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Erster Sonderforschungsbereich für die Uni Potsdam  


Mit der gesprochenen Sprache beschäftigt sich
der erste Sonderforschungsbereich der Uni Potsdam.
Foto: Fritze

Ihren ersten Sonderforschungsbereich (SFB) mit Sprecherfunktion hat die Uni Potsdam seit Juli 2003. Er trägt den Titel "Informationsstruktur: Die sprachlichen Mittel der Gliederung von Äußerung, Satz und Text". Der SFB widmet sich der Frage, welche Einflüsse Informationsstrukturen in verschiedenen Sprachen haben, mit welchen sprachlichen Mitteln sie sich typologisch auswirken und wie sie sich bei der Verarbeitung, dem Erwerb und dem Verlust von Sprache auswirken. In diesem Rahmen werden Wissenschaftler aus der Allgemeinen Sprachwissenschaft, aus der Linguistik europäischer und außereuropäischer Sprachen, aber auch Psycholinguisten, Computerlinguisten und Psychologen zusammenarbeiten. Potsdamer Wissenschaftler kooperieren dabei mit Fachkollegen von der Humboldt-Universität zu Berlin. Auf diesem Wege sollen neue Modelle entwickelt werden, die die Rolle der Informationsstruktur für die menschliche Kognition und die Struktur der Sprache beschreiben. Damit sollen Beiträge zu Theorien der menschlichen Sprachfähigkeit und der Grammatik geleistet werden. Sprecherin des SFB ist Prof. Dr. Caroline Féry, Professorin für Grammatiktheorie mit dem Schwerpunkt Phonologie im Institut für Linguistik und Allgemeine Sprachwissenschaft. 

Weitere Informationen: www.ling.uni-potsdam.de/~fery, Stichwort "Research"

 Red.

 

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[Letzte Aktualisierung 25.01.2004, Knappe]