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Bewertung der motorischen Leistungen

Für die Bewertung (keine Zensierung!) der nicht personalisierten* motorischen Leistung in jeder Testaufgabe werden landesinterne Normwerte (synonym: Richtwerte) herangezogen. Die Normwerte (Ausnahme: Einbeinstand und Rumpfbeugen vorwärts) basieren auf den Testdaten von 41.554 Schülerinnen und Schülern (SuS) mit gültigen Werten in allen sechs Testaufgaben aus den Schuljahren 2015/16 bis 2017/18 (Testung jeweils Sept./Okt.). Die Normwerte für den Einbeinstand wurden mit den Testdaten von 29.758 SuS aus den Schuljahren 2016/17 und 2017/18 generiert. Die Normwerte für das Rumpfbeugen vorwärts wurden mit den Testdaten von 17.778 SuS aus den Schuljahren 2015/16 bis 2017/18 generiert, wobei seit dem Schuljahr 2016/17 die Testaufgabe nur noch fakultativ durchgeführt wird.

Es liegen Normwerte für Jungen und Mädchen in halbjährlichen Altersklassen von 7,5 bis 10,0 Jahre vor (z. B. 7,50-7,99 Jahre ≙ Altersklasse [AK] 7,5 Jahre; 8,00-8,49 ≙ AK 8,0 Jahre). Für SuS, die jünger als 7,50 Jahre bzw. älter als 10,49 Jahre alt waren, wurden aufgrund zu geringer Fallzahlen (n < 100) keine Normwerte berechnet, d. h. die Daten dieser SuS wurden nicht für die Normwerterstellung genutzt. SuS, die zum Zeitpunkt der Testung jünger als 7,50 Jahre sind, werden in Ihren Leistungen nach den Normwerten der 7,5-Jährigen (d. h. der nächstmöglichen Altersklasse) bewertet. SuS, die zum Zeitpunkt der Testung älter als 10,49 Jahre sind, werden in Ihren Leistungen nach den Normwerten der 10,0-Jährigen (d. h. der nächstgelegenen Altersklasse) bewertet.

Die Normwerte werden in 5 Leistungskategorien ausgegeben, von „weit unterdurchschnittlich“ bis „weit überdurchschnittlich“. Detaillierte Informationen zu den Normwerten sind hier einsehbar.

Die Testergebnisse und deren alters- und geschlechtsspezifische Bewertung sind für jede_n Schüler_in und die Erziehungsberechtigten über einen FITNESS-PASS einsehbar. Der Fitness-Pass wird mit weiteren Auswertungsunterlagen  im Allgemeinen mit den Halbjahreszeugnissen ausgegeben. *Die Personalisierung des Fitness-Passes (sowie des Talentpasses - siehe "weit überdurchschnittliche motorische Leistungen") erfolgt an den Schulen durch die Lehrkräfte, die vor der wissenschaftlichen Auswertung eigenständig einen Code für jede_n Schüler_in festgelegt hatten. Hinweis: Ein Fitness-Pass wird nur ausgestellt, wenn mindestens für zwei der sechs Testaufgaben gültige Ergebnisse vorliegen und hierbei in mindestens einer der beiden Testaufgaben ein weit überdurchschnittliches Ergebnis erzielt wurde. Das heißt weiter, dass jede_r Schüler_in, die/der mindestens drei Testaufgaben mit einem gültigen Ergebnis absolviert hat einen Fitness-Pass erhält - unabhängig von der erbrachten Leistung.

Neben der  motorischen Leistungsbewertung je Testaufgabe, wird zusätzlich eine spezifische Gesamtbewertung der motorischen Leistungen eines jeden Kindes in drei Kategorien vorgenommen. Hierbei werden unterschieden:

(a) Kinder mit weit überdurchschnittlichen motorischen Leistungen,

(b) Kinder mit durchschnittlichen motorischen Leistungen und

(c) Kinder mit weit unterdurchschnittlichen motorischen Leistungen

Auf die drei Kategorien wird in den entsprechenden Menü-Unterpunkten detailliert eingegangen.