Beauftragte für Hochschulmitglieder mit gesundheitlicher Beeinträchtigung und Behinderung

Durch die Unterzeichnung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen im Dezember 2008 verpflichtete sich die Bundesrepublik Deutschland dazu, inklusives Denken und Handeln in allen gesellschaftlichen Bereichen umzusetzen – so auch in der Bildung. Die Universität Potsdam bekennt sich in ihrem Selbstportrait zur Vielfalt. Sie möchte der Heterogenität Ihrer Studierenden und Beschäftigten gerecht werden, chancengleich und möglichst barrierefrei sein. Zur Umsetzung dieser im Hochschulentwicklungsplan verankerten Ziele erarbeitet die Universität ein Inklusionskonzept für Menschen mit Behinderungen / chronischen Krankheiten. Damit sollen bestehende bauliche, kommunikative, strukturelle und didaktische Barrieren ermittelt und sukzessiv abgebaut werden.

Im Rahmen der Veranstaltung „Eine Uni für alle“ am 1.12.20 wurden Ideen und mögliche Maßnahmen für die Universität Potsdam auf dem Weg zur inklusiven Hochschule vorgestellt und diskutiert. Im Podium diskutierten der Universitätspräsident Prof. Oliver Günther, Ph.D., die Beauftragte der Landesregierung für die Belange der Menschen mit Behinderungen Janny Armbruster sowie Studierende und Mitarbeiter:innen der Universität, wie die Universität als Studien- und Arbeitsort sowie als Arbeitgeberin inklusiver gestaltet werden kann. Die Moderation der Veranstaltung übernahm Dr. Christiane Schindler, Leiterin der Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung (IBS) im Deutschen Studentenwerk (DSW).

Gegen Ende der Veranstaltung verlieh die Universitätsgesellschaft Potsdam e.V. einen Inklusionspreis. Mit dem Preis werden Personen oder Initiativen an der Universität ausgezeichnet, die sich für die Inklusion von Menschen mit Behinderungen / chronischen Krankheiten einsetzen.

Die Veranstaltung wurde gefördert aus Mitteln der Beauftragten der Landesregierung für die Belange der Menschen mit Behinderungen im Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg (MSGIV) sowie der Universitätsgesellschaft Potsdam e.V.

Beratung für Studierende mit gesundheitlicher Beeinträchtigung

An der Universität Potsdam studieren schätzungsweise 13 Prozent junger Menschen mit einer gesundheitlichen Beeinträchtigung. Das sind etwa 2.600  Menschen mit gesundheitlicher Beeinträchtigung oder Behinderung. Für diese Gruppe gibt es konkrete Möglichkeiten, wie die  Chancengleichheit an der Universität umgesetzt wird.

Hier finden Sie weitere Informationen und die Kontaktdaten des Beauftragten für Studierende mit Behinderung und seiner studentischen Mitarbeiter*innen.

Beauftragter für Studierende mit Behinderung


Beauftragte für Mitarbeiter:innen mit Beeinträchtigungen und chronischen Erkrankungen

Die Universität Potsdam hat nach § 181 SGB IX eine Beauftragte bestellt, die die Universität in Angelegenheiten, die schwerbehinderte Menschen betreffen, verantwortlich vertritt. Damit soll sichergestellt werden, dass die schwerbehinderten Beschäftigten eine Ansprechpartnerin auf Arbeitgeberseite haben, die sich mit ihren Problemen auskennt und der sie ihre Beschwerden und Anregungen vortragen können. Notwendig ist die Beauftragung auch für die in § 182 SGB IX vorgeschriebene Zusammenarbeit mit der Schwerbehindertenvertretung, dem Betriebsrat sowie den mit der Erfüllung von Aufgaben nach dem SGB IX beauftragten Behörden, das sind Arbeits- und Integrationsamt.

Beauftragte für Mitarbeiter:innen mit Beeinträchtigungen und chronischen Erkrankungen