Wieder geöffnet: Gewächshäuser und Freiflächen des Botanischen Gartens der Universität Potsdam

Neugezüchtete Fuchsiensorte von Petra Helfrich ist auf den Namen „Botanischer Garten Potsdam“ getauft | Foto: Kerstin Kläring
Stibadium im Paradiesgarten | Foto: Karla Fritze
Fuchsien in der neuen Ausstellung des Botanischen Gartens | Foto: Petra Helfrich
Quelle: Kerstin Kläring
Neugezüchtete Fuchsiensorte von Petra Helfrich ist auf den Namen „Botanischer Garten Potsdam“ getauft
Quelle: Karla Fritze
Stibadium im Paradiesgarten
Quelle: Petra Helfrich
Fuchsien in der neuen Ausstellung des Botanischen Gartens

Pflanzenfreunde können es kaum erwarten: Der Botanische Garten der Universität Potsdam öffnet nach langer Corona-bedingter Schließung am kommenden Montag seine Pforten. Gewächshäuser und Paradiesgarten sind ab 5. Juli wieder täglich von 9:30 Uhr bis 17 Uhr zugänglich. Auch wenn teilweise noch saniert wird, können die Gäste den größten Teil der Innenanlage besuchen. Zur Wiedereröffnung lockt der Garten mit einer Fotoschau aus seiner 70-jährigen Geschichte. Und ab 9. Juli ist die Ausstellung „Von Alpenglühen bis Zuckerschnute – Vielfalt der Fuchsien“ zu sehen.

Der Botanische Garten feierte 2020 – ohne Gäste – sein 70-jähriges Bestehen und erinnert an das Jubiläum mit der Fotoausstellung „früher – gestern – heute – 70 Jahre Botanischer Garten“. Der im Park Sanssouci gelegene Garten wurde 1950 als Teil der neuen Brandenburgischen Landeshochschule gegründet, der Vorgängerinstitution der Pädagogischen Hochschule und der Universität Potsdam. Seither dient er der Forschung und Lehre im Fach Biologie.

Neben der fotografischen gibt es vom 9. Juli bis 26. September auch eine botanische Ausstellung zu sehen, die gemeinsam mit der Deutschen Fuchsien-Gesellschaft, Freundeskreis Berlin-Brandenburg, organisiert wurde und die Vielfalt der artenreichen Gattung der Fuchsien zeigt. Eine Besonderheit ist eine neugezüchtete Fuchsiensorte von Petra Helfrich, die am Eröffnungstag, dem 9. Juli, um 14:30 Uhr auf den Namen „Botanischer Garten Potsdam“ getauft wird.

Mit etwas Glück können Besucherinnen und Besucher demnächst auch die Königin der Nacht blühen sehen. Jetzt im Juli soll es soweit sein: Selenicereus grandiflorus wird eine Nacht lang ihre prächtigen Blüten entfalten. Der Termin für die Spätöffnung der Gewächshäuser wird kurzfristig bekannt gegeben.
Zum Stibadium im Paradiesgarten an der Maulbeerallee führt Dr. Antje Adler am 21. Juli um 17 Uhr. Die Wissenschaftliche Dokumentarin der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten weiß Interessantes über die Entstehungsgeschichte dieses von Ludwig Persius entworfenen architektonischen Kleinods zu berichten. Pünktlich zum Schulbeginn bietet Gartenpädagoge Steffen Ramm ein Aktionsprogramm für Kinder an: „Aufgepasst! Sonst schnappen Sie zu!“ heißt es am 1. August um 15 Uhr. Steffen Ramm erzählt von fleischfressenden Pflanzen, die während der Tour durch die Gewächshäuser auch gefüttert werden dürfen.

Für den Besuch der Gewächshäuser benötigen Gäste eine Mund-Nasen-Maske, im Freiland nicht. In beiden Fällen müssen jedoch die Kontaktdaten erfasst werden. Daher müssen Besucher in jedem Fall zuerst zur Kasse in den Gewächshäusern, um sich registrieren zu lassen. Ein Testnachweis oder eine Impfbestätigung sind derzeit nicht erforderlich. Für viele Veranstaltungen ist eine Anmeldung notwendig.

Gäste informieren sich hierzu auf der Webseite des Botanischen Gartens:
https://www.uni-potsdam.de/de/botanischer-garten/

Fotos: Stibadium im Paradiesgarten (Foto: Karla Fritze)
Fuchsien in der neuen Ausstellung des Botanischen Gartens (Foto: Petra Helfrich)

Kontakt: Botanischer Garten, Maulbeerallee 2a, 14469 Potsdam
Telefon: 0331 977-1952

Medieninformation 02-07-2021 / Nr. 055