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Zehn Jahre Theater 


Barockes Gassentheater: Die Berlinerin Dorothee Metz spielte Goethe im Kinderwagen.
Foto: Unidram

Mit über zwanzig Theatervorstellungen an zehn Tagen, mit osteuropäischen Filmen, einer Fotoausstellung, mit Konzerten und Partys feierte das Osteuropäisch-Deutsche Theaterfestival UNIDRAM im Juni letzten Jahres sein zehnjähriges Jubiläum. Das von der Potsdamer Theatergruppe DeGater `87 initiierte und gemeinsam mit der Universität Potsdam veranstaltete Theatertreffen zählt inzwischen zu den renommierten internationalen Festivals für freies Theater. Erstmals stand das Festival unter der Schirmherrschaft der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Christina Weiss, und wurde erstmals im städtischen Hans Otto Theater eröffnet. Weite und Offenheit im Programm lautete auch dieses Mal die Devise. Neben den Ensembles aus Polen und Russland (allein vier Gruppen aus St. Petersburg), die traditionell zu den Schwerpunktländern zählen und denen UNIDRAM ein Stück weit ästhetische Profilierung insgesamt verdankt, kamen Gruppen aus Georgien, der Slowakei, Tschechien, Italien und Deutschland nach Potsdam. Einmal mehr zeigten sie mit Stücken nach Dante, Goethe, Rilke, Euripides, Heiner Müller oder Peter Weiss, wie durchlässig die Genregrenzen zwischen Theater, Tanz, Performance und multimedialem Ereignis sind. 

Weitere Informationen: www.unidram.de 

 Red.

 

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[Letzte Aktualisierung 25.01.2004, Knappe]