Medieninformation der Universität Potsdam

Nr.: 249/07 vom 04.12.2007

Zusammenarbeit im Katastrophenschutz

Die Universität Potsdam und das brandenburgische Innenministerium werden auf dem Gebiet des Katastrophenschutzes zusammenarbeiten. Dafür wurde das Projekt "Wandlungsfähige Schutzstrukturen und Folgenabschätzung zur Prävention, Abwehr und Folgenbewältigung bei Katastrophen" entwickelt. Uni-Kanzlerin, Dr. Barbara Obst-Hantel, und Abteilungsleiter Jürgen Storbeck im Innenministerium unterschreiben heute einen entsprechenden Forschungs- und Entwicklungsvertrag.

Das über zwei Jahre laufende Projekt ist an der Professur für Wirtschaftsinformatik und Electronic Government der Universität Potsdam angesiedelt und wird unter der Leitung von Prof. Dr. Norbert Gronau bearbeitet. Auftraggeber ist das Innenministerium, wobei das Projekt eine Kooperation mit der BASF Schwarzheide GmbH und der Staatlichen Feuerwehr Westpommern (Polen) einschließt. Schwerpunkt bildet die Frage, wie Betreiber von kritischen Infrastrukturen, beispielsweise Chemiewerke, Behörden und Hilfsorganisationen bei einem Störfall agieren und das Zusammenspiel im Katastrophenschutz verbessert werden kann. Dabei geht es unter anderem um die Weitergabe relevanter Informationen an die zuständigen Behörden, die Warnung der Bevölkerung und die Koordination der Einsatzkräfte. Ziel des Projektes ist es, Verfahren zur Folgenabschätzung und Methoden zur Wandlungsfähigkeitsanalyse, die sich auf die schnelle und flexible Kooperation von betroffenen Akteuren im Katastrophenfall konzentriert, zu entwickeln. Neben Analysemethoden sollen Handlungsempfehlungen zur Verbesserung des Katastrophenschutzes entwickelt werden.

Hinweis an die Redaktionen:

Für weitere Informationen steht Ihnen Moreen Stein, Mitarbeiterin an der Professur für Wirtschaftsinformatik und Electronic Government der Universität Potsdam telefonisch unter 0331/977-4690, E-Mail: mstein@wi.uni-potsdam.de zur Verfügung.

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