Medieninformation der Universität Potsdam

Nr.: 255/07 vom 20.12.2007

Veranstaltungen in der Woche vom 7. bis 13. Januar 2007

Neben den Informationen, die Sie über unsere Medieninformationen (siehe im Internet unter http://www.uni-potsdam.de/pressmitt/2007/) von uns erhalten, möchten wir Sie zusätzlich auf ausgewählte Veranstaltungen an der Universität Potsdam aufmerksam machen. Weitere Veranstaltungshinweise finden Sie im elektronischen Veranstaltungskalender der Universität Potsdam im Internet unter http://www.uni-potsdam.de/db/PresseDB/index.php

9. Januar 2008, 16.30 Uhr
Vortragsveranstaltung: Bildungsspezifische Ungleichheiten: Bekannte Phänomene, aber neue Problemgruppen?

Die Forschungen der letzten Jahre zur Bildungsbeteiligung und zum Grad der Qualifikation zeigen ein ähnliches Bild: Das Ausmaß der Ungleichheit hat in den letzten Jahrzehnten kaum abgenommen, und es bestehen nach wie vor starke Zusammenhänge zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg. Neu ist, dass sich die Zusammensetzung der Betroffenen stark gewandelt hat und dass bei einigen Gruppen die Bildungserwerbsprozesse im historischen Verlauf sogar problematischer geworden sind. Deshalb kann von einer Umschichtung Bildungsbenachteiligter, die nur noch wenige Chancen auf dem Arbeitsmarkt und in der gesellschaftlichen Hierarchie haben, gesprochen werden. Der Vortrag geht der Frage nach, welche Gruppen beim Bildungserwerbsprozess Probleme haben und welche sogar schlechter gestellt sind als in den 1970er Jahren. Weiter werden Gründe für diese Entwicklung aufgezeigt.

Referent: Prof. Dr. Wolfgang Lauterbach, Universität Potsdam
Ort: Universitätskomplex Golm, Karl-Liebknecht-Straße 24-25, Haus 14, Hörsaal 0.45, 14476 Golm
Kontakt: Dr. Roswitha Lohwaßer, Zentrum für Lehrerbildung, Tel.: 0331/977-2560, E-Mail: rolo@uni-potsdam.de
Homepage: http://www.uni-potsdam.de/zfl/veranstaltungen.html

9. Januar 2008, 17.15 Uhr
Vortrag: Die "andere Seite" in der Kabbala sitra achra im Rahmen der Ringvorlesung: Lässt der Teufel mit sich reden? Kultur- und religionswissenschaftliche Beiträge zur Kommunikation Satans

Die Kabbalisten, jüdische Mystiker, haben auf die Frage nach der Herkunft des Bösen mit einem Panoptikum, einem bunten Theater von guten und bösen Geistern geantwortet. Nur, die bösen Geister sind sehr attraktiv, sie wecken sexuelle Begierden und bevölkern die Träume von Frauen und Männern gleichermaßen. Die Antwort ist die Faszination des Bösen.

Referent: Prof. Dr. Karl Erich Grözinger
Ort: Universitätskomplex Am Neuen Palais, Haus 9, Raum 2.16
Kontakt: Prof. Dr. Johann Ev. Hafner, Institut für Religionswissenschaft, Tel.: 0331/977-1506, E-Mail: hafner@uni-potsdam.de

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