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100. Senatssitzung mit Politprominenz 


Lob aber nicht mehr Geld:
Politiker bei der 100. Senatssitzung.
Foto: Fritze

Am 17. April 2003 traf sich der Senat der Universität Potsdam zu seiner 100. Sitzung. Die Teilnehmer nutzten das Jubiläum, um mit Ministerpräsident Matthias Platzeck und Wissenschaftsministerin Johanna Wanka über die Zukunft der Universität Potsdam und die Entwicklung von Wissenschaft und Forschung im Land Brandenburg zu diskutieren. Rektor Wolfgang Loschelder äußerte sich zufrieden mit der Entwicklung der Universität Potsdam. Bis heute sei die in den Jahren der Gründung gewachsene Begeisterung für die Sache zu spüren. Nun würde eine jüngere Generation auf dem damals geschaffenen Fundament aufbauen und auf Exzellenz setzen. Dies sei auch deshalb notwendig, "weil wir in immer mehr Feldern in Spitzenbereiche vordringen müssen", so der Rektor. Platzeck bescheinigte der Hochschule, eine Einrichtung mit großer, positiver Ausstrahlung zu sein und forderte sie auf, den Praxisbezug und die Vernetzung zu Partnern insbesondere aus der Wirtschaft auszubauen sowie verstärkte Anstrengungen auf dem Gebiet hochwertiger Wertschöpfungen zu unternehmen. Die Politiker ließen keinen Zweifel daran, dass die Landesregierung der Wissenschaft und Forschung bei ihren Entscheidungen Priorität einräumt. Trotzdem gab es wenig Neues zu den Themen Ausfinanzierung der Hochschule und Planungssicherheit zu hören. Mehr Geld, so hieß es, könne der Hochschule nicht zur Verfügung gestellt werden. Aber ihre Entscheidungsfreiräume würden sich vergrößern, wodurch die Hochschulen die vorhandenen finanziellen Mittel effektiver einsetzen könnten. 

 Red.

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[Letzte Aktualisierung 25.01.2004, Knappe]