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Eröffnung der Ausstellung „Warum seid ihr noch am Leben“: Der Holodomor 1932/33

Das 20. Jahrhundert war auch eine Zeit der „politischen Hungersnöte“, mit denen Staaten eine „feindliche“ Bevölkerung in die Knie zwingen wollten. Der Holodomor („Hungermord“), die größte Hungersnot in der Geschichte Europas, ist ein erschütterndes Beispiel dafür. Unter Stalin führten die Zwangskollektivierung der Landwirtschaft, die Beschlagnahme von Getreide und am Ende jeglicher Lebensmittel in der Ukraine zum Hungertod von etwa vier Millionen Menschen. Die Ausstellung des Mykola-Haievoi-Zentrums für moderne Geschichte der LMU München zeigt Vorgeschichte, Verlauf und Nachwirkungen sowie die Erinnerung und künstlerische Verarbeitung des Holodomor, um dieses in Deutschland fast vergessene Menschheitsverbrechen ins Bewusstsein zu rücken.

Podiumsgespräch mit Prof. Dr. Alexander Wöll (UP) und Dr. Franziska Davies (ZZF), moderiert von Dr. Gerhard Gnauck, Mykola-Haievoi-Zentrums für moderne Geschichte der LMU München / UKU Lviv.

Gehalten von

Prof. Dr. Dominik Geppert

Veranstaltungsart

Ausstellung

Sachgebiet

Geschichte

Universitäts-/ Fachbereich

Philosophische Fakultät

Termin

Beginn
20.05.2026, 18:00 Uhr
Ende
20.05.2026, 20:00 Uhr
iCal

Veranstalter

Professur für Geschichte des 19./20. Jahrhunderts, Historisches Institut, Konrad-Adenauer-Stiftung, Mykola-Haievoi-Zentrums für moderne Geschichte der LMU München

Ort

Universität Potsdam, Campus I - Am Neuen Palais, Säulenhalle Haus 11
Am Neuen Palais 10
14469 Potsdam
Lageplan

Kontakt

Ida Henkel
Am Neuen Palais 10
14469 Potsdam

Telefon: 0331 977-4138