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„Uni trifft Schule“ – Netzwerktagung verbindet Lehrkräftebildung, Forschung und Unterrichtspraxis

Medieninformation 02-06-2026 / Nr. 046

  • Illustration: Menschen als bunte Silhouetten erkennbar. Ebenfalls bunt und umrisshaft: Sprechblasen.
    Photo: AdobeStock_837127327_ngstock
    „Uni trifft Schule“ dient dem Austausch zwischen Bildungsforschung und Schulpraxis.

Demokratie, Bildung und Entwicklung stehen im Fokus der diesjährigen Netzwerktagung „Uni trifft Schule“, zu der das Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung (ZeLB) der Universität Potsdam am 11. Juni in die Wissenschaftsetage einlädt. Torsten Wiegel, Beigeordneter für Bildung, Kultur, Jugend und Sport der Landeshauptstadt Potsdam, begrüßt die Teilnehmenden der Veranstaltung, die dem Wissenstransfer zwischen Bildungsforschung, fachdidaktischer Entwicklung und Schulpraxis dient. Im Verlauf der Tagung präsentiert ZeLB-Direktor Prof. Dr. Andreas Borowski die aktuellen Campusschul-Netzwerke der Universität. Zudem werden der Preis für den „Science Teacher of the Year“ und die Dr. Hans Riegel-Fachpreise für herausragende naturwissenschaftliche Arbeiten von Schülerinnen und Schülern verliehen.

Mit ihren Campusschul-Netzwerken hat die Universität Potsdam in den zurückliegenden Jahren eine Kooperationsstruktur mit Schulen aufgebaut, in der Studierende und Forschende gemeinsam mit den Lehrkräften vor Ort an konkreten Fragen der Unterrichtsgestaltung oder der Schulentwicklung arbeiten. Dabei geht es zum Beispiel um eine bessere Mathematikdidaktik oder um motivierenden Unterricht. Bei „Uni trifft Schule“ werden neueste Ergebnisse aus den laufenden Projekten vorgestellt, erfolgreiche Netzwerke ausgezeichnet und Ideen für künftige Themen diskutiert. Darüber hinaus wird der Preis „Science Teacher of the Year“ an eine besonders engagierte Lehrkraft aus den Naturwissenschaften verliehen. Auf einem Markt der Möglichkeiten können anschließend neue Kooperationen zwischen universitären Einrichtungen und Schulen angebahnt werden.
Die Keynote zum Thema Demokratiebildung halten Regina Büttner und Marta Wilke vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport. Darin gehen sie auch auf aktuelle Herausforderungen ein, vor denen Schulen stehen, wenn sie mit antidemokratischen Haltungen und Vorfällen konfrontiert werden. Danach gibt es einen pädagogischen Impulsvortrag über „Eigenverantwortliches Lernen als Schlüssel für Demokratiebildung“ von Björn Nölte. Der Schulreferent der Evangelischen Schulstiftung beschäftigt sich mit neuen Formen des Lernens, Feedback statt Noten und der Rolle von Schule in einer demokratischen Gesellschaft. 
Praxisnahe Workshops und weitere Vorträge eröffnen den Teilnehmenden die Möglichkeit, einzelne Themen zu vertiefen, zum Beispiel den Umgang mit Rechtsextremismus in Schulen, den Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Unterricht oder wie sich selbstorganisiertes, kompetenzorientiertes Lernen fördern lässt. Im Anschluss an das Programm prämiert die Dr. Hans Riegel-Stiftung gemeinsam mit der Universität Potsdam herausragende Arbeiten brandenburgischer Schülerinnen und Schüler, die im Rahmen des Seminarkurses Wissenschaftspropädeutik entstanden.

Das Programm der Netzwerktagung: https://www.uni-potsdam.de/de/zelb/ueber-das-zelb/veranstaltungen/uni-trifft-schule

Zeit: 11. Juni 2026, ab 8:30 bis 15 Uhr  
Ort: Wissenschaftsetage im Bildungsforum Potsdam, Am Kanal 47, 14467 Potsdam
Kontakt: Dr. Mirko Wendland, Geschäftsführer des Zentrums für Lehrerbildung und Bildungsforschung der Universität Potsdam
Telefon: 0331/977-256005
E-Mail: mirko.wendlanduni-potsdamde

Medieninformation 02-06-2026 / Nr. 046