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Forschungsaktivitäten Laufende Projekte:
Zu unserem Projekt: The project focuses on emotive involvement as displayed and interpreted by participants during the activity of conversational storytelling in everyday and institutional interaction. It analyzes storytellers’ and story recipients’ (congruent or non-congruent) use of verbal, prosodic and visual cues for the re-enactment and negotiation of affective stances both in the story world and in the here-and-now. The aim is to uncover the ‘interactional grammar’ of display rules and affect management, subsumed under the technical term of affectivity, as it emerges in the context of conversational storytelling. Unsere Projektgruppe:
Einige Informationen über uns: Elizabeth Couper-Kuhlen hat am Oberlin College und an der Harvard University in USA studiert. Sie wurde 1975 an der Universität Freiburg/Br. promoviert und 1991 an der Universität Zürich in anglistischer Sprachwissenschaft habilitiert. 1995 übernahm sie den Lehrstuhl für Anglistische Linguistik an der Universität Konstanz, 2001 den Lehrstuhl „Englische Sprache der Gegenwart“ an der Universität Potsdam. Ihre Forschungsinteressen gelten der Prosodie sowie der Syntax gesprochener Sprache. Zudem ist sie an der Entwicklung einer Interaktionalen Linguistik mit beteiligt. Monografien: „Introduction to English Prosody“, „English Speech Rhythm“, „Language in Time“ (mit P. Auer & F. Müller); Herausgaben: „Prosody in Conversation“ (mit M. Selting), „Cause, Condition, Contrast, Concession“ (mit B. Kortmann), „Studies in Interactional Linguistics“ (mit M.Selting), „Sound Patterns in Interaction“ (mit C.E. Ford). Margret Selting hat 1985 an der Uni Bielefeld promoviert, danach als Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Hochschulassistentin im Fach Germanistik der Universität Oldenburg gearbeitet und wurde dort auch 1992 habilitiert. Seit 1994 ist sie Professorin für Germanistik mit dem Schwerpunkt ‚Kommunikationstheorie und Linguistik’ an der Universität Potsdam. Ihre Forschungsschwerpunkte sind: Gesprächsanalyse, Interaktionale Linguistik, Phonetik bzw. Prosodie und Syntax der gesprochenen Sprache in der Interaktion, Sprech- und Gesprächsstile, Türkendeutsch. Monographien: „Verständigungsprobleme“, „Prosodie im Gespräch“; Herausgaben: „Stil und Stilisierung“ (mit V. Hinnenkamp), „Prosody in Conversation“ (mit E. Couper-Kuhlen), „Sprech- und Gesprächsstile“ (mit B. Sandig), „Studies in Interactional Linguistics“ (mit E. Couper-Kuhlen), „Syntax and Lexis in Conversation“ (mit A. Hakulinen). Maxi Kupetz hat im Rahmen eines dualen Studienganges der Deutsch-Französischen Hochschule einen B.A.-Abschluss im Fach Europäische Medienkultur an der Bauhaus-Universität Weimar und eine Licence in Information-Communication an der Université Lumière Lyon 2 erworben. Erste gesprächsanalytische Erfahrungen hat sie im Zuge ihrer Bachelorarbeit gesammelt. Diese möchte sie nun in ihrem Master-Studium der Kommunikationslinguistik (mit Nebenfach DaF) an der Universität Potsdam vertiefen. Unter Leitung von Frau Prof. Dr. Selting war sie Hilfskraft im DFG-Projekt „Türkendeutsch“. Während eines vom DAAD geförderten Auslandssemesters an der Macquarie University in Sydney hat sie ihre Kenntnisse in der Gesprächs- und Diskursanalyse erweitert und zudem als Tutorin am German Department praktische Erfahrungen im Bereich DaF gesammelt. Sie interessiert sich sehr für die Analyse multimodaler Interaktion aus interaktionslinguistischer Sicht. Marco Paetzel studiert im 9. Semester Germanistische Linguistik und Anglistik/Amerikanistik an der Uni Potsdam. Während des Studiums hat er sich auf die Konversationsanalyse und Interaktionale Linguistik spezialisiert, weil sich diese relativ junge Forschungsrichtung stark an der mündlichen Alltagskommunikation orientiert, empirisch arbeitet und weit weniger apodiktisch und statisch ist als klassische Disziplinen der Sprachwissenschaft. In seiner Magisterarbeit im nächsten Jahr möchte er sich mit dem Zusammenspiel sprachlicher Ressourcen beim Display von Affekten in mündlichen Narrativen beschäftigen. Außerdem spielt er Klavier in einer Band und schreibt als freier Mitarbeiter für die Märkische Allgemeine Zeitung. Elisabeth Reber erwarb nach einem Studium der Anglistik, Skandinavistik und Interkulturellen Kommunikation in München und Umeå/Schweden 2002 den Magister Artium an der Ludwigs-Maximilians-Universität München. Im Juli 2008 reichte sie ihre Dissertation mit dem Titel "Affectivity in talk-in-interaction: Sound objects in English" an der Philosophischen Fakultät der Universität Potsdam ein. Sie ist seit 2003 Mitarbeiterin am Lehrstuhl ‚Englische Sprache der Gegenwart’, Institut für Anglistik und Amerikanistik, Universität Potsdam, wo sie zunächst als wissenschaftliche Hilfskraft angestellt war und seit Mai 2006 als wissenschaftliche Assistentin tätig ist. 2004-2006 war sie Mitglied in dem DAAD/STINT-Projekt "Interactional Linguistics in cross-linguistic perspective: Swedish-German-English". Im Wintersemester 2008/09 hat sie eine Lehrvertretung am Lehrstuhl "Kommunikationstheorie und Linguistik", Institut für Germanistik, Universität Potsdam, übernommen. Ihre Forschungsinteressen sind: Affektivität in der sprachlichen Interaktion; (Kontrastive) Interaktionale Linguistik: Englisch-Deutsch-Schwedisch, Multimodalität. Jana Scheerer studierte Germanistische Linguistik, Anglistik/Amerikanistik und Medienwissenschaft in Bielefeld und Potsdam. Ihren M.A.-Abschluss erwarb sie 2008 an der Uni Potsdam mit einer Magisterarbeit zum Thema „Die Gerichtsshow als kommunikative Gattung. Eine konversationsanalytische Untersuchung am Beispiel der Sendungen Richter Alexander Hold, Barbara Salesch und Das Strafgericht“. Seit Oktober 2008 ist sie Studentin der Graduate School des Exzellenzclusters „Languages of Emotion“ an der FU Berlin mit einem Promotionsprojekt zum Thema „Affektmanagement im medial vermittelten politischen Diskurs“.
Abgeschlossene Projekte:
Literatur
Literatur
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© Universität Potsdam
2003 |