Institut für Anglistik und Amerikanistik
Anglophone Literaturen und Kulturen außerhalb Großbritanniens und der U.S.A.
| Leiter: | Prof. Dr. Lars Eckstein |
| Wissenschaftliche Mitarbeiterin: | Dr. Andrea Kinsky-Ehritt |
| Wissenschaftliche Hilfskraft: | Elisabeth Nechutnys Rowan Payton |
| Sekretariat: | Peggy Audörsch |
Die Professur vertritt auf der Grundlage postkolonialer literatur- und kulturwissenschaftlicher Theorien in Forschung und Lehre die Vielfalt englischsprachiger kultureller Praktiken, wie sie sich in Reaktion auf Kolonialisierungs- und Dekolonialisierungsprozesse, aber insbesondere auch in Reaktion auf Prozesse der wirtschaftlichen und kulturellen Globalisierung entwickelt haben. Dies schließt über die Literatur hinaus auch die Beschäftigung mit weiteren alten (z.B. Malerei und Photographie, Film, Theater oder Musik) und neuen Medien (z.B. Video, Internet) ein. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Untersuchung (trans)kultureller Dynamiken in einer sich seit der Renaissance durch die vielfältigen Bewegungen von Ideen, Gütern, Technologien und Menschen immer enger vernetzenden Welt. Dabei spielt nicht zuletzt auch die Genderdeterminiertheit dieser Prozesse eine wichtige Rolle. Das Profil der Professur wird dem Desiderat einer global orientierten Anglistik gerecht, die es erlaubt, über die Grenzen Großbritanniens, Irlands und der USA hinaus dem unweigerlich globalen Kontext der Kultur der Moderne Rechnung zu tragen. Dies betrifft insbesondere die Reflexion von Kolonialismus und Globalität in Süd- und Südostasien (insbesondere Indien), im pazifischen Raum (z.B. Australien und Neuseeland), in der Karibik und Kanada sowie in den anglophonen Literaturen und Kulturen Ost-, West- und Südafrikas, schließt aber auch die Untersuchung transkultureller Phänomene in Großbritannien und den USA ein.


