Gemeinsam besser – Universität Potsdam verabschiedet Inklusionskonzept

Inklusionskonzept | Foto: ZIM
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Die Universität Potsdam hat als erste brandenburgische Hochschule ein Inklusionskonzept verabschiedet. Das am 17. März vom Senat einstimmig beschlossene Konzept leistet einen umfassenden Beitrag zur Anerkennung von gesellschaftlicher Heterogenität und zur Verhinderung von Diskriminierung. Es enthält zahlreiche Selbstverpflichtungen zum Abbau von Barrieren und die Verbesserung von Teilhabe für Studierende sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Behinderung und/oder chronischer Erkrankung.

Mit der Verabschiedung des Konzept bekräftigt die Hochschule, dass sie Inklusion als gesamtgesellschaftliche und damit auch universitätsweite Aufgabe versteht und deshalb auf struktureller, organisatorischer und individueller Ebene verankert möchte. Konkret bedeutet dies, adäquate und wissenschaftlich fundierte Unterstützungsangebote für Studierende mit Behinderungen und/oder chronischer Erkrankung bereitzustellen, um allen Studierenden einen Studienabschluss zu ermöglichen, für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Behinderungen und/oder chronischer Erkrankung angemessene Arbeitsbedingungen zu schaffen, mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einer Schwerbehinderung an der Universität zu beschäftigen, die bauliche und technische Barrierefreiheit zu verbessern sowie einen fortwährenden Reflexions- und Evaluationsprozess der zu schaffenden Strukturen zu implementieren. Das Inklusionskonzept umfasst die drei Handlungsfelder „Studium und Lehre“, „Mitarbeiter:innen“ sowie „Barrierefreiheit“ und benennt entsprechende Maßnahmen, mit deren Hilfe in den kommenden Jahren bestehende bauliche, kommunikative, strukturelle und didaktische Barrieren ermittelt und sukzessiv abgebaut werden sollen.

Federführend bei der Erstellung des Konzeptes waren der Beauftragte für Studierende mit Behinderung Robert Meile, Lucas Mielke und Ulrike Sträßner von der Zentralen Studienberatung sowie Annette Guzman als Beauftragte für schwerbehinderte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Darüber hinaus waren studentische Gremien, Vertreterinnen und Vertreter der Fakultäten, zentrale Verwaltungseinrichtungen der Universität und Mitglieder des Gesamtpersonalrates in den Erarbeitungsprozess einbezogen.

Das Konzept online: https://www.uni-potsdam.de/fileadmin/projects/beauftragte-behinderung/Inklusionskonzept_170321_Senatsbeschluss_1_.pdf

Kontakt:
Annette Guzman, Beauftragte für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Behinderung / chronischer Krankheit, Telefon: 0331 / 977-1861, E-Mail: annette.guzmanuni-potsdamde
Robert Meile, Beauftragter für Studierende mit Behinderung / chronischer Krankheit, Telefon: 0331 / 977-4293, E-Mail: meileuni-potsdamde

Internet: https://www.uni-potsdam.de/de/beauftragte-behinderung/beauftragterfuerschwerbehinderte.html

Medieninformation 25-03-2021 / Nr. 020