Zum Hauptinhalt springen

Meine Mutter, die Akkordarbeiterin. Über Arbeitsmigration und Kunstgeschichte

Als Westdeutschland zwischen 1955 und 1973 im Rahmen der Anwerbeabkommen »Gastarbeiter:innen« rekrutierte, kamen auch Künstler:innen aus den Anwerbeländern. Einige reisten mit einem Stipendium ihres Herkunftslandes oder über den DAAD ein. Andere begannen als Fabrikarbeiter:innen und schrieben sich nebenher an Kunsthochschulen in Düsseldorf, West-Berlin oder Braunschweig ein. Wieder andere schufen Kunst parallel zur Schichtarbeit, abseits der symbolischen und ökonomischen Anerkennungsstrukturen des Kunstbetriebs. Viele der Werke dieser Künstler:innen galten den Lebens- und Arbeitsbedingungen von Arbeitsmigrant:innen.

In seinem Vortrag widmet sich Gürsoy Doğtaş diesem wenig beachteten Kapitel der Kunstgeschichte und verbindet es mit seiner eigenen Lebensgeschichte als Kind einer Gastarbeiterin und eines Gastarbeiters aus der Türkei.

Der Vortrag wird in englischer Sprache gehalten.

Im Anschluss an den Vortrag bietet der Abend Gelegenheit mit Forschenden und Studierenden ins Gespräch zu kommen sowie in der Cafébar Hedwig und auf der Terrasse des MINSK bei einem sommerlichen BBQ und Musik zu verweilen. Ab 20:30 Uhr legt Anele auf der Terrasse ein stimmungsvolles Set auf. Die Cafébar Hedwig hat an diesem Abend bis 22 Uhr geöffnet.

 

Gehalten von

Dr. Gürsoy Doğtaş

Anmeldung

Ja

Veranstaltungsart

Vortrag/Vortragsveranstaltung

Sachgebiet

EDUC
Geschichte
Uni findet Stadt

Universitäts-/ Fachbereich

Philosophische Fakultät

Termin

Beginn
06.06.2026, 19:00 Uhr
Ende
06.06.2026, 20:00 Uhr
iCal

Veranstalter

Professur Globalgeschichte in Kooperation mit EDUC

Ort

DAS MINSK Kunsthaus in Potsdam
Max-Planck-Straße 17
14473 Potsdam Foyer

Kontakt

Dr. Riley Linebaugh
Am Neuen Palais 10
14469 Potsdam