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Humboldts Tagebücher

Ankauf der Amerikanischen Reisetagebücher Alexander von Humboldts wird gefeiert und ihre Erforschung beginnt

Mit einem Festakt in der Staatsbibliothek Berlin feiert die Stiftung Preußischer Kulturbesitz am 4. März 2014 den Ankauf der Amerikanischen Reisetagebücher Alexander von Humboldts. Den Festvortrag hält der Humboldt-Experte Prof. Dr. Ottmar Ette vom Institut für Romanistik der Universität Potsdam. Ette leitet zugleich das gemeinsame Forschungsprojekt der Stiftung und der Universität Potsdam zur wissenschaftlichen Erschließung der Tagebücher, das nun beginnt.

Im Rahmen der Festveranstaltung sprechen neben dem Präsidenten der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Prof. Dr. Hermann Parzinger, und der Generaldirektorin der Staatsbibliothek zu Berlin, Barbara Schneider-Kempf, auch Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien, Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin, Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, und Isabel Pfeiffer-Poensgen, Generalsekretärin der Kulturstiftung der Länder.
Die Reisetagebücher Alexander von Humboldts waren erst Ende 2013 durch das Engagement öffentlicher und privater Geldgeber unter Beteiligung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) erworben worden. Mit drei Millionen Euro fördert das BMBF nun ein gemeinsames Projekt der Stiftung und der Universität Potsdam zur Erforschung der wissenschaftlich äußerst bedeutsamen Dokumente. Ziel des Projektes ist es, Humboldts Tagebücher im Zusammenhang seines gesamten Nachlasses wissenschaftlich zu erschließen und in den Kontext der Kultur, Politik, Gesellschaft und der Forschung des 19. Jahrhunderts zu stellen.
„Wir wollen herausfinden, wie Humboldts Reisetagebücher in sein wissenschaftliches Lebensprojekt integriert waren“, sagt Ottmar Ette. „Eines seiner eigenen Lieblingsbilder zeigt Humboldt als alten Mann mit einer Kladde in der einen Hand – einem Reisetagebuch – und einem Stift in der anderen. Er hat bis zu seinem Tod mit seinen Tagebüchern gearbeitet. Das offenbart vor allem eines: Humboldts Verständnis von Wissenschaft als nie abgeschlossenes Projekt“, so Ette.

Zeit: 4.3.2014, 11.30 Uhr
Ort: Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, Haus Unter den Linden
Kontakt: Prof. Dr. Ottmar Ette, Institut für Romanistik
Tel. 0331 977-4191
E-Mail: etteuni-potsdamde

Medieninformation 28-02-2014 / Nr.: 026
Matthias Zimmermann

Universität Potsdam
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Online gestellt: Edda Sattler