HPI-Startup voize gewinnt Innovationspreis Berlin Brandenburg

Sechs Menschen auf einer Bühne bei der Verleihung des Innovationspreises Berlin Brandenburg
Photo : Agentur Medienlabor | Benjamin Maltry
Das HPI-Startup voize bei der Verleihung des Innovationspreises Berlin Brandenburg.

Mit seinem digitalen Sprachassistenten für Pflegekräfte hat das HPI-Startup voize den diesjährigen Innovationspreis Berlin Brandenburg gewonnen. Die Preisverleihung fand am 25. November in Berlin statt.

voize ist ein digitaler Sprachassistent für die Pflegedokumentation, mit dem Pflegekräfte die Pflegedaten direkt in ein Smartphone einsprechen können. Mithilfe künstlicher Intelligenz werden die getätigten Einträge in bestehende Dokumentationssysteme wie z.B. das Pflegemanagement Vivendi PD implementiert. Dank der Vereinfachung der Arbeitsabläufe bleibt den Pflegekräften so mehr Zeit für die Pflegebedürftigen.

Das HPI-Startup wurde im Jahr 2020 von drei Masterstudenten der Digital Engineering Fakultät, den Zwillingsbrüdern Fabio und Marcel Schmidberger und ihrem Kommilitonen Erik Ziegler, gegründet und ist eines von fünf, die die Jury aus insgesamt 155 Einreichungen ausgewählt hat. Zusätzlich wurde ein Sonderpreis vergeben.

Mit dem Innovationspreis Berlin Brandenburg würdigen die Wirtschaftsverwaltungen der beiden Länder Berlin und Brandenburg jährlich innovatives und herausragendes unternehmerisches Schaffen. Der Preis ist eng mit der Gemeinsamen Innovationsstrategie der Länder Berlin und Brandenburg (innoBB 2025) verzahnt. Wirtschaftsunternehmen und weitere Institutionen wie die Technologiestiftung Brandenburg sind als Partner eingebunden. Seit der erstmaligen Auslobung im Jahr 1984 (seit 1992 gemeinsam mit Brandenburg) gab es mehr als 175 Preisträgerinnen und Preisträger und mehr als 4.450 Bewerbungen. Der Preis ist mit jeweils 10.000 Euro dotiert und wird jährlich an maximal fünf Bewerber vergeben.