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Früherkennung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Förderung von optischer Sensorik für die medizinische Diagnostik am Wissenschaftsstandort Golm

Das Land Brandenburg unterstützt ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt von drei Partnern am Wissenschaftsstandort Golm: Mit mehr als 650.000 Euro fördern das brandenburgische Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten, die ZukunftsAgentur Brandenburg und die Investitionsbank des Landes Brandenburg  das Projekt „Faseroptischer Zellkollektor für die Diagnose von Herz-Kreislauf-Erkrankungen“. Daran beteiligt sind die Arbeitsgruppe Physikalische Chemie (AGPC) und innoFSPEC von der Universität Potsdam, die GILUPI GmbH sowie das Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung  (IAP).

Eine frühzeitige Diagnose von Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist bislang nur schwer oder gar nicht möglich. Ziel des Projektes „Faseroptischer Zellkollektor für die Diagnose von Herz-Kreislauf-Erkrankungen“ ist die Entwicklung einer neuen optischen Methode für die Früherkennung. Dabei kombinieren die beteiligten Wissenschaftler und Techniker den bereits vorhandenen Zellkollektor von GILUPI mit faseroptischer Detektion und schaffen so die Grundlagen für ein innovatives Medizinprodukt. Der neue faseroptische Zellkollektor wird es ermöglichen, bestimmte im Blutkreislauf zirkulierende seltene Zielzellen, Marker für die Herz-Kreislauf-Erkrankungen, direkt aus dem Blut des Patienten zu entnehmen. Das IAP und GILUPI werden den Aufbau und die Funktionalität der innovativen optischen Faser für die neue Anwendung optimieren. Denn erst durch die Verknüpfung mit der faseroptischen Detektion, einer Kernkompetenz von der AGPC und innoFSPEC, wird eine effiziente Auswertung der gesammelten Zielzellen möglich. Auf diese Weise soll eine Früherkennung der Krankheit deutlich vor dem ersten Herzinfarkt realisiert werden.

Kontakt: Dr. Dörte Steinbrück, Universität Potsdam
Telefon:  0331 977-5412
E-Mail: steinbruni-potsdamde
Dr. Solveigh Krusekopf, GILUPI GmbH
Telefon: 0331 58184782
E-Mail: infogilupicom
Dr. André Geßner, Fraunhofer Institut für angewandte Polymerforschung (IAP)
Telefon: 0331 568-3331
E-Mail: andre.gessneriap.fraunhoferde

Medieninformation 14-05-2014 / Nr. 071
Dr. Barbara Eckardt

Universität Potsdam
Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Am Neuen Palais 10
14469 Potsdam
Tel.: +49 331 977-2964
Fax: +49 331 977-1130
E-Mail: presseuni-potsdamde
Internet: www.uni-potsdam.de/presse

Online gestellt: Edda Sattler