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Uni findet Gesundheit

Foto: Fotolia/chesterF
Foto: ZAPP
Potsdam Palais, ZAPP

Vorstellung des „Zentrum für angewandte Psycho- und Patholinguistik Potsdam” (ZAPP)

Dienstag, 7.Juni, 16 - 18 Uhr

ZAPP Potsdam Palais am Stadtkanal, Am Kanal 16-18, 14467 Potsdam, Seminarraum 0.22.2

Initiatorin: Frau Prof. Dr. Isabell Wartenburger, Universität Potsdam

Das „Zentrum für angewandte Psycho- und Patholinguistik Potsdam“ (ZAPP) ist eine Kooperationseinrichtung der Universität Potsdam. Die Studierenden des Bachelorstudiengangs Patholinguistik werden hier klinisch ausgebildet. Außerdem kooperiert das ZAPP mit einem Master- und PhD-Programm der Universität. Das ZAPP Potsdam bietet Erwachsenen und Kindern mit Sprach-, Sprech-, Stimm-, und Schluckstörungen eine individuelle und störungsspezifische Diagnostik und Therapie. Außerdem werden Lese-Rechtschreib-Störungen lerntherapeutisch behandelt.

Das ZAPP stellt sich mit einer Reihe von Thementischen vor. Dabei geht es um den gestörten und ungestörten Spracherwerb bei Kindern sowie Sprach- und Schluckstörungen nach einem Schlaganfall im Erwachsenenalter. Außerdem wird der Bachelorstudiengang Patholinguistik und das Master- und PhD-Programm vorgestellt.

Weitere Informationen zum ZAPP finden Sie hier.

Foto: ZAPP
Potsdam Palais, ZAPP
Quelle: Heinrich Hoffmann: Struwwelpeter
Die Geschichte vom Zappel-Philipp

ADHS - Modediagnose mit fatalen Folgen

Dienstag, 07. Juni, 16 Uhr

Vortrag • API (Akademie für Psychotherapie und Interventionsforschung), Friedrich-Ebert-Str. 112, 14467 Potsdam

Referent: Prof. Dr. Günther Esser, Universität Potsdam

Sie können nicht stillsitzen, nicht zuhören, ihre Gedanken scheinen wild umherzuspringen. Konzentration und Ausdauer sind ihre Sache nicht. Kinder mit einem Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom fordern ihre Umgebung über alle Maßen heraus.  Meist aber stehen sie sich selbst im Weg und leiden unter den Problemen, die ihr unstetes Verhalten verursacht. ADS, in Kombination mit Hyperaktivität auch ADHS, ist eine der häufigsten Störungen, die in der Akademie für Psychotherapie und Interventionsforschung (API) an der Universität Potsdam behandelt werden.  In der Aktionswoche „Uni findet Stadt“ wird der Leiter der Akademie, Prof. Dr. Günther Esser, über mögliche Therapien berichten und einen Einblick in die Arbeit der Akademieambulanz geben.

Für weitere Informationen zum API klicken Sie hier.

Quelle: Heinrich Hoffmann: Struwwelpeter
Die Geschichte vom Zappel-Philipp
Foto: Fotolia/Focus Pocus LTD

Depression: Erscheinungsbild und Behandlung mittels kognitiver Verhaltenstherapie

Mittwoch, 08. Juni, 16 Uhr

Vortrag • Psychologisch-Psychotherapeutische Ambulanz der Universität Potsdam, Posthofstr. 15, 14467 Potsdam

Referent: Prof. Dr. Florian Weck, Universität Potsdam

Depression ist eine der häufigsten psychischen Störungen in Deutschland. Auch viele bekannte Persönlichkeiten litten unter einer depressiven Störung. Allerdings wird die Depression nicht immer als eine solche von den Betroffenen oder von Angehörigen erkannt. Im Rahmen des Vortrags wird das Erscheinungsbild der Depression mit den dazugehörigen Symptomen dargestellt. Zudem werden unterschiedliche Verlaufsformen und Risikofaktoren für die Störung beschrieben. Darüber hinaus wird ein Einblick in die psychotherapeutische Behandlung der Depression gegeben. Hierbei werden insbesondere kognitiv-verhaltenstherapeutische Methoden und Ansätze dargestellt, die sich in der Behandlungspraxis bewährt haben.

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Übergewicht und Adipositas im Kindes- und Jugendalter: Was kann die Psychologie beitragen?

Mittwoch, 08. Juni, 17 Uhr

Vortrag • Bildungsforum, Am Kanal 47, 14476 Potsdam, Wissenschaftsetage (4. Etage), Raum Volmer

Referentin: Frau Prof. Dr. Petra Warschburger, Universität Potsdam

Krankhaftes Übergewicht ist die Volkskrankheit Nr. 1 - und das bereits im Kindes- und Jugendalter. Rund 6% der Kinder und Jugendlichen zwischen 3 und 17 Jahren sind adipös. Die Ursachen für die Entwicklung von Übergewicht und auch dessen Aufrechterhaltung sind sehr vielschichtig – und auch von Person zu Person sehr unterschiedlich. Neben genetischen Faktoren, der Ernährungsweise und dem Bewegungsverhalten spielen auch psychische Faktoren wie die Fähigkeit die eigenen Impulse zu regulieren eine Rolle. Dabei beschäftigt dann auch immer wieder die Frage, was man tun kann, wenn die Kinder übergewichtig sind, welche Behandlungsprogramme erfolgversprechend sind.

Im Rahmen des Vortrags sollen neuere Ansätze aus der psychologischen Forschung zur Entstehung und Aufrechterhaltung vorgestellt werden. Darauf aufbauend sollen etablierte Vorgehensweisen in der Behandlung von Adipositas vorgesellt und um neuere Entwicklungen von Therapiekonzepten ergänzt werden.

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Möglichkeiten der Vorbeugung und Behandlung von Rückenschmerzen durch Sport

Mittwoch, 08. Juni, 17 Uhr

Vortrag • Bildungsforum, Am Kanal 47, 14467 Potsdam, 4. Etage, Raum Süring

Referent: Prof. Dr. med. Frank Mayer, Universität Potsdam

Das nationale Forschungsnetzwerk „Medicine in Spine Exercise“ [MiSpEx] konnte wissenschaftlich nachweisen, dass Übungen unter Einbeziehung plötzlicher Störreize, so genannte Pertubationen, bei Rückenschmerzen effektiv sind. Verschiedene Studien aus der Sportmedizin, Orthopädie, Sportwissenschaft und Psychologie belegen eine geringere Einschränkung in Alltag und Sport bei verbesserter Funktion. Dies gelingt durch eine Optimierung neuromuskulärer Fähigkeiten, moderiert über den individuellen Trainingszustand und psychosoziale Faktoren. Das Trainingsprogramm ist einfach umzusetzen und der individuellen Vorerfahrung anzupassen.

Weitere Informationen zu "MiSpEx" finden Sie hier.

 

 

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Quelle: Club Aktiv

Tag der offenen Tür im „Club Aktiv”

Freitag, 10. Juni, 8 - 21 Uhr

Club Aktiv, Werner Alfred Bad, Hegelallee 23, 14469 Potsdam

Der Club Aktiv im Potsdamer Werner-Alfred-Bad zählt über 1.000 Mitglieder. Hier trainieren Menschen, die ihre Kraft und Mobilität erhalten oder verbessern oder bestehende Schmerzen lindern wollen. Der Club bietet daher gesundheitsorientiertes Kräftigungstraining, Rückenschule, Pilates, Yoga oder auch Rehabilitationssport an. Hier gibt es je nach Beschwerdebildern auch ganz gemischte Altersgruppen. Durch die engen Verbindungen zur Sportmedizin und zur Sportwissenschaft der Uni Potsdam ist der Club immer auf dem aktuellsten Forschungsstand. Modernste sportmedizinische und bewegungswissenschaftliche Erkenntnisse werden direkt in der Praxis angewendet.

Am Tag der offenen Tür können interessierte Gäste ab 8 Uhr die Räumlichkeiten besuchen und die Therapeuten zum Thema Gesundheit und Bewegung befragen.

Um 19 Uhr wird Prof. Dr. Frank Bittmann von der Universität Potsdam einen Vortrag halten zum Thema: „Sport ist Mord!“ vs. Sport ist gesund - Wann schadet Bewegung und wann hilft sie?

Fragen können in der anschließenden Talkrunde beantwortet werden. Der Abend klingt musikalisch in lockerer Atmosphäre aus.

Mehr Informationen zum Club Aktiv finden Sie hier.

 

Quelle: Club Aktiv