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Geschichte schreiben – Zeithistoriker Prof. Dr. Manfred Görtemaker wird feierlich verabschiedet

Prof. Dr. Manfred Görtemaker. Foto: Karla Fritze.

Prof. Dr. Manfred Görtemaker. Foto: Karla Fritze.

Mit einer Festveranstaltung wird am 24. Oktober 2018 mit Prof. Dr. Manfred Görtemaker einer der führenden deutschen Zeithistoriker offiziell verabschiedet. Görtemaker, der seit 1992 die Professur für Neuere Geschichte an der Universität Potsdam inne hatte, zählte zu den ersten Professoren an der 1991 gegründeten Hochschule. So war er unter anderem Mitglied im Gründungssenat der Universität. Nach 26 Jahren im Historischen Institut geht er nun in den Ruhestand. Zu seiner Verabschiedung hält der Hildesheimer Historiker Prof. Dr. Michael Gehler einen Festvortrag mit dem Titel „Wie aus dem einen das andere wird – 40 Jahre deutsche, europäische und internationale Zeitgeschichtsschreibung. Zu Ehren von Manfred Görtemaker“.

Manfred Görtemaker hat sich während seiner Zeit als Professor für Neuere Geschichte an der Universität Potsdam in vielfältiger Weise und in weit überdurchschnittlichem Maß in Forschung und Lehre um die Philosophische Fakultät und die Hochschule verdient gemacht. So war er unter anderem 1994/95 Prorektor und 2001–04 Vorsitzender des Senats. Seit 1998 ist er zudem Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr. Gastprofessuren führten ihn unter anderem an Universitäten in den Vereinigten Staaten von Amerika, Italien und Großbritannien. Von 2012 bis 2016 war er gemeinsam mit Christoph Safferling Leitendes Mitglied der Unabhängigen Wissenschaftlichen Kommission beim Bundesministerium der Justiz zur Aufarbeitung der NS-Vergangenheit. Zu seinen wichtigsten Veröffentlichungen zählen Monografien zur deutschen und europäischen Geschichte, darunter „Die unheilige Allianz. Die Geschichte der Entspannungspolitik 1943–1979“ (1979), „Unifying Germany, 1989–1990“ (1994), „Geschichte der Bundesrepublik Deutschland“ (1999), „Geschichte Europas 1850–1918“ (2002), „Die Berliner Republik. Wiedervereinigung und Neuorientierung“ (2009) und „Die Akte Rosenburg. Das Bundesministerium der Justiz und die NS-Zeit“ (2016).
 

Zeit: 24.10.2018, 18 Uhr
Ort: Campus Am Neuen Palais, Am Neuen Palais 10, 14469 Potsdam, Haus 11, Raum 0.09
Kontakt: Prof. Dr. Sönke Neitzel, Professor für Militärgeschichte / Kulturgeschichte der Gewalt
Telefon: 0331 977-4940
E-Mail: soenke.neitzeluni-potsdamde
Foto: Prof. Dr. Manfred Görtemaker. Foto: Karla Fritze.

Medieninformation 17-10-2018 / Nr. 159
Matthias Zimmermann

Universität Potsdam
Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Am Neuen Palais 10
14469 Potsdam
Tel.: +49 331 977-1474
Fax: +49 331 977-1130
E-Mail: presseuni-potsdamde
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Online gestellt: Katharina Zimmer
Kontakt zur Online-Redaktion: onlineredaktionuni-potsdamde