TU Darmstadt: WiMi (50%) zu besetzen!

03. Dezember 2012

Ich wechsele zum Januar 2013 an die TU Darmstadt. Zwei Stellen als Wissenschaftliche Mitarbeiter habe ich schon besetzt. Für die dritte Stelle suche ich noch …

Im Institut für Allgemeine Pädagogik und Berufspädagogik der Technischen Universität Darmstadt ist im Arbeitsbereich Allgemeine Pädagogik mit dem Schwerpunkt Medienpädagogik (Prof. Dr. Petra Grell) zum 01. Februar 2013 die Stelle für eine/einen Wiss. Mitarbeiterin/Mitarbeiter - halbtags in einem auf zunächst 3 Jahre befristeten Arbeitsverhältnis zu besetzen.

Aufgaben:
Der/die Stelleninhaber/in soll in einem der beiden, im Folgenden benannten Themenfelder theoretische und empirische Forschungsprojekte durchführen und akquirieren.

  • Digitale Medien in institutionellen Kontexten (z.B. Schule, Erwachsenenbildung, Hochschule)
  • Bildung in einer digital geprägten Kultur (z.B. Digitale Kultur- und Bildungsräume, Artikulation und Interaktion in Computerspielen, Bildungsprozesse in Online-Communities)

Zu den Aufgaben gehören wissenschaftliche Dienstleistungen im Rahmen von Forschung und Lehre. Die Lehrverpflichtung beträgt 2 SWS.

Voraussetzungen:
Abgeschlossenes Universitätsstudium im Bereich Pädagogik/Erziehungswissenschaft/Bildungs-wissenschaft. Vertiefte Kenntnisse des aktuellen medienpädagogischen / mediendidaktischen Fachdiskurses. Erwünscht sind (1) Erfahrungen in medienpädagogischer / mediendidaktischer Forschung und Drittmittelakquise, (2) englischsprachige Konferenzbeiträge/Publikationen sowie (3) Erfahrungen und Konzepte zu (medien-)didaktisch anspruchsvoller Hochschullehre und Prüfungsgestaltung.

Das Erbringen der Dienstleistung dient zugleich der wissenschaftlichen Qualifizierung der Bewerberin/des Bewerbers. Gelegenheit zur Vorbereitung einer Promotion wird gegeben.

Die Technische Universität Darmstadt strebt eine Erhöhung des Anteils der Frauen am Personal an und fordert deshalb besonders Frauen auf, sich zu bewerben. Bewerberinnen oder Bewerber mit einem Grad der Behinderung von mindestens 50 oder diesen Gleichgestellte werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Die Vergütung erfolgt nach dem Tarifvertrag für die Technische Universität Darmstadt (TV - TU Darmstadt).

Vollständige Bewerbungen sind ausschließlich elektronisch an den Geschäftsführenden Direktor, Prof. Dr. Ralf Tenberg, Alexanderstr. 6, 64283 Darmstadt, zu senden: gd@bpaed.tu-darmstadt.de

Kenn.-Nr. 458

Bewerbungsfrist: 15.12.2012

Link zur Ausschreibung: http://www.intern.tu-darmstadt.de/dez_vii/stellen/stellen_details_87296.de.jsp

Medienkompetenz stärkt Brandenburg

24. Oktober 2012

Am 24.10.2012, auf der 1. Netzwerktagung “Medienkompetenz stärkt Brandenburg”, die einer gemeinsamen Initiative der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) und des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg (MBJS) zu verdanken ist, konnte ich den Eröffnungsvortrag halten. Die Folien, die meinen Vortrag unterstützt haben, aber - wie immer - nur einen Teil der entfalteten Gedanken enthalten, finden sich hier:

Veranstaltungen Wintersemester 2012/2013

01. Oktober 2012

Im Wintersemester 2012/2013 werde ich zum letzten Mal an dieser Universität Lehrveranstaltungen anbieten! Wer Interesse an Mediendidaktik / digitalen Medien in der Bildung hat, sollte daher das Seminar am Dienstagvormittag über PULS buchen und unbedingt zur ersten Sitzung erscheinen. Wer Interesse an dem Thema Lernen und Lernwiderstände in der Erwachsenenbildung hat, bucht das Seminar am Dienstagnachmittag. Wenn es irgendwie möglich ist, werde ich es so einrichten, dass alle Interessierten auch teilnehmen können. Voraussichtlich werden wir die Präsenzphasen der Seminare Ende Dezember beenden, und alles weitere wird dann online erfolgen. An dem Prinzip des forschenden Lernens und der eigenständigen Bearbeitung von Projekten wird natürlich auch im WS 2012/2013 festgehalten.

Wer aus irgendeinem Grund auch noch darüber hinaus bei mir Seminare besuchen will, müsste die Universität wechseln und an die TU Darmstadt kommen. Dorthin wechsele ich, und dort bleibt die Medienpädagogik auch dauerhaft verankert. Ob und ggf. wann die Professur an der Uni Potsdam, die ich hier derzeit innehabe,  wieder ausgeschrieben wird, ist noch völlig offen. Wer also an Medienthemen aus einer erziehungswissenschaftlichen Perspektive interessiert ist, sollte die Chance in diesem Wintersemester noch nutzen.

Jahrbuch Medienpädagogik 9 erschienen

09. Februar 2012

Das Jahrbuch Medienpädagogik 9 ist erschienen. Im Zentrum stehen Fragen der Qualitätsentwicklung in der Schule und der medienpädagoischen Professionalisierung. Welche Kompetenzen brauchen Lehrpersonen, um Anforderungen des 21. Jahrhunderts gerecht werden zu können und Technologien und Pädagogik kreativ zu verbinden? Der Band basiert auf den Beiträgen, die im Rahmen der Tagung der Sektion Medienpädagogik der DGfE an der TU Dortmund diskutiert wurden. Er enthält Beiträge von Renate Schulz-Zander/Birgit Eickelmann/Heinz Moser/Horst Niesyto/Petra Grell, Joke Voogt, Dominik Petko, Melanie Stadermann/Renate Schulz-Zander, Sven Kommer/Ralf Biermann, Birgit Eickelmann/Wolfram Rollett, Claudia Zentgraf/Andrea Lampe, Michael Kerres/Richard Heinen/Jörg Stratmann, Thomas Irion, Stefan Welling/Björn Stolpmann, Marc Egloffstein/Kristina Kögler/Tobias Kärner, Heinz Moser, Gerhard Tulodziecki, Christoph König/Werner Sesink, Mandy Schiefner-Rohs, Kerstin Mayrberger, Frank Vohle/Gabi Reinmann, Ingo Bosse und Rune Krumsvik.

eLearning-Netzwerktag der Goethe-Universität Frankfurt

07. Dezember 2011
Gestern, am 6.12.2011 war ich eingeladen auf dem 6. eLearning-Netzwerktag der Goethe-Universität Frankfurt eine Keynote zu halten.  Leider habe die erste Keynote von Rolf Schulmeister verpasst, ich konnte aber Vorträge zu einigen Projekten von Dozenten und Studierenden anhören, die im Rahmen des Netzwerktags vorgestellt wurden, und sie haben mir durchgehend gut gefallen. Auch die Gespräche mit den Kolleginnen und Kollegen vom studium digitale, mit Claudia Bremer, Ralph Müller, mit den Kollegen Krömker und Trocholepczy ,die ich dort kennenlernte, sowie mit einigen anderen, die ich nicht alle nennen kann, waren überaus lebendig und anregend.  Wie so oft blieb der Gedanke, man sollte viel häufiger Gelegenheiten schaffen, um miteinander in Gespräch zu kommen … . Die Folien zu meinem Vortrag, der einige grundlegende Fragen akzentuierte, finden sich hier:
Social Software in der Hochschullehre Entfesselung oder Zumutung
View more presentations from Petra Grell.
Ergänzung: Der Vortrag wurde aufgezeichnet. Das Video ist über diese Links abrufbar entweder als Flash oder Quicktime

Partizipationslücken - Social Software in der Hochschullehre

24. November 2011

Der Beitrag “Partizipationslücken - Social Software in der Hochschullehre” von Franco Rau und mir in der Online-Zeitschrift Medienpädagogik, Themenheft 21 “Partizipationschancen im Kulturraum Internet nutzen und gestalten” ist diese Tage erschienen.

Abstract: Lernende durch die Einbindung von «Web 2.0»-Angeboten aktiver in Lehrveranstaltungen einzubeziehen, ist ein aktuell diskutiertes Thema. Ziel dieses Beitrags ist es, jenseits der im theoriebasierten Fachdiskurs erwähnten Potenziale anhand empirischer Arbeiten auch typische Probleme zu analysieren, die mit der Umsetzung von Social Software im Bereich der Hochschule einhergehen. Methodisch handelt es sich nicht um eine Meta-Studie, sondern um eine vom Umfang her begrenzte, daher beispielhafte, aber systematische Sichtung vorwiegend englischsprachiger, empirisch basierter Arbeiten zum Einsatz von Social Software – insbesondere Blogs und Wikis – im Rahmen von Hochschullehrveranstaltungen. Die Analyse der gesichteten Fallstudien zeigt, dass das Phänomen ausbleibender studentischer Partizipation thematisiert wird, dass verschiedene Überlegungen zur Forcierung verbindlicher Beteiligung erprobt, jedoch die Folgen dieser spezifischen Interventionen zur Erhöhung der Beteiligung nur selten reflektiert werden. Abschliessend werden grundsätzliche Probleme und Spannungsfelder partizipativer Ansätze mit digitalen Medien im Bildungsraum Hochschule diskutiert.

Der Beitrag ist als Volltext über die Seite der Zeitschrift abrufbar.

… wurde ich leider nicht zugelassen, könnte ich …

13. Oktober 2011

Eine kurze Information für Studierende, die nicht für das Seminar “Digitale Medien in der Bildung” zugelassen wurden: Ich erhalte jetzt von etwa der Hälfte der nicht-zugelassenen Studierenden eine persönliche Mail mit der Bitte, ob sie nicht doch aus diesem oder jenem Grund zugelassen werden könnten. Erstens: Niemand wird wegen einer Mail zusätzlich zugelassen, eine Mail können Sie sich sparen. Sie sollten wissen: Alle Studierenden in Potsdam haben vergleichbare Probleme. Zweitens: Erfahrungsgemäß springen immer ein paar Zugelassene ab und natürlich werden diese Plätze an Personen vergeben, die unbedingt an diesem Seminar zu diesem Thema teilnehmen möchten. Dass man an diesem speziellen Seminar unbedingt teilnehmen möchte, zeigt man dadurch, dass man zur ersten Sitzung kommt und z.B. begründen kann, warum einen dieses Thema interessiert. Drittens: Es können nicht alle Interessierten zugelassen werden. Aber es gibt in der ersten Sitzung eine sogenannte Prioritätenliste. Wer sich auf dieser Liste persönlich, vor Ort einträgt, kann sicher sein, im kommenden Sommersemester einen Platz im gleichnamigen Seminar zu erhalten.

Schlüsselbegriffe der Medienpädagogik

27. September 2011

Medienbildung und Medien-kompetenz. Beiträge zu Schlüsselbegriffen der Medien-pädagogik. So lautet der Titel des mit Heinz Moser und Horst Niesyto gemeinsam herausge-gebenen Buches, das die Beiträge der letzten Herbsttagung (2010) der Sektion Medienpädagogik der DGfE bündelt. Die Diskussionen der Zürcher Tagung waren lebhaft und anregend. Der nun vorliegende Band ermöglicht es, die Gemeinsamkeiten und Differenzen der einzelnen Konzepte en detail nachzulesen. Wie im Vorwort formuliert, kann es nicht darum gehen, eine doktrinäre Einheit zu verordnen, sondern darum, den gemeinsamen Diskurs weiter zu entwickeln. Ein Wissen um die Art und Weise der Differenzen zeigt sich dabei als hilfreich: sind diese paradigmatisch begründet, handelt es sich um unterschiedliche Akzentuierung von Aufgabenstellungen oder Analysen von Phänomenen oder verbergen sich hinter den verwendeten Begriffen im Grunde doch recht ähnliche Auffassungen. Der Band enthält Beiträge von Gerhard Tulodziecki, Heinz Moser, Silke Grafe, Bernd Schorb, Dieter Spanhel, Manuela Pietrass, Karsten Wolf, Klaus Rummler, Wibke Duwe, Theo Hug, Isabell Zorn, Benjamin Jörissen, Matthias Rath, Domminik Petko, Michael Kerres und Claudia de Witt. Erschienen ist es bei kopaed.

Nein, ich spreche nicht für die …

10. August 2011

Ja, ich bin Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE), und auch im Vorstand der Sektion Medienpädagogik der DGfE, aber wenn ich Statements abgebe, dann spreche ich als Professorin, die an der Universität Potsdam tätig ist, und wirklich, wirklich nicht für die DGfE. Genauso verhält es sich mit der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft, auch da bin ich im Vorstand, aber ich spreche - sofern ich nicht ausdrücklich einen Auftrag vom Vorstand erhalten habe - nicht für die gesamte Gesellschaft. Ist doch ganz einfach, oder? Ich habe es der Redakteurin auch erklärt, als das Team vom ZDF Morgenmagazin am Montag da war, aber im Beitrag, der heute früh im Morgenmagazin ausgestrahlt wurde “Wie sinnvoll sind Lerncomputer”, sieht es eben in der Untertitelung doch anders aus. Ich hoffe, es fühlt sich niemand von meinen Kolleginnen und Kollegen ‘auf den Schlips’ getreten. Vielleicht kann man positiv auffassen, dass die Gesellschaften so immerhin mal wieder benannt werden. Oftmals hat man ja das Gefühl, zu pädagogische Fragen werden nur Kinderärzte, Psychologen und Kriminologen befragt. Das ist auch der Grund, warum ich mich zur Verfügung gestellt habe. Erziehungswissenschaft!

ZDF Morgenmagazin 10.8.2011

ZDF Morgenmagazin 10.8.2011

Unsicherheit, Unwissenheit und Plagiate

07. Juli 2011

Auf der Online-Seite der Wochenzeitung “Die Zeit” findet sich aktuell eine Analyse einer unter Plagiatsverdacht stehenden Doktorarbeit, die sehr schön transparent und anschaulich macht, wie man im Wissenschaftsbereich eben gerade nicht mit Quellen umgehen darf. “Verschleiertes Kopieren”, Sich mit “Fremden Federn” schmücken, “Ausgefranste Zitate” und “Ablenkungsmanöver” werden sichtbar gemacht. Ich sehe des öfteren, dass der/die eine oder andere Student/Studentin sich - oft aus mich staunend machender Naivität - solcher Verfahren bedient, und ich bin dann immer herausgefordert lang und breit zu erklären, warum man das so nicht darf …. Daher freut mich diese plastische Übersicht. Vielleicht hilft es auch dem einen oder anderen. Leider - Ironie des Schicksals - werden die Autoren der Analyse (vermutlich Mitarbeiter der Zeit) nicht genannt.

Das Bild stammt von der Seite 7 der Analyse.
Hier ist der Link zur vollständigen Analyse (öffnet ein pdf).