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Kongress "100 Jahre Erster Weltkrieg: Wissenschaft zwischen Krieg und Frieden"

Gestaltung: IALANA Berlin

Der Erste Weltkrieg hat die politische, soziale, geostrategische und ökonomische Landschaft der Welt grundlegend verändert und spätere Kriege vorbereitet. Er brachte ungeahnte Grausamkeiten, brutale Vernichtung und Ausbeutung von Mensch und Umwelt hervor. Der Erste Weltkrieg führte zu einer zuvor nicht gekannten Technisierung und Verwissenschaftlichung des Krieges bis zum ersten Einsatz von Massenvernichtungsmitteln. Wissenschaft, Forschung und technologische Entwicklungen wurden ab diesem Krieg unverzichtbare Grundlage für die Militarisierung von Gesellschaft. Recht und Völkerrecht bekamen vor dem Krieg und als Konsequenz des Zivilisationsbruches des Ersten Weltkriegs eine neue Bedeutung. Erstmals wurde die ganze Gesellschaft, besonders auch die Frauen, über mehrere Jahre in den Krieg aktiv und unverzichtbar eingebunden. Wissenschaft für den Krieg ohne eine massive Indienstnahme von Wissenschaft und Forschung und einer Instrumentalisierung des Wissens der verschiedenen Wissenschafts- und Forschungsbereiche wäre dieser Krieg und auch der Zweite Weltkrieg nicht möglich gewesen; Wissenschaften und Wissenschaftler/innen wurden als Ressourcen der „modernen“ Kriegsführung eingespannt: U-Boote, Flugzeuge, Panzer, Chemiewaffen; aber auch (militär-) psychologische Einstellungs- und IQ-Tests und die Mobilisierung der Heimatfront – diese „Innovationen“ wären ohne die Militarisierung der Wissenschaft und den Militarismus von Wissenschaftlern/innen nicht möglich gewesen.

Analyse und Alternative: Entmilitarisierung Wir wollen auf dem Kongress die Rolle von Wissenschaft und Forschung, von Universitäten und außeruniversitären Forschungsinstitutionen analysieren, aktuelle Entwicklung wie die Roboterisierung und die Automatisierung (u.a. Drohnen) bearbeiten und kritisieren. Stark im Mittelpunkt soll die Diskussion von friedlichen und zivilen Alternativen stehen; Abrüstung als gesellschaftlicher Prozess ist die Herausforderung, Entmilitarisierung der Gesellschaft das humane Ziel.

Gehalten von

Prof. Dr. Elmar Altvater, Prof. Dr. Wolfram Wette, Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker u.v.a.

Eintritt

10,00 €
5,00 € (ermäßigt)

Veranstaltungsart

Kongress

Sachgebiet

Allgemeine Hochschultermine
Ethik
Geschichte
Naturwissenschaften
Politik
Rechtswissenschaften
Studienangelegenheiten / Studium
Studierendenvertretungen

Universitäts-/ Fachbereich

Organe und Gremien

Termin

Beginn
16.05.2014, 19:00 Uhr
Ende
18.05.2014, 14:00 Uhr
Eröffnung am Freitag im Haus der Brandenburgisch-Preussischen Geschichte

Veranstalter

AStA Universität Potsdam AStA Technische Universität AStA Freie Universität Berlin Netzwerk 1914-2014 NatWiss NaturwissenschaftlerInnen-Initiative für Frieden und Zukunftsfähigkeit e.V.

Ort

Universität Potsdam, Uni-Komplex Griebnitzsee, Haus 6
August-Bebel-Straße 89
14482 Potsdam
Lageplan

Kontakt

Armin Olunczek/AStA Uni Potsdam
Am Neuen Palais 10
14469 Potsdam

Telefon (+49-331) 977 – 1225
Fax (+49-331) 977 – 1795