Sinkende Kompetenzen in Vergleichsstudien, zunehmende Unzufriedenheit unter Lehrkräften und ein wachsender Wunsch nach neuen Lernformen zeigen, dass sich an Schulen etwas bewegen muss – auch in Brandenburg. Doch wie kann Schule heute gestaltet werden, damit sie Kinder und Jugendliche wirklich auf die Zukunft vorbereitet? Welche Veränderungen braucht es im Unterricht, in der Schulorganisation und in der Lehrkräftebildung? Und welche Ansätze zeigen bereits heute, dass Schule auch anders funktionieren kann? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Podiumsdiskussion, zu der der Verein Universitätsschule für Potsdam e.V., das Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung der Universität Potsdam und der Verein Potsdam bewegt Bildung einladen.
Zum Auftakt spricht Stefan Ruppaner, der von 2005 bis 2024 die Alemannenschule im baden-württembergischen Wutöschingen leitete und innerhalb weniger Jahre zum international beachteten Innovationszentrum entwickelte. In seinem Buch „Das könnte Schule machen“ beschreibt er seine „Schmetterlingspädagogik“ und wie sie Bildung revolutioniert.
Wie eine Universitätsschule in Potsdam Chancengerechtigkeit voranbringen und sozialer Ausgrenzung entgegenwirken kann, wird Prof. Dr. Nadine Spörer erläutern. Die Professorin für Psychologische Grundschulpädagogik erarbeitete federführend das Konzept für das universitäre Schulprojekt, das mit flexiblen Lernstrukturen und methodischer Vielfalt allen Schülerinnen und Schülern genau die Unterstützung ermöglichen soll, die sie für die Entfaltung ihrer Stärken benötigen.
Zeit: 19.05.2026, 18 Uhr
Ort: Universität Potsdam, Campus Griebnitzsee, August-Bebel-Str. 89, 14482 Potsdam, Haus 6, Hörsaal 5
Anmeldung: https://www.uni-potsdam.de/de/zelb/veranstaltungen/zukunft-lernen-schule
Kontakt: Dr. Mirko Wendland, Geschäftsführer des Zentrums für Lehrerbildung und Bildungsforschung
Telefon: 0331/977 256 005
E-Mail: mirko.wendlanduuni-potsdampde
Internet: https://www.uni-potsdam.de/de/zelb/
Medieninformation 08-05-2026 / Nr. 038