Publikationen

Prof. Dr. Katharina Philipowski

Monographien

minne und kiusche im deutschen ‘Prosa-Lancelot’. Frankfurt a. M. u.a. 2002.

Die Gestalt des Unsichtbaren. Narrative Konzeptionen des Inneren in der höfischen Erzählliteratur. Berlin, New York 2013 (HERMAEA. Neue Folge, Bd. 131).

Herausgeberschaften

Anima und sêle. Darstellungen und Systematisierungen von Seele im Mittelalter.

Tagungsband der Irseer Tagung 5.–7. Dezember 2003, hrsg. von Katharina Philipowski und Anne Prior. Berlin 2006 (Philologische Studien und Quellen 197).

Fragmentarität als Problem der Kultur- und Textwissenschaften, hrsg. von Kay Malcher, Stephan Müller, Katharina Philipowski und Antje Sablotny. Paderborn 2013 (MittelalterStudien 28).

Von sich selbst erzählen. Historische Dimensionen des Ich-Erzählens, zus. mit Sonja Glauch. Heidelberg 2017 (Studien zur historischen Poetik 26).

Der Ritter, der ein Mädchen war. Studien zum 'Roman de Silence', zus. mit Inci Bozkaya, Britta Bußmann. Göttingen 2020 (Aventiuren 13).

In Vorbereitung: Allegory and the Poetic Self: First-Person Narration in Late Medieval Literature, zus. mit R. Barton Palmer und Julia Rüthemann. Florida University Press 2020.

In Vorbereitung: Medieval Forms of First-Person Narration: A Potentially Universal Format (Villa Vigoni Talks I), zus. mit Jacqueline Cerquiglini-Toulet und Barbara Sasse. Beiträge zur mediävistischen Erzählforschung (online) 2020.

Aufsätze (im Druck)

Hadlaubs Serena oder wie das Präsens-Erzählen Präsenz herstellt, in: Raum und Zeit im Minnesang. Ansätze – Spielarten – Funktionen, hrsg. von Annette Gerok-Reiter, Anna Sara Lahr und Simone Leidinger. Heidelberg 2020 (Studien zur historischen Poetik 29).

Experience and Poetology in allegorical Love Autobiographies. An introduction into the Volume, in: Medieval Forms of First-Person Narration: A Potentially Universal Format (Villa Vigoni Talks I), Beiträge zur mediävistischen Erzählforschung (online) 2020.

Aufsätze

„Wer sich selbst erniedrigt, will erhöht werden“. Werkgerechtigkeit und Heilsökonomie im ‚Guten Gerhart’, in: Rudolf von Ems. Beiträge zu Autor, Werk und Überlieferung, hrsg. von Elke Krotz, Norbert Kössinger, Henrike Manuwald und Stephan Müller. Stuttgart 2020 (ZfdA Beihefte 29), S. 63–88. 

11 Figur – Mittelalter / Character – Middle Ages, in: Handbuch Historische Narratologie, hrsg. von Eva von Contzen und Stefan Tilg. Stuttgart 2019, S. 116–128.

Minne und Sang in lyrischen und narrativen Texten: Minnesängerballaden, Neithart Fuchs und Wartburgkrieg), in: Sängerliebe – Sängerkrieg. Lyrische Narrative im ästhetischen Gedächtnis des Mittelalters und der Neuzeit, hrsg. von Cordula Kropik und Nikolas Immer. Berlin 2019, S. 35–64.

Wider die Bewältigungsthese. Der glanzlose Tod, das ereignislose Leben und die Auflösung heroischer Sinngebung in der ‚Klage‘, in: Die Nibelungenklage / Rüdiger von Bechelaren. 13. und 14. Pöchlarner Heldenliedgespräch, hrsg. von Johannes Keller, Florian Kragl und Stephan Müller. Wien 2019 (Philologica Germanica  39), S. 113–145.

Rüdiger und die Gaben. ‚Nibelungenlied‘-Bezüge im ‚Rosengarten’ und in ‚Biterolf und Dietleib’, in: Die Nibelungenklage / Rüdiger von Bechelaren. 13. und 14. Pöchlarner Heldenliedgespräch, hrsg. von Johannes Keller, Florian Kragl und Stephan Müller. Wien 2019 (Philologica Germanica  39), S. 313–346.

Das Ding aus zwei Artefakten oder: Handschriften und ihre Fragmente, in: Objektepistemologien. Zur Vermessung eines transdisziplinären Forschungsraums, hrsg. von Markus Hilgert, Kerstin P. Hofmann und Henrike Simon. Berlin 2018 (Berlin Studies of the Ancient World 59), S. 263–289.

Die deiktische Poetik des Präsens, oder: Wie das ‚jetzt’ ein ‚hier’ erschafft, in: Narratologie und mittelalterliches Erzählen. Autor, Erzähler, Perspektive, Zeit und Raum, hrsg. von Eva von Contzen und Florian Kragl. Berlin, Boston 2018 (Das Mittelalter. Perspektiven mediävistischer Forschung, Beihefte 7), S. 165–192.

(Gemeinsam mit Sonja Glauch): Vorarbeiten zur Literaturgeschichte und Systematik vormodernen Ich-Erzählens, in: Von sich selbst erzählen. Historische Dimensionen des Ich-Erzählens, hrsg. von Sonja Glauch und Katharina Philipowski. Heidelberg 2017 (Studien zur historischen Poetik 26), S. 1–61.

Der Autor als Schwankheld. Vom Ich im Minnesang zum Ich im ‚Neithart Fuchs‘, in: Von sich selbst erzählen. Historische Dimensionen des Ich-Erzählens, hrsg. von Sonja Glauch und Katharina Philipowski. Heidelberg 2017 (Studien zur historischen Poetik 26), S. 227–262.

Exemplarik und Erfahrung in allegorischen Ich-Erzählungen (am Beispiel von Konrads von Würzburg ‚Klage der Kunst’), in: PBB 139 (2017), S. 377–410.

Schrift in Fesseln: Die steinerne Rede der Persine in Thürings von Ringoltingen ‚Melusine’ (1456), in: Metatexte. Erzählungen von schrifttragenden Artefakten in der alttestamentlichen und mittelalterlichen Literatur, hrsg. von Friedrich-Emanuel Focken und Michael R. Ott. Berlin, Boston 2016 (Materiale Textkulturen 15), S. 239–262.

(Gemeinsam mit Kay Malcher): Literarische Tragik im Spannungsfeld von Narrativität, Medialität und Textualität – am Beispiel der mittelhochdeutschen ‚Rabenschlacht‘, in: Tragik vor der Moderne. Literaturwissenschaftliche Analysen, hrsg. von Regina Töpfer und Gyburg Radke-Uhlmann. Heidelberg 2015 (Studien zu Literatur und Erkenntnis 6), S. 143–177.

Zügellosigkeit und Kontrollverlust. Zum frühhumanistischen Emotionsdiskurs am Beispiel von Piccolominis Eurialus und Lucretia, in: Emotionen in Mittelalter und Renaissance, hrsg. von Christoph Kann. Düsseldorf 2014 (Studia Humaniora 44), S. 325–364.

Die Zeit der ersten Person. Warum Ich-Erzählungen keine Wiedergebrauchsrede sind und wozu man sie deshalb gebrauchen kann – am Beispiel von ‚Des Spiegels Abenteuer’ Hermanns von Sachsenheim, in: Zwischen Anthropologie und Philologie: Beiträge zur Zukunft der Minneredenforschung, hrsg. von Iulia-Emilia Dorobanƫu, Jacob Klingner u. Ludger Lieb. Heidelberg  2014, S. 71–109.

(Gemeinsam mit Björn Reich): Feen als Erzählfunktionen. Wie der Artusroman gegen sein Scheitern anerzählt, in: Fiktionalität im Artusroman des 13. bis 15. Jahrhunderts. Romanistische und germanistische Perspektiven, hrsg. von Martin Przybilski und Nikolaus Ruge. Wiesbaden 2013 (Trierer Beiträge zu den historischen Kulturwissenschaften 9), S. 133–154.

Der allegorische Traum als Ich-Erzählung oder die Ich-Erzählung als Traum-Allegorie: Minnelehre und Rosenroman, in: Körper-Ästhetiken. Der (allegorische) Körper als ästhetisches Prinzip. (Gender-)theoretische Perspektiven, hrsg. von Miriam Oesterreich und Julia Rüthemann. Berlin, New York 2013, S. 241–271.

Vergangene Gegenwart, vergegenwärtigte Vergangenheit: Zeit und Präsenz in der mediävistischen Alteritätsdebatte in: Wie anders war das Mittelalter? Fragen an das Konzept der Alterität, hrsg. von Manuel Braun. Göttingen 2013 (Aventiuren 9), S. 127-159.

Autodiegetisches Erzählen in der mittelhochdeutschen Literatur oder: Warum mittelalterliche Erzähler singen müssen, um von sich erzählen zu können, in: ZfdPh 132 (2013), S. 321–352.

ich hete kranke sinne, / daz ich im niht minne gap.“ (Parzival 141,20f) minne als lôn und als gabe im Tristan und im Jüngeren Titurel, in: Liebesgaben. Kommunikative, performative und poetologische Dimensionen in der Literatur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit, hrsg. von Margreth Egidi, Ludger Lieb, Mireille Schnyder und Moritz Wedell. Berlin 2012 (Philologische Studien und Quellen 240), S. 101–118.

Zauberei, Magie, Teufelsbeschwörung und ihre legendarische Überformung im ‚Malagis’ und ‚Reinolt von Montalban’, in: Das Potential des Epos. Die altfranzösische Chanson de geste im europäischen Kontext, hrsg. von Susanne Friede und Dorothea Kullmann. Heidelberg 2012 (Germanisch-Romanische Monatsschrift, Beihefte 44), S. 299–325.

Zeit und Erzählung im Tagelied oder: Vom Unvermögen des Präsens, Präsenz herzustellen, in: Lyrische Narrationen – narrative Lyrik. Gattungsinterferenzen in der mittelalterlichen Literatur, hrsg. von Hartmut Bleumer und Caroline Emmelius. Berlin, New York 2011 (Trends in Medieval Philology 16), S. 181–213.

die werlt ist uf den herbest komen.’ Vom Natureingang zur Jahreszeiten-Allegorie in der Lyrik des 13. bis 15. Jahrhunderts, in: Projektion – Reflexion – Ferne. Räumliche Vorstellungen und Denkfiguren im Mittelalter, hrsg. von Sonja Glauch, Susanne Köbele und Uta Störmer-Caysa. Berlin, Boston 2011, S. 85–119.

Fragmentarität als Problem historischer Kultur- und Textwissenschaften, in: Methodik und Didaktik in der Ägyptologie. Herausforderungen eines kulturwissenschaftlichen Paradigmenwechsels in den Altertumswissenschaften, hrsg. von Burkhard Backes, Catherine Jones und Alexandra Verbovsek. München 2011 (Ägyptologie und Kulturwissenschaft 4), S. 91–106.

‚diu gâb mir tugende gît.’ Das gabentheoretische Dilemma von milte und lôn im hohen Minnesang, im Frauendienst und im Tagelied, in: DVjs 85/4 (2011), S. 455–488.

Erzähler und Erzählform in Ulrichs von Liechtenstein Frauenbuch oder: Ist das Frauenbuch eine Minnerede?, in: Handbuch Ulrich von Liechtenstein. Leben – Zeit – Werk – Forschung , hrsg. von Christopher Young und Sandra Linden. Berlin, New York 2010, S. 442–486.

Prosaisches Begehren: ‚Eurialus und Lucretia’ im Kontext des frühhumanistischen Frauen-, Ehe- und Affektdiskurses, in: Eulenspiegel trifft Melusine. Der frühneuhochdeutsche Prosaroman im Licht neuer Forschungen und Methoden. Akten der Lausanner Tagung vom 2. bis 4. Oktober 2008 in Zusammenarbeit mit Alexander Schwarz, hrsg. von Catherine Drittenbass und André Schnyder. Amsterdam, New York 2010 (Chloe, Beiheft zum Daphnis 42), S. 409–435.

We, daz ie man die strangen sach geschribene!’ Gehörte und gelesene Schrift in Albrechts ‚Jüngerem Titurel’, in: IASL 34 (2009), S. 49–74.

Aporien von dienst und lôn in lyrischen und narrativen Texten am Beispiel von ‚Mauritius von Craûn’ und ‚Heidin’, in: GRM 59/2 (2009), S. 211–238.

Erzählte Emotionen, vermittelte Gegenwart. Zeichen und Präsenz in der literaturwissenschaftlichen Emotionstheorie, in: PBB 130 (2008), S. 62–81.

Negative Präsenz. Die gespaltene Zeit der Erzählung in Paul Ricœrs ‘Zeit und Erzählung’, in: Journal of Literary Theory 2 (2008), S.71–98.

Sprechen, Schreiben und Lieben in der ‘Virginal’. Die Heidelberger Fassung als Beispiel literarischer Metakommunikation, in: Euphorion 102 (2008), S. 331-362.

Die Grenze zwischen histoire und discours und ihre narrative Überschreitung. Zur Personifikation des Erzählens in späthöfischer Epik, in: Grenze und Grenzüberschreitung im Mittelalter. Akten des 11. Symposions des Mediävistenverbandes, Frankfurt an der Oder, 14.-17. März 2005, hrsg. von Ulrich Knefelkamp und Kristian Bosselmann-Cyran. Berlin 2007, S. 270–284.

Die Ordnungen des Erzählens und ihre Entblößung. Formalismus und Verfremdung als Selbstreflexion von Erzählstrategien, in: Das fremde Schöne. Dimensionen des Ästhetischen in der Literatur des Mittelalters, hrsg. von Manuel Braun und Christopher Young. Berlin 2007 (Trends in Medieval Philology 12), S. 195–224.

Strophisches und stichisches Sprechen. Medientheoretische Überlegungen zur Figurenrede in höfischer Epik und Heldenepik, in: Formen und Funktionen von Redeszenen in der mittelhochdeutschen Großepik, hrsg. von Nine Miedema und Franz Hundsnurscher. Tübingen 2007 (Beiträge zur Dialogforschung 36), S. 43–71.

Bild und Begriff: sêle und herze in geistlichen und höfischen Dialoggedichten des Mittelalters, in: Anima und sêle. Darstellungen und Systematisierungen von Seele im Mittelalter. Tagungsband der Irseer Tagung 5.–7. Dezember 2003, hrsg. von Katharina Philipowski und Anne Prior. Berlin 2006 (Philologische Studien und Quellen 197), S. 299–320.

Apologie der Differenz. Formalismus als Literarizitätskriterium am Beispiel der ‚Heidelberger Virginal‘, in: Germanistik in/und/für Europa. Faszination - Wissen. Texte des Münchener Germanistentages 2004. Bielefeld 2006, S. 373–379.

Wer hat Herzeloydes Drachentraum geträumt? trûren, zorn, haz, scham und nît zwischen Emotionspsychologie und Narratologie, in: PBB 128 (2006), S. 254–271.

Vom Formalismus allegorischer Unmittelbarkeit. Zu Peter Czerwinskis ‘Allegorealität’, in: ZfdPh 124 (2005), S. 122–126.

Der geformte und der ungeformte Körper. Zur ‚Seele’ literarischer Figuren im Mittelalter, in: ZfdPh 123 (2004), S. 67–86.

Das ‘minneclîche wunder’ in der spätmittelalterlichen Mariendichtung und im späten Minnesang, in: Studia Palaeophilologica Professoris G.M. Browne in honorem oblata, hrsg. von Stephen M. Bay. Urbana 2004, S. 27–35.

Erinnerte Körper, Körper der Erinnerung. Sein und Nicht-Sein in der Dichtung des Mittelalters, in: Kunst und Erinnerung. Memoriale Konzepte in der Erzählliteratur des Mittelalters, hrsg. von Klaus Ridder und Ulrich Ernst. Köln, Weimar, Wien 2003 (Ordo. Studien zur Literatur und Gesellschaft des Mittelalters und der frühen Neuzeit  8), S.139–158.

die welt dye ist gar selczsam czu erkennen.’ Von der Unlesbarkeit der Welt in der Dichtung des späten Mittelalters, in: German Studies Review 26 (2003), S. 81–104.

Das Gelächter der Cunnewâre, in: Zeitschrift  für Germanistik 13/1 (2003), S. 9–25.

minne als Krankheit, in: Neophilologus 87 (2003), S. 411–433.

Die Textualität von Gesten. Ein kleiner Beitrag zur Interdisziplinaritätsdebatte, in: JEGP 101 (2002), S. 461–477.

und der sune gewinnet nummer teyl an des vatter sunden, noch der vatter an des sunes.’ Heilsgeschichtliche Freiheit und genealogische Erbschuld im ‚Prosa-Lancelot‘, in: Wirkendes Wort 51 (2001), S. 165–182.

Erzählte und beschriebene Körper. ‘Allegorische Subversion’ in der Epik des hohen und späten Mittelalters, in: Deutsche Vierteljahresschrift für Literaturwissenschaft und Geistesgeschichte (DVjs) 75/3 (2001), S. 363–386.

Nein unde ja sint beidiu da’. ‘Parallelpräsenz’ versus ‘Gleichzeitigkeit’ in der Epik um 1200, in: Zeitschrift für Literaturwissenschaft und Linguistik (LiLi) Bd. 30/1 (2000), S. 118–127.

Körper-Räume und räumliche Körper: Gesten in der höfischen Epik um 1200, in: Gestik. Figuren des Körpers in Text und Bild, hrsg. von Margreth Egidi u.a. Tübingen 2000 (Literatur und Anthropologie 8), S. 53–69.

Geste und Inszenierung. Wahrheit und Lesbarkeit von Körpern im höfischen Epos, in: PBB 122/ 3 (2000), S. 455–477.

Mittelbare und unmittelbare Gegenwärtigkeit oder: Erinnern und Vergessen in der Petit­criu-Episode des ‚Tristan‘ Gottfrieds von Straßburg, in: PBB 120 (1998), S. 29–35.

Editionen

Zusammen mit Gerald M. Browne: Two latin poems from the Urbana manuscript x872 C686 1400 – educational material for lay pupils? in: Codices Manuscripti 50/51 (2005), S. 35–43.

Zusammen mit Norbert Kössinger: Edition des ‚guoten Gêrhart’ mit Übersetzung, Vorwort und Kommentar für den Reclam-Verlag (Mai 2020).