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Britta Freitag-Hild und Dagmar Barth-Weingarten erhalten Landeslehrpreis 2019

Foto: Dagmar Barth-Weingarten (r.) und Britta Freitag-Hild (l.) Foto: Thomas Roese

Foto: Dagmar Barth-Weingarten (r.) und Britta Freitag-Hild (l.) Foto: Thomas Roese

Die Professorinnen Britta Freitag-Hild und Dagmar Barth-Weingarten vom Institut für Anglistik und Amerikanistik der Universität Potsdam erhalten den Landeslehrpreis 2019, der in diesem Jahr für „Nachhaltiges Lernen – kompetenzorientiertes Prüfen“ vergeben wurde. Die beiden Wissenschaftlerinnen konnten mit einem interdisziplinären Seminar überzeugen, das Lehramtsstudierenden dabei hilft, die mündlichen Fähigkeiten von Schülerinnen und Schülern im Fach Englisch richtig zu beurteilen. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert. Neben der Universität Potsdam wurden zwei weitere Projekte der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde und der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) ausgezeichnet.

„Im Wettbewerb um attraktive Studienbedingungen spielen gute Lehre und motivierte Lehrende eine herausragende Rolle. Sie sind die Grundlage für gut ausgebildete Fachkräfte und exzellenten wissenschaftlichen Nachwuchs“, sagte Wissenschaftsministerin Dr. Martina Münch heute bei der Preisverleihung. Mit dem bereits zum siebten Mal vergebenen Preis wolle sie das besondere Engagement von Lehrenden im Land Brandenburg würdigen, die sich den differenzierten Herausforderungen in der akademischen Lehre stellen.

Die Professorinnen Britta Freitag-Hild und Dagmar Barth-Weingarten bekommen den Preis für ihr interdisziplinäres Seminar „Interaction in the Classroom: Assessing Speaking Skills“. Lehramtsstudierende erwerben darin die Fähigkeit, die Interaktion von Englischlernenden zu beurteilen und die Auswirkungen auf den Unterricht zu bedenken, um dieses Wissen später im eigenen Klassenzimmer anwenden zu können. Die Lehrveranstaltung „zeichnet sich durch die Verbindung von Fachwissenschaft und Fachdidaktik aus, um den Erwerb professionsbezogener Kompetenzen zu unterstützen. Während, wie Lehramtsstudierende häufig bemängeln, in fachwissenschaftlichen Seminaren der Professionsbezug fehlt, bilden hier sprachwissenschaftliche Konzepte und Methoden die direkte Grundlage für die Analyse von Schülerleistungen, um daraus fachdidaktische Entscheidungen zur Gestaltung von Lehr-Lern-Prozessen und zur Förderung von Sprechkompetenzen abzuleiten“, heißt es in der Begründung der Jury.  “Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung und hoffen, damit weitere Projekte für eine noch sichtbarere Verzahnung von Fachwissenschaft und Fachdidaktik anstoßen zu können“, so die Preisträgerinnen.  

Kontakt: Prof. Dr. Britta Freitag-Hild, Didaktik der Anglistik und Amerikanistik
Tel. 0331/977 1458, E-Mail: freitaghuni-potsdamde
 Prof. Dr. Dagmar Barth-Weingarten, Englische Sprache der Gegenwart
 Tel. 0331/ 977 1232, E-Mail: dbarthuni-potsdamde

Medieninformation 25-06-2019 / Nr. 087
Antje Horn-Conrad

Universität Potsdam
Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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Tel.: +49 331 977-1474
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Online gestellt: Agnes Bressa
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