Musikalische Hilfe – Erlös des Benefizkonzerts der Potsdamer Serviceclubs fließt in Ukraine-Notfallfonds

Potsdams Oberbürgermeister Mike Schubert und der Vizepräsident für Internationales und Fundraising der Universität Potsdam Prof. Dr. Florian Schweigert mit Vertreterinnen und Vertretern der Potsdamer Serviceclubs bei der Scheckübergabe am 12. Dezember im Stadthaus.
Foto : Thomas Roese
Potsdams Oberbürgermeister Mike Schubert und der Vizepräsident für Internationales und Fundraising der Universität Potsdam Prof. Dr. Florian Schweigert mit Vertreterinnen und Vertretern der Potsdamer Serviceclubs bei der Scheckübergabe am 12. Dezember im Stadthaus.

Die Potsdamer Serviceclubs haben den Erlös ihres diesjährigen Benefizkonzerts für den Notfallfonds der Universität Potsdam gespendet. Der Potsdamer Oberbürgermeister Mike Schubert überreichte gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Serviceclubs einen Scheck in Höhe von 5.000 Euro an den Vizepräsidenten für Internationales und Fundraising der Universität Potsdam, Prof. Dr. Florian Schweigert. Die Hochschule hatte schon kurz nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine im Februar 2022 einen Notfallfonds eingerichtet, um ukrainische Geflüchtete zu unterstützen, die aufgrund des Krieges ihr Studium ohne finanzielle Unterstützung nicht fortsetzen und erfolgreich abschließen könnten. Zum anderen erhalten Forschende aus der Ukraine ein Brückenstipendium und werden auf diese Weise kurzfristig in das deutsche Wissenschaftssystem integriert.

Die Spenden waren beim 20.  Benefizkonzert der Potsdamer Serviceclubs gesammelt worden, das bereits im August 2022 in der Friedenskirche im Park Sanssouci stattfand. Unter dem Motto JUNGE STARS FÜR FRIEDEN, PEACE FOR UKRAINE musizierten Künstlerinnen und Künstler aus Italien, Äthiopien, Großbritannien und Deutschland für den guten Zweck. Die dabei gesammelten 5.000 Euro fließen nun direkt an junge Menschen, die der Möglichkeit beraubt wurden, in ihrem Heimatland zu studieren oder zu forschen, weil sie vor Krieg und Zerstörung fliehen mussten. „Auch wenn sie sich jetzt in einem fremden Land befinden, sollten sie ihre Ausbildung hier in Sicherheit fortsetzen können“, sagt Uni-Vizepräsident Florian Schweigert. „Es ist wichtig, mit den Studierenden und Forschenden auf diese Weise in Interaktion treten zu können. Unsere Partnerschaft mit der Precarpathian National University in der ukrainischen Stadt Iwano-Frankiwsk ist ein weiterer Schritt in diese Richtung.“

Neben den Notfallstipendien hat die Hochschule inzwischen weitere Unterstützung auf den Weg gebracht. So erhalten aus der Ukraine geflüchtete Studierende unter anderem eine kostenlose Gasthörerschaft sowie einen UP Conference Account, der ihnen einen Ort zum Arbeiten bietet, um ihr Studium digital weiterführen zu können. Für vom Krieg betroffene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stellt die Universität Mittel für Online-Lehraufträge bereit. Damit erhalten sie die Möglichkeit, ihre Tätigkeit in einem sicheren Arbeitsumfeld vorübergehend fortzuführen sowie neue Arbeitskontakte und Netzwerke zu knüpfen. Darüber hinaus werden Mittel an studentische Projekte, wie zum Beispiel an das Projekt „Learn German UP“ vergeben, die sich für die vielfältigen Bedürfnisse der Geflüchteten engagieren.

Angesichts des anhaltenden Krieges in der Ukraine bittet die Universität Potsdam weiterhin um Spenden:

Spendenzweck „Notfallfonds  Uni Potsdam“ (bitte angeben)
Universitätsgesellschaft Potsdam e.V.
Deutsche Bank
IBAN: DE15 1207 0024 0327 0170 00
BIC: DEUTDEDB160

Foto: Potsdams Oberbürgermeister Mike Schubert und der Vizepräsident für Internationales und Fundraising der Universität Potsdam Prof. Dr. Florian Schweigert mit Vertreterinnen und Vertretern der Potsdamer Serviceclubs bei der Scheckübergabe am 12. Dezember im Stadthaus. Foto: Thomas Roese.

Kontakt: Karina Jung, Referentin für Friend- und Fundraising und Marketing
Telefon: 0331 977-153054
E-Mail: karina.junguni-potsdamde

Medieninformation 14-12-2022 / Nr. 133