Neues Forschungsprojekt nutzt Augmented Reality für Weiterbildung im Katastrophenschutz

Ausgangspunkt für die Initiative des Verbundvorhabens: Das 3D-Labor der Geowissenschaften an der Universität Potsdam. Foto: Tobias Hopfgarten.
Ausgangspunkt für die Initiative des Verbundvorhabens: Das 3D-Labor der Geowissenschaften an der Universität Potsdam. Foto: Tobias Hopfgarten.

Seit Herbst 2019 befasst sich ein neues Verbundprojekt mit den Chancen und Möglichkeiten, Augmented Reality (AR) in der gezielten Weiterbildung von Beschäftigten im Bereich Katastrophenschutz und ziviler Sicherheit einzusetzen. In dem Projekt „AR-Ansätze in der beruflichen Weiterbildung von Verwaltungsmitarbeitern des Katastrophenschutzes und der Zivilen Sicherheit: Lern- und Problemlösungsprozesse für eine optimierte Katastrophenbewältigung mittels Simulation“ sollen in einer mobilen 3D Umgebung Großschadenslagen visualisiert und Krisenstabsszenarien simuliert werden.

„Der AR-Ansatz hilft dabei, Einsatzszenarien realitätsnah erfahrbar zu machen und typische Handlungsoptionen zu trainieren“, erklärt der Projektleiter Dr. Gerold Zeilinger von der Universität Potsdam. Beteiligt am Projekt sind die Universität Potsdam mit dem Institut für Geowissenschaften sowie dem Strukturbereich Kognitionswissenschaften, die Filmuniversität Babelsberg, die UP Transfer GmbH an der Universität Potsdam und die Universität zu Lübeck. Unter der Leitung von Dr. Gerold Zeilinger vom Institut für Geowissenschaften werden die fünf Verbundpartner in Kooperation mit drei Landkreisen, zwei Ausbildungsstandorten und mehreren unternehmerischen Partnern bis 2022 eine mobile Simulation entwickeln, welche vor Ort in den beteiligten Landkreisen und Ausbildungsstandorten getestet wird. Gefördert wird das Projekt vom BMBF.

Text: Stefanie Uhde
Online gestellt: Jana Scholz
Kontakt zur Online-Redaktion: onlineredaktionuni-potsdamde