16. Oktober 2009
Neue digitale Kultur- und Bildungsräume ist der Titel des Buches, dass ich gemeinsam mit Winfried Marotzki und Heidi Schelhowe herausgegeben habe. Es ist seit gestern im Buchhandel erhältlich. Ausgangspunkt waren Vorträge und Diskussionen, die zum einen während einer digital übertragene Ringvorlesung im Wintersemester 2007/2008 an der Universität Magdeburg, der Universität Bremen und der Universität Potsdam und zum anderen während eines Symposium auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Erziehungs-wissenschaft 2008 in Dresden geführt wurden. Folgende Autorinnen und Autoren haben dazu beigetragen:
Neil Selwyn durchleuchtet die Debatte um Digitale Medien bezogen auf den schulischen Kontext und entfaltet ein Spektrum kritischer Fragen – „A new education for a new digital age? Towards a critical analysis of young people, education and the contemporary digital landscape”.
Christina Schwalbe und Torsten Meyer betrachten den Bildungsraum Universität und thematisieren den Zusammenhang von Medientechnologie, Kommunikationsstrukturen und Bildungssystem – „Umbauten im und am Bildungsraum. Zum medieninduzierten Wandel der Kommunikationsstrukturen in der Hochschulbildung“.
Udo Thiedeke erarbeitet Charakteristika der Internetkultur und analysiert die Strukturentwicklung des Internets – „Von der ‚kalifornischen Ideologie‘ zur ‚Folksonomy‘ - die Entwicklung der Internetkultur“. Transparent wird durch Thiedekes differenzierte Analyse das Nebeneinander von utopischen und dystopische Überzeichnungen der Internetkultur.
Christina Schachtner beleuchtet die Möglichkeit virtueller Netzwerke sowohl Raum für interkulturelle Kommunikation zu schaffen als auch, durch die ihnen innewohnende Architektur des Übergangs, Transkulturalität zu befördern – „Digitale Medien und Transkulturalität“.
Kai-Uwe Hugger analysiert, wie Jugendliche mit Migrationshintergrund Online-Communities zur Vergewisserung sozialer Zugehörigkeit und bei der Suche nach Anerkennung nutzen – „Anerkennung und Zugehörigkeit im Social Web. Tendenzen der Identitätsbildung am Beispiel junger Migranten“.
Alexander Unger thematisiert Formen der Verbindung real-materieller und virtuell-softwarebasierter Räume und daraus entstehende Erfahrungs- und Handlungssphären – „Virtuelle Räume und die Hybridisierung der Alltagswelt“.
Benjamin Jörissen analysiert systematisch die strukturelle Komplexität virtueller Welten und markiert daran anschließend bildungstheoretische Anknüpfungspunkte – „Strukturale Ethnografie Virtueller Welten“.
Jörn Lamla untersucht Handlungspraktiken von Verbraucherinnen und Verbrauchern in den Konsumwelten des Internets und er fragt nach deren Bedeutung für Bildungsprozesse in Richtung einer bürgerschaftlichen Mobilisierung und Consumer Citizenship – „Digitale Konsumwelten als politische Bildungsräume? Zur Typologisierung der Online-Praktiken von Verbrauchern“.
Daniela Küllertz verdeutlicht am Beispiel des medienkünstlerischen Umgangs mit Wissenschaft, welche Artikulations- und Reflexionsoptionen in einem künstlerischen Medienbildungsraum eröffnet werden – „Medienkunst als Medienbildungsraum an der Schnittstelle von Wissenschaft und Öffentlichkeit“.
Grell, Petra; Marotzki, Winfried; Schelhowe, Heidi (Hrsg.)(2010): Neue digitale Kultur- und Bildungsräume. Wiesbaden: VS-Verlag
Tags: Publikation
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02. Oktober 2009
These are the slides of my recent talk at the ECER 2009 in Vienna. The conference theme was “Theory and Evicence in European Educational Research.
Tags: conference, Vortrag
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23. August 2009

“Fostering Communities of Learners” is the title of the 13th Biennial Conference for Research on Learning and Instruction in Amsterdam, the Netherlands, August 25 - 29, 2009. I going to participate in the conference. On Thursday there is a roundtable about “various aspects of learning and instruction: Technology and professional development”. Im going to talk about “What happens if teachers neglect their own learning needs while implementing a new approach. A case study”. [ Handout: Grell Extended Handout EARLI 2009 ]

Tags: conference, English, learning
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16. Juli 2009
Hinweis für Studentinnen und Studenten: Unter Lehrveranstaltungen sind die Kommentare für das nächste Semester zu finden. Dienstag vormittags (11-13) findet das Seminar “Didaktik und digitale Medien. Theorien, Konzepte und Anwendungen in den Feldern Schule, außerschulische Jugendbildung und Erwachsenenbildung” statt. Dienstag nachmittags (17-19) das Seminar “Medienkompetenz für digital natives - Aktuelle Forschungen und medienpädagogische Praxis” statt. Mittwoch nachmittags (15-17) das Seminar “Methoden und Methodologie qualitativer Sozialforschung” statt.
Tags: Studieren
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24. März 2009
Keine Bildung ohne Medien! Die Kommission Medienpädagogik in der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft, die Fachgruppe Medienpädagogik in der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK), das JFF - Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis sowie das Hans-Bredow-Institut für Medienforschung haben am 21. März 2009 ein Medienpädagogisches Manifest veröffentlicht. Gefordert wird eine dauerhafte und nachhaltige Verankerung der Medienpädagogik in allen Bildungsbereichen.

Pressemitteilung zum Medienpädagogischen Manifest (23.3.2009)
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17. März 2009

Im Rahmen des Seminars „Professionelles pädagogisches Handeln im Kontext multimedialer Lehr-Lern-Arrangements“ hat eine Gruppe Studierender die Möglichkeit genutzt, an einem integrierten Filmprojekt teilzunehmen. Unterstützt durch einen engagierten Filmprofi, Till Delling, der die Gruppe an zwei Wochenenden informiert und kompetent begleitet hat, haben die Studierenden von der Stoffentwicklung bis zum Filmschnitt alle Schritte eigenverantwortlich geplant und durchgeführt. Geschmunzelt habe ich bereits, als die Gruppe für das gemeinschaftliche Schreiben des Drehbuchs ein Wiki zu nutzen begann, und sie es durch innovatives Umgehen mit den Moodle-Gruppeneinstellungen geschafft hatten, das Wiki sogar vor mir als Moodleraum-Leiterin zu verbergen. Ein Mitarbeiter vom audiovisuellen Zentrum, dem ich das erzählte, hat sich den Trick von den Studis dann später zeigen lassen. Den Film „Medienmärchen“ hat die Gruppe, die durch die Zusammenarbeit ein echtes Team geworden ist, in der letzten Seminarsitzung präsentiert. Er ist wirklich gelungen. Die Bilder oben geben einen kleinen Einblick in die Geschichte vom Aufeinanderprallen der Märchen- und der Medienwelt einer Familie. Rotkäppchen kehrt am Ende begeistert mit dem Laptop ins Haus der Großmutter zurück – doch entgegen der Vorerfahrung bleibt der Bildschirm hier plötzlich schwarz ….
Neben dem tollen Produkt ist für mich auch die ungewöhnliche Lernerfahrung, die die Studierenden in dem Projekt machen konnten, von erheblicher Bedeutung. In einer Reflexionsrunde nach der Präsentation konnten wir einen Teil der vielfältigen Aspekte dieses Gruppenprozesses nachzeichnen, der sich von ihren üblichen Studiums-Lernerfahrungen unterscheidet: Effektive Zusammenarbeit, Lernen im Handlungsvollzug, Umgang mit echten Herausforderungen, selbstverständlich erscheinendes Engagement für das Team, eigenverantwortliche Entscheidungen, Freude am Erleben eigener und gemeinsamer Fortschritte, Ausbalancieren unterschiedlicher Interessen, Reduktion von Unsicherheit durch professionelle Begleitung, Selbstvertrauen durch bewältigte Herausforderungen, Zusammenwachsen eines Teams, Arbeitsteilung und wechselseitige Anerkennung. Ich bin gespannt auf die Texte, die die Studierenden abschließend zu diesem Projekt schreiben werden, in denen sie unterschiedliche Facetten professionellen Handelns in einem solchen Projekt beleuchten und reflektieren werden.
Tags: Studieren, StudiProjekte
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13. März 2009
Anke Grotlüschen und ich haben gemeinsam einen Artikel verfasst für das jüngst im VSA-Verlag erschiene Buch “Lernorte” von Peter Faulstich und Mechthild Bayer. Unser Beitrag widmet sich dem “Lernort Second Life”. Orientiert an der Disziplinartheorie von Foucault fragen wir theoretisch und erkunden praktisch - mit unseren Avataren “Media Mimulus” und “Aleana Giano” - den Lernort Second Life, insbesondere betrachten wir die Aspekte selektiver Zugang zum Lernort und Klausur/Isolierung der Lernorte. Die Ausgangsfrage, ob Second Life keinen Fortschritt, ggf. sogar einen Rückfall gegenüber etablierten Lernorten der Erwachsenenbildung darstellt, kann nicht abschließend beantwortet werden, doch Hinweise auf Begrenzungen der Inselwelt werden sichtbar.
Grell, Petra; Grotlüschen, Anke (2009): Lernort Second Life. In: Faulstich, Peter; Bayer, Mechthild (Hrsg.): Lernorte. Vielfalt von Weiterbildungs- und Lernmöglichkeiten. Hamburg (VSA). S. 111-128
Tags: Publikation
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13. März 2009
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04. Februar 2009
Im Rahmen des Seminars “Digitale Kultur- und Bildungsräume. Einblicke in aktuelle erziehungswissenschaftliche Diskussionen und Studien” erstellen die Studierenden bis Ende März 2009 in Arbeitsgruppen eigene digitale Produkte zu selbstgewählten thematischen Schwerpunkten (work in progress). Ziel dieses Seminars war es, gemeinsam den Stand der aktuellen erziehungswissenschaftliche Diskussion (empirische und theoretische Arbeiten, Hauptakteure, Perspektiven und Positionen) zu dem gewählten Ausschnitt zu erarbeiten und zu dokumentieren. Die Online-Dokumentation ist gleichzeitig eine Erprobung unterschiedlicher Möglichkeiten, die digitale Räume bieten. Die Studierenden haben sich dabei für unterschiedliche Formen und tools entschieden: Blog, Homepage, Wiki, Community-Plattform etc. Die gewählten Themenschwerpunkte unterhalb der Hauptüberschrift sind vielschichtig: Virtuelles Lernen, Politische Bildung 2.0, Sozialverhalten und Computerspielwelten, Bildungspotenzial von Computerspielen, Glaubwürdigkeit, E-Learning in der Schule, Selbstorganisiertes Lernen in der Erwachsenenbildung. Ich bin sehr angetan von dem Engagement der Studierenden sich auf dieses - für viele neue - Unterfangen einzulassen. Ergebnisse der Projekte finden sich unter StudiProjekte.
Tags: StudiProjekte
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29. Januar 2009
Hinweis für Studentinnen und Studenten: Unter Lehrveranstaltungen sind die Kommentare für das nächste Semester zu finden. Dienstags von 11 bis 13 Uhr wird das Seminar: “Digitale Medien und kollaboratives Lernen. Theorien – Konzepte – Praxis”, Dienstags von 17 bis 19 Uhr das Seminar “Internet-Communities - Chancen und Herausforderungen aus pädagogischer Perspektive” stattfinden.
Tags: Studieren
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