, indem etwa ausleihstarke Printbestände digital beschafft, die Zugriffsmöglichkeiten von zu Hause erweitert und Open Access & Open Science im Rahmen des Publikationsfonds an der Universität unterstützt werden.
Die Hochschulen des Landes erhalten insgesamt rund vier Millionen Euro im Rahmen des Sofortprogramms für digitale Hochschullehre #DigitaleLehreBB in Brandenburg. Damit sollen die Hochschulen bei der Umstellung von Präsenz- auf Online-Lehre unterstützt werden, so Brandenburgs Wissenschaftsministerin Manja Schüle. Die jetzt ausgereichten Mittel des Sofortprogramms für digitale Hochschullehre in Brandenburg #DigitaleLehreBB können für den Ausbau der E-Learning-Supportstruktur an den Hochschulen, für Sachausgaben, etwa für lehrbezogene Software-Lizenzen, zur Ertüchtigung der IT-Infrastruktur sowie zur Sicherstellung der digitalen Literaturversorgung genutzt werden.

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Medieninformation 11-06-2020 / Nr. 062