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Symposium

Der schwierige Neuanfang. Die Gründung der Universität Potsdam

Foto: Pädagogische Hochschule "Karl Liebknecht", 1989. Foto: Karla Fritze.

In der Debatte zur Gründungsgeschichte der Universität Potsdam geht es insbesondere um die Frage, in welchem Maße damals weniger qualifizierte oder politisch belastete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Vorläuferinstitutionen übernommen wurden und welche Folgen die Personalpolitik für die neu gegründete Universität hatte. Das Symposium „Der schwierige Neuanfang“, das am 2. Dezember 2016 unter der Leitung des Historikers Prof. Dr. Frank Bösch stattfand, diskutierte diese Transformation in Potsdam und anderen ostdeutschen Hochschulen offen aus Sicht der Forschung und band die Positionen unterschiedlicher Zeitzeugen ein. Dabei wurde versucht, die Tätigkeit der ostdeutschen Hochschullehrer vor 1989 und die Personalpolitik danach differenziert zu bewerten und Handlungsspielräume auszumachen. Außerdem wurde gefragt, inwieweit sich die Gründung der Universität Potsdam von der Transformation und Neugründung anderer ostdeutscher Hochschulen unterschied. Nicht zuletzt wurde die spezifische Rolle der unterschiedlichen Akteure bei der Universitätsgründung diskutiert, vom Präsidium und Gründungssenat über die externen Gutachter und westdeutschen Professoren bis hin zum Brandenburgischen Wissenschaftsministerium.  Das Symposium eröffnete ein Gespräch zwischen Akteuren und Experten, zwischen Ost- und Westdeutschen sowie zwischen Vertretern unterschiedlicher Fächer.