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RaSch - Rahmenbedingungen des Schriftspracherwerbs

Um der Heterogenität der Schulkinder von heute Rechnung zu tragen und eine bessere Förderung im Unterricht zu ermöglichen, hat die Forschungsgruppe Heterogenität und Inklusion im März 2015 mit dem Projekt RaSch begonnen.

In dieser Studie wird das Zusammenspiel von kognitiven, sprachlichen, motorischen und emotionalen Fähigkeiten und Schriftspracherwerb in heterogenen Gruppen in Einzel- und Gruppentestungen untersucht, um die Verschiedenheit der Lernvoraussetzungen und -bedingungen der Schulkinder zu erfassen und valide zu messen. Damit sollen Risikofaktoren und Potentiale für den gelingenden Schriftspracherwerb identifiziert werden.

Die Lernvoraussetzungen und -bedingungen werden über einen von der Forschungsgruppe entwickelten Kinder- und Elternfragebogen validiert, in dem soziale, motivationale und emotionale Voraussetzungen der Kinder und ihre Freizeitbeschäftigungen erfasst werden. Außerdem werden die Kinder um eine Einschätzung ihres Deutschunterrichts in Hinblick auf Individualisierung sowie ihre eigenen Fähigkeiten gebeten. Die Eltern werden zum häuslichen Lernumfeld der Kinder sowie zu ihrer finanziellen Situation befragt.

Um Aufschluss über die Kompetenzen der Kinder zu erhalten, werden neben standardisierten Rechtschreib- und Lesetests weitere Tests und Experimente, wie z. B. grammatisches Regelwissen, Schreiben von (Nicht-)Wörtern und Wortschatz eingesetzt.

Weiterhin werden für den kognitiven Bereich Aufmerksamkeit, exekutive Funktionen (z.B. mit Tests zur Merkfähigkeit oder zum Sortieren von Mustern) und Intelligenz erhoben. 

Im emotionalen Bereich wird in Form eines Kurzfragebogens das Selbstkonzept der Kinder erhoben (motorische und kognitive Kompetenz, peer-Akzeptanz). 

Im letzten Experiment wird eine einfache kognitive Aufgabe (Bilder benennen, z.B. Hase) gestellt. Währenddessen wird untersucht, wie sehr das Kind, das vor einem Laptop steht, auf dem die Bilder gezeigt werden, dabei „wackelt“ (ähnlich einem Wii-Spiel). Dies gibt Aufschluss über die Balancefähigkeit der Kinder, während sie kognitiv gefordert sind.

Die folgenden Einrichtungen konnten für eine Zusammenarbeit mit der Forschungsgruppe Heterogenität und Inklusion in dem Projekt RaSch gewonnen werden:

 

AESF-Frühjahrstagung

Julia Festman. Das Forschungsprojekt "RaSch - Rahmenbedingungen für den Schriftspracherwerb".

Poster wurde bei der AESF-Frühjahrstagung präsentiert, 19.-20.Juni 2015, Potsdam. (Poster herunterladen)

 

BIEN Jahrestagung 2015 - Bildungsprozesse und Bildungsverläufe

Julia Festman. Das Forschungsprojekt "RaSch - Rahmenbedingungen für den Schriftspracherwerb".

Poster wurde bei der 2. BIEN Jahrestagung präsentiert, 17.-18. September 2015, DIW Berlin. (Poster herunterladen)

 

AEPF 2015, Göttingen

Jennifer Lambrecht, Michael Fließer, Annegret Klassert, Thomas Dolk, & Julia Festman. „Du liest nie!“ – „Ich lese ständig!“ Zur Einschätzung leserelevanter Hintergrundmerkmale aus Eltern- und Kindersicht.

Poster wurde bei der 80. Tagung der Arbeitsgruppe für Empirische Pädagogische Forschung (AEPF) präsentiert, 21.-23.09.2015, Göttingen. 2.Preis beim Waxmann-Poster-Preis(Poster herunterladen)

 

Eröffnungsfeier des Inklusionsgebäudes, Universität Potsdam 2015

Sophia Czapka,  Julia Festman. "Can we find a processing advantage for bilingual 3rd-graders in Germany?"

Poster wurde bei der Eröffnungsfeier des Inklusionsgebäudes (Haus31) präsentiert, Universität Potsdam, 12.10.2015 (Poster herunterladen)



Larissa Arndt, Thomas Dolk, Julia Festman
. "Tablet-Stroop : Comparing the impact of happy, neutral and sad peripheral emotions on inhibitory control in third graders"

Poster wurde bei der Eröffnungsfeier des Inklusionsgebäudes (Haus31) präsentiert, Universität Potsdam, 12.10.2015 (Poster herunterladen)

 

Stephan Kopinski, Larissa Arndt, Gerit Brenner, Julia Festman. "Balance-Stroop"

Poster wurde bei der Eröffnungsfeier des Inklusionsgebäudes (Haus31) präsentiert, Universität Potsdam, 12.10.2015 (Poster herunterladen)

 

Herbsttreffen Patholinguistik 2015, Potsdam

Christiane Wotschack, Annegret Klassert & Julia Festman. „Rapid Automatized Writing (RAW): Ein neuer Test zum Schreiberwerb“.

 

Poster wurde beim 9. Herbsttreffen Patholinguistik präsentiert, 14.11.2015, Potsdam. 1.Platz beim Posterpreis. (Poster herunterladen)

 

GEBF - Tagung 2016 - Erwartungswidriger Bildungserfolg über die Lebensspanne

Christiane Wotschack & Annegret Klassert. "Handschrift und Rechtschreibung in der Grundschule: Rapid Automatized Writing (RAW) - Ein neuer Schnellschreibtest". Beitrag ist Teil des Symposiums "Motorik und Schriftspracherwerb in heterogenen Gruppen”.

Vortrag wurde bei der Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung (GEBF) präsentiert, 9.-11. März 2016, Berlin.

 

Sophia Czapka, Stephan Kopinski, Annegret Klassert, & Julia Festman. "Der Einfluss von motorischer und kognitiver Kontrolle auf Lesen und Schreiben." Beitrag ist Teil des Symposiums "Motorik und Schriftspracherwerb in heterogenen Gruppen”.

Vortrag wurde bei der Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung (GEBF) präsentiert, 9.-11. März 2016, Berlin.

 

SIG Writing Conference 2016 

Sophia Czapka, Christiane Wotschack & Julia Festman. "Differential influence of monitoring and short-term memory in writing acquisition"

Vortrag wurde auf der SIG Writing Conference präsentiert, 2.-6. Juli 2016, Liverpool, UK.

 

Christiane Wotschack & Annegret Klassert. "Rapid Automatized Writing (RAW) predicts writing performance in dysgraphia"

Vortrag wurde auf der SIG Writing Conference präsentiert, 2.-6. Juli 2016, Liverpool, UK.