Nachwuchs, mit dem sich rechnen lässt – Uni richtet Siegerehrung der Matheolympiade aus

Der Ort hätte nicht besser gewählt sein können: Im Auditorium maximum der Universität Potsdam wurden gestern die Sieger der städtischen Mathematikolympiade geehrt. „Wir freuen uns, dass die Schülerinnen und Schüler den Weg zu uns an die Universität gefunden haben und hoffen, viele von ihnen später zum Studium hier wieder begrüßen zu können“, sagte Prof. Dr. Jan Metzger, Leiter des Instituts für Mathematik, das die Schirmherrschaft über den Wettbewerb übernommen hatte und an der Auswertung der Ergebnisse beteiligt war. Insgesamt 376 junge Talente von 22 Grundschulen und zehn weiterführenden Schulen hatten im November an den Ausscheiden teilgenommen. Die Besten haben sich für den Landeswettbewerb qualifiziert, der im Februar und März in Dobbrikow und Blossin stattfinden wird.

Die bundesweit organisierte Mathematikolympiade bietet Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, besondere Begabungen auf mathematischem Gebiet unter Beweis zu stellen. Sie fördert logisches Denken, Kombinationsfähigkeit und den kreativen Umgang mit mathematischen Methoden. „In den Grundschulen wollen wir vor allem Interesse für das Fach wecken und Talente entdecken“, sagt Mitorganisator Dr. Christoph Stephan von der Universität Potsdam, der zur Siegerehrung einen Fachvortrag über die erste bekannte Bestimmung des Erdumfangs durch den griechischen Mathematiker Eratosthenes hielt.

Als beste Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 3 bis 5 wurden ausgezeichnet:
Klassenstufe 3: Sophie Rühle (Karl-Foerster-Schule), Linus Ramming (Zeppelin-Grundschule), Maximilian Sarstedt (Rosa-Luxemburg-Schule), Levin Pilz (Neue Grundschule Potsdam) und Henry Toplak (Neue Grundschule Potsdam)
Klassenstufe 4: Mattis Bergmann (Waldstadt-Grundschule) und Kamilla Knuth (Grundschule am Griebnitzsee)
Klassenstufe 5: Phillipp Helweg (Eisenhart-Schule)

„Kann man das Problemlösen lehren und lernen?“, fragte Juniorprof. Dr. Sebastian Geisler in seinem Fachvortrag, den er zur Siegerehrung der 6. bis 12. Jahrgangsstufe hielt. Der Mathematikdidaktiker sprach darin auch über die Inhalte und Herausforderungen eines Lehramtsstudiums, das für künftige Mathematiklehrkräfte an der Universität Potsdam möglich ist.  
Als beste Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 6 bis 12 wurden ausgezeichnet:
Klassenstufe 6: Dries Milzarek (Neue Grundschule Marquardt), Tom Koep (Helmholtz-Gymnasium), Richard Hirschfeld (Helmholtz-Gymnasium) und Noah Milatz (Evangelische Grundschule Babelsberg)
Klassenstufe 7: Laetitia Salzwedel (Helmholtz-Gymnasium)
Klassenstufe 8: Robin Kreiser (Humboldt-Gymnasium)
Klassenstufe 9: Clara Buchholz (Humboldt-Gymnasium)
Klassenstufe 10: Songyi Li (Filmgymnasium Babelsberg)  
Klassenstufe 11 und 12: Julian Michel (Helmholtz-Gymnasium) mit einer Traumpunktzahl von 40 von 40 Punkten
„Auch in diesem Jahr haben die Schülerinnen und Schüler aus Potsdam wieder gezeigt, wie Begeisterung und Leidenschaft für das Fach Mathematik aussehen kann und dass der Spaß dabei auch nicht zu kurz kommt“, so das Fazit von Lehrerin Stephanie Knorr vom Potsdamer Helmholtz-Gymnasium, die die städtische Matheolympiade mit Unterstützung der Urania, der Universität und des Brandenburgischen Landesverbands zur Förderung mathematisch-naturwissenschaftlich-technisch interessierter Schülerinnen und Schüler (BLiS e.V.) organisiert hat.

Kontakt: Dr. Christoph Stephan, Institut für Mathematik  
Telefon: 0331 977-1662
E-Mail: christoph.stephanuni-potsdamde

Medieninformation 20-01-2023 / Nr. 007