Archiv Veranstaltungen

2021

PSI-Tage "Inklusion und Heterogenität" 04. März 2021 & 22. April 2021

Der zweite PSI-Tag wurde in diesem Jahr an zwei Nachmittagen vom Schwerpunkt „Inklusion und Heterogenität“ organisiert und als Online-Format durchgeführt. Zur Veranstaltung wurden vor allem Lehrkräfte verschiedener Schulformen aus Brandenburg und Berlin eingeladen. Am ersten PSI-Tag am 4. März wurden mit über 90 Teilnehmer_innen zwei Workshops zu den Themen „Facetten von Sprache im Blick behalten – Sprachliche Kompetenzen im Unterricht“ und „Diagnose von Leseflüssigkeit“ gestaltet. Am zweiten PSI-Tag am 22. April nahmen ca. 50 Teilnehmer_innen teil. Die Workshops beschäftigten sich mit den Themen „Zählende Rechner zum nächsten Entwicklungsschritt führen – Eine kritische Auseinandersetzung mit Unterrichtsmaterialien für den Mathematikunterricht“ und „Förderung von Kindern in der Grundschule im Bereich emotionale und soziale Entwicklung“. Nach kurzen Inputs zu den verschiedenen Schwerpunktthemen hatten die teilnehmenden Lehrkräfte die Möglichkeit, in verschiedenen Gruppen- und Einzelformaten z.B. Diagnose- und Fördermaterialien kennenzulernen, Unterrichtsmaterialien für Binnendifferenzierung anzupassen, ihr eigenes pädagogisches und (fach-)didaktisches Handeln zu reflektieren, sich auszutauschen und Anknüpfungspunkte für die künftige Unterrichtspraxis herauszuarbeiten. Im zugehörigen Open-UP-Kurs wurden weiterführende Informationen und Literatur zu den jeweiligen Forschungsprojekten zur Verfügung gestellt. Die Resonanz und das positive Feedback zeigten, dass es sich gelohnt hat, den diesjährigen PSI-Tag mit dem Fokus auf Workshops und Lehrkräftefortbildung digital zu konzipieren.


2020

7. Netzwerktagung des Projektes "Campusschulen"

Nach langer Pause fand die mittlerweile 7. Netzwerktagung des Projektes "Campusschulen" am Donnerstag, dem 19.11.2020, statt. Erstmals wurde dafür ein Online-Format am Nachmittag umgesetzt.

Nach der Begrüßung der Teilnehmer*innen wurde das Projekt "Campusschulen" mit seinen Zielen und seinem Ablauf vorgestellt. Auf dieser Basis stellten sich die aktuell aktiven Netzwerke und nach Partnern suchenden Wissenschaftler*innen in kurzen Pitches vor. In anschließenden Breakout-Sessions konnte bereits ein erster Austausch erfolgen.
Nach der Vorstellung der Netzwerke wurden die aktiven Netzwerkparnter*innen in den Campusschulen-Netzwerken mit dem Label "Netzwerkpartner im Campusschulen-Netzwerk im Schuljahr 2020/21" ausgezeichnet.

Ausgestattet mit einem Kaffee oder Tee ging es nach der Pause in eine längere Austauschphase, in der an die Gespräche nach den Pitches angeschlossen werden konnte.
Nach der Ankündigung weiterer Initiativen und Projekte an der Universität Potsdam folgte ein Workshop zum Thema Mikrofortbildungen durch Herrn Björn Nölte, Schulrefererat der Evangelischen Schulstiftung in der Ekbo. Von diesem Einblick in die Realisierungsmöglichkeit von Schul- und Unterrichtsentwicklungsarbeit konnten alle Anwesenden profitieren.

Eine abschließende Feedbackrunde zeigte, dass das digitale Format für die Netzwerktagungen im Projekt "Campusschulen" Potential hat und viele Austauschmöglichkeiten bietet.

Wir danken allen Teilnehmer*innen für Ihre Beteiligung am Austausch und Ihren Beitrag zum Gelingen der Veranstaltung.


2. MINT Grundschullehrer_innentag

Am 20. Februar fand der zweite MINT-Grundschullehrer_innentag am Campus Griebnitzsee statt. Der Fortbildungstag wurde vom Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung der Universität Potsdam (PSI-Potsdam) sowie vom Landesverband der MNU Berlin-Brandenburg organisiert. Was es bedeutet, „wenn Rosinen tanzen“, erklärte die Potsdamer Professorin Dr. Katrin Böhme in ihrem gleichlautenden Eröffnungsvortrag über die Sprache in naturwissenschaftlichen Versuchen. Gerade in den MINT-Fächern sei es für Schülerinnen und Schüler unverzichtbar, komplexe Zusammenhänge richtig zu verstehen, so Böhme. Im Anschluss fanden insgesamt 40 Workshops zu MINT-Themen sowie auch zu Digitalisierung und Sprache im MINT-Unterricht statt. Mehrere Aussteller präsentierten Unterrichtsmaterialien sowie interessante außerschulische Lernorte. Insgesamt 160 Lehrer_innen haben am MINT-Tag teilgenommen. Da wir viele positive Rückmeldungen erhalten haben, ist der nächste MINT-Tag für das Jahr 2022 fest eingeplant.


2019

PSI-Potsdam lädt ein zum Thema „Verzahnung Fachwissenschaft und Fachdidaktik“

Am 6. Dezember hat PSI-Potsdam Mitarbeiter_innen der Universität Potsdam zu einer Veranstaltung eingeladen. Unter der Überschrift „Verzahnung Fachwissenschaft und Fachdidaktik“ hat Frau Prof. Parchmann (IPN und Universität Kiel) als Einstieg einen sehr interessanten Vortrag gehalten. Dieser wurde mit den Anwesenden im Anschluss diskutiert. Ein kurzer Impulsvortrag zu Innovationen in der Lehre und deren Evaluation in  der ersten Phase von PSI-Potsdam (gehalten von Frau Dr. Hermanns) leitete die Workshop-Phase ein. In zwei Workshops wurden der Berufsfeldbezug für Lehramtsstudierende in fachwissenschaftlichen Veranstaltungen sowie Austauschformate zwischen Lehrenden diskutiert. Die Ergebnisse werden sowohl in die weitere Projektarbeit einfließen als auch für neue Veranstaltungen genutzt. Die nächste Veranstaltung „PSI-Potsdam lädt ein“ ist für 2020 geplant. Schwerpunkt sind dann die schulpraktischen Studien.

Die Ergbnisse zum PSI-Tag finden Sie hier.


6. Netzwerktagung Campusschulen

Austausch, Austausch, Austausch!

So lautete das Motto der 6. Netzwerktagung des Projektes "Campusschulen", die wir am Donnerstag, dem 24. Oktober 2019, auf dem Campus Golm der Universität Potsdam ausrichteten. Aufgrund der vielfältigen Rückmeldungen zur letzten Tagung und auch in zahlreichen Gesprächen, planten wir eine Tagung mit eher weniger Input und dafür stärkerem Fokus auf den Austausch zwischen Lehramtsstudierenden, Lehrkräften und wissenschaftlichen Mitarbeiter_innen der Universität Potsdam.

Nach der Begrüßung und der Verleihung des Labels "Netzwerkparnter im Campusschulen-Netzwerk im Schuljahr 2019/20" an bereits aktive Campusschulen-Netzwerke, startete die erste Austauschphase. In Kleingruppen tauschten sich die Anwesenden abwechselnd über die Themen "Lehrkräftebildung - vom Studienanfänger zur erfahrenen Lehrkraft", "Forschung und Schule" und "Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in Schule und Unterricht" aus. Im Themencafé diskutierten alle Teilnehmenden diese Fragen und hielten diese auf Flipcharts fest. Unterstützt wurde diese Austauschphase von Lisa Niendorf (Humboldt-Universität zu Berlin), der wir an dieser Stelle herzlich danken!

Gestärkt durch die vielfältigen kulinarischen Angebote auf dem Campus Golm, kamen die Teilnehmenden nach dem Mittag zusammen, um auf dem Marktplatz neue Projekte der UP sowie Angebote für neue Campusschulen-Netzwerke kennenzulernen. Einige Netzwerkpartner nutzten die Zeit auch, um über ihr eigenes Campusschulen-Netzwerk zu sprechen und dieses weiterzuentwickeln.

Die letzte Austauschphase war als BarCamp gestaltet. Alle Teilnehmen konnten Input oder Diskussionsfragen anregen, die in Kleingruppen diskutiert wurden. Abschließend wurden die Diskussionsergebnisse des Themen-Cafés vorgestellt und einige Aufträge an die Projektkoordintation zur nächsten Netzwerktagung angeregt.

Wir danken allen Teilnehmenden für die rege Teilnahme an den vielfältigen Diskussionen! Wir hoffen, dass Sie vom Austausch ebenso profitiert haben wie wir.


2. NeLe-Nachwuchstagung an der Universität Potsdam

20. Juni und 21. Juni 2019, Wissenschaftsetage im Bildungsforum am Platz der Einheit, Potsdam

Zum zweiten Mal fand die jährlich stattfindende NeLe-Nachwuchstagung in diesem Jahr an der Universität Potsdam statt. Das Netzwerk Lehrerbildungs-Nachwuchskollegs (NeLe) ist eine Initiative zur Kooperation im Bereich von Promotionsprogrammen und Nachwuchsförderprogrammen in der Lehrerbildungs- und Bildungsforschung der Universitäten Dresden, Erfurt, Halle, Jena und Potsdam. Veranstaltet wurde die NeLe-Tagung in diesem Jahr von PSI-Potsdam und dem ZeLB der Universität Potsdam.

Das zweitägige Programm der diesjährigen NeLe-Tagung richtete sich speziell an Bedürfnisse junger Promovierender im Bereich der Lehrkräftebildung. Inhaltlich begann die Tagung mit einer Keynote von JProf. Dr. Hendrik Lohse-Bossenz von der PH Heidelberg zum Thema generischer und fachspezifischer Bedingungen professioneller Entwicklung in den Lehrberuf. Weiter ging es im Programm mit spezifischen Workshops zum Publizieren und Positionieren (Leitung Prof. Dr. Jürgen Wilbert, Inklusionspädagogik Universität Potsdam), Forschungsdatenmanagement im Bildungsbereich (Leitungen Dr. Marek Kneis, behördlicher Datenschutzbeauftragter, sowie Boris Jacob, beide Universität Potsdam) und Gute Forschung (Christian Dohrmann, Mathematikdidaktik Universität Potsdam). Am zweiten Tagungstag standen die individuellen Projekte der Teilnehmenden im Fokus. Hierzu wurden Postdocs im Bereich Lehrkräftebildung der Universität Potsdam passend zu den Projekten als Critical Friends zugeordnet, sodass alle Teilnehmenden die Gelegenheit hatten, Expertinnen und Experten in der Lehrkäftebildung gezielt Fragen zu stellen. Die diesjährige NeLe-Tagung stand insgesamt am Anfang der zweiten Förderphase der QLB. Die nächste Gelegenheit für einen Austausch im NeLe-Format wird es 2020 an der Universität Erfurt geben.


5. Netzwerktagung „Campusschulen“ und Tag der Lehrerbildung „Reflexion fördern“

09. Mai 2019, Wissenschaftsetage im Bildungsforum am Platz der Einheit, Potsdam

 Erstmals wurden am 09. Mai die Netzwerktagung des Projektes „Campusschulen“ und der Tag der Lehrerbildung des ZeLB gemeinsam ausgerichtet. Dies erwies sich als gelungene Möglichkeit, die Stärken beider Veranstaltungen zu bündeln und eine breite Teilnehmerschaft anzusprechen. Zu den 96 Teilnehmenden zählten neben Verteter_innen der UP zahlreiche Lehrkräfte, Studierende, Refugee Teachers sowie weitere Interessierte sowie sechs Vertreterinnen anderer Universitäten, die sich sowohl über das Projekt „Campusschulen“ als auch über das Thema des Tages der Lehrerbildung, „Reflexion fördern“, informieren wollten.

Der Vormittag stand ganz im Zeichen der Campusschulen. In drei Workshops erhielten die Teilnehmenden Einblicke in Möglichkeiten zur bewegungsbasierten Förderung der Aufmerksamkeit und Selbstregulation im Kindesalter, zu Möglichkeiten des mobile Learning mit der App QuizAcademy und tauschten sich in einer Werkstatt über die Gestaltung des Seminarkurses aus. Beim anschließenden Marktplatz gab es sowohl Gelegenheit, bereits bestehende Campusschulen-Netzwerke kennenzulernen, als auch mit neuen Initiativen ins Gespräch zu kommen.

Nach dem Mittag verschmolzen die Netzwerktagung und der Tag der Lehrerbildung mit Grußworten vom Leiter des Zentrums für Lehrerbildung und Bildungsforschung Prof. Dr. Andreas Borowski und dem Staatssekretär aus dem MBJS, Dr. Thomas Drescher. In einem Vortrag stellten Prof. Dr. Nina Brendel und Dr. Lena Florian ein partizipatives Pilotprojekt vor, in dem sowohl Lehrkräfte der Voltaire-Schule Potsdam als auch die zwei Wissenschaftlerinnen der Universität zusammenarbeiten. Dieses innovative und ansprechende Projekt rief große Begeisterung bei den Zuhörenden hervor.

Der zweite Workshop-Block stand ganz unter dem Zeichen „Reflexionskompetenz bei Lehramtsstudierenden fördern“. Hier stellten Dozierende der Universität Potsdam verschiedene Ansätze vor, mit deren Hilfe die Reflexionskompetenz der angehenden Lehrkräfte bereits im Studium entwickelt und gefördert werden soll – auch mithilfe digitaler Tools.


Sommerkolloquium 2019

Von Donnerstag 7. März bis Freitag 8. März fand unser diesjähriges Sommerkolloquium statt. Wir waren wieder im Bildungszentrum in Erkner.

Nach einer Begrüßung der Teilnehmer_innen gab es in zwei Tischrunden ein Speed-Dating, bei dem alle sich, sowie ihr Projekt in 3 bis 4 Minuten vorgestellt haben. Gerade für die neuen Mitarbeiter_innen im Projekt war das sehr interessant, da sie so schnell einen Überblick über das ganze Projekt erhalten konnten.

Nach der Kaffeepause wurde von der Gesamtkoordinatorin sowie den drei Schwerpunktkoordinator_innen ein Rückblick auf die erste Phase von PSI-Potsdam gegeben.

Anschließend fanden Treffen auf Schwerpunktebene zur weiteren Arbeit in den Schwerpunkten statt.

Nach dem abschließenden Austausch im Plenum und dem Abendessen wurde der Abend in geselliger Runde in der Bar abgeschlossen.

Am Freitag wurden im Plenum zum Thema Erhebungen gemeinsame Ideen und Möglichkeiten diskutiert.

In einem World-Café wurde die weitere Arbeit in der zweiten Phase von PSI-Potsdam geplant. Die Themen waren Kooperation innerhalb der Universität, die neue Homepage, das Promotionsprogramm sowie ein regelmäßig stattfindender PSI-Tag.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen sind alle zufrieden nach Hause gefahren.


2018

Abschlussveranstaltung PSI-Potsdam am 30. November 2018

Am 30. November 2018 trafen sich die PSI-Mitglieder mit Gästen aus Politik und Hochschulen in der oberen Mensa am neuen Palais zur Abschlussveranstaltung, die gleichzeitig Auftaktveranstaltung zur zweiten Phase von PSI-Potsdam war. Nach der Begrüßung durch Herrn Prof. Borowski hielten der Präsident der Universität Potsdam, Herr Prof. Günther sowie Frau Ministerin Dr. Münch (MWFK) und Herr Staatssekretär Dr. Drescher (MBJS) ein Grußwort und bedankten sich bei den PSI-Mitgliedern für die geleistete Arbeit. Der Festvortrag wurde von Herrn Prof. Pohlenz (Universität Magdeburg) zum Thema „Lehrinnovationen evaluieren? Paradoxa und Lösungsmöglichkeiten für Steuerungsfragen in der Hochschulentwicklung“ gehalten. Alle Redner bekamen aus den Händen von Herrn Prof. Borowski das PSI-Buch, welches viele Ergebnisse aus der ersten Projektphase enthält. Im Anschluss wurden die Ergebnisse aus PSI-Potsdam an verschiedenen Round Tables (Die drei Schwerpunkte sowie Campusschulen und Medien) präsentiert und diskutiert.


Zweites Arbeitstreffen des „Netzwerks Inklusion“ im Rahmen der QLB

Nach einem ersten Arbeitstreffen an der Humboldt-Universität im November 2017 und einem gemeinsamen Symposium auf der Sektionstagung Sonderpädagogik in Hamburg im September 2018 fand am 30.11.18 das zweite Arbeitstreffen des „Netzwerks Inklusion“ an der Universität Potsdam statt. Vertreter_innen von acht Projekten (Universitäten Potsdam, HU Berlin, Halle-Wittenberg, Bielefeld, Jena, Lüneburg, Hamburg und Kiel), die sich im Rahmen der Qualitätsoffensive Lehrerbildung mit den Themen Inklusion und Heterogenität auseinandersetzen, trafen sich auf Einladung des Potsdamer und Berliner Projekts diesmal am Campus Griebnitzsee. Vorbereitet und moderiert wurde das Treffen von Dr. Karsten Krauskopf (Potsdam) und Dr. Ellen Brodesser (Berlin). Die Grundlage des strukturierten Austauschs bildeten konkrete Erfahrungen der ersten Förderphase auf drei Ebenen: (1) Seminarkonzepte, (2) Forschungsinstrumente und (3) Strategien zur Verstetigung. Im Anschluss an Impulsvorträge zu diesen drei Ebenen durch Prof. Rolf-Torsten Kramer (KALEI), Prof. Vera Moser (FDQI HU) und Prof. Antje Ehlert (PSI-Potsdam) fand in Arbeitsgruppen ein projekt- und standortübergreifender Austausch von Materialbeispielen statt. Es wurden Gemeinsamkeiten der Projekte vertieft und Strukturen für künftige Zusammenarbeit festgelegt. Auf Einladung durch Prof. Bärbel Kracke und Franziska Greiner (ProfJL) wird das nächste Arbeitsreffen an der Friedrich-Schiller-Universität Jena stattfinden.


Schwerpunkt 1 (Professionalisierung) beim Tag der Lehre 2018

Beim Tag der Lehre am 27. November 2018 hat ein Team von sechs Mitarbeiterinnen einen Workshop zum Thema „Das fachwissenschaftliche Lehramtsstudium – Spannungsfeld zwischen akademischer Disziplin und Berufsfeldbezug“ angeboten. Ca. 30 Teilnehmer_innen nahmen an diesem Workshop teil. Es waren sowohl Studierende als auch Mitarbeiter_innen und Professor_innen anwesend. Nach einer kurzen Einführung konnten die Teilnehmer_innen ihre Wünsche an die Veranstaltung über ein UP.pad äußern. In einer ersten Austauschrunde an den vier Gruppentischen wurde das Spannungsfeld diskutiert. Ingrid Glowinski stellte anschließend das Modell zum erweiterten Fachwissen für den schulischen Kontext vor. Danach wurden zwei konkrete Umsetzungen in der Biologie bzw. Mathematik von Sandra Woehlecke und Johanna Goral präsentiert. In der Abschlussrunde wurden Ideen zur Frage „Wie kann das Spannungsfeld kleiner werden?“ in den Tischrunden diskutiert und gesammelt. Nach dem Zusammenführen der Ergebnisse endete ein äußerst anregender Workshop, der von den Teilnehmer_innen sehr gut aufgenommen wurde.


Fachtagung zum Thema „Wie geht es weiter? Bildungs- und Berufsübergänge für neu zugewanderte Jugendliche“ am 14. November 2018.

An der Universität Potsdam, am Standort Golm, hat eine Fachtagung stattgefunden. Innerhalb des Themenschwerpunktes „Inklusion und Heterogenität“ der Professionalisierung in der Lehrer_innenbildung waren Fachkräfte aus der Verwaltung, Lehrkräfte mit und ohne Migrationserfahrung, Fachkräfte aus dem Bereich der Jugendberufshilfe und andere unterstützende Experten anwesend. Auch neu zugewanderte Schüler_innen waren eingeladen und haben sich mit der Thematik des Übergangs auseinandergesetzt. Nach einem Vortrag der Dozentin für Deutsch als Fremdsprache, Manuela Zahradnik, gab es das Expert_innengespräch zum Landesprogramm „Türöffner Zukunft –Beruf“ des Landkreises Dahme-Spreewald. Ziel der Veranstaltung war es, den Gedankenaustausch und erste Ideen zur Vernetzung anzuregen. Verschiedener Bildungsträger, Ministerien, das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Lehrende, Schulleitungen und Schüler_innen in Brandenburg diskutierten die drängendsten Themen. Eine Vereinbarung für eine landesweite Zusammenarbeit beim Thema Berufseinstieg zu finden ist das nächste Ziel.


Vierte Netzwerktagung des Projektes „Campusschulen“

Bereits zum vierten Mal trafen sich Lehrkräfte von Brandenburger und Berliner Schulen am 11. Oktober 2018 mit Mitarbeiter_innen der Universität Potsdam und Lehramtsstudierenden, um sich über die weitere Entwicklung des Campusschulen-Netzwerks zu informieren und sich auch zu neuen Netzwerken zusammenzufinden. Zum Auftakt fanden Workshops zu folgenden Themen statt, die jeweils von Mitarbeiter_innen der Universität Potsdam geleitet wurden: Neu Zugewanderte im Unterricht, vom Seminarkursthema zu einer handhabbaren Fragestellung und Maßnahmen zur Gestaltung einer qualitätsvollen Kooperation zwischen Eltern und Lehrkräften. Nach der Mittagspause konnten 11 Campusschulen-Netzwerke, die bereits in diesem Schuljahr aktiv sind, von Prof. Dr. Miriam Vock mit dem Label „Netzwerkpartner im Campusschulen-Netzwerk im Schuljahr 2018/19“ ausgezeichnet werden. Die Schulen und die beteiligten Arbeitsbereiche der Universität Potsdam erhalten dieses Label als Anerkennung dafür, dass sie gemeinsam mit Lehramtsstudierenden an Projekten der Schul- und Unterrichtsentwicklung arbeiten. Beim anschließenden Speed-Dating hatten alle Teilnehmenden die Chance, neue Netzwerkinitiativen sowie mögliche neue Kooperationspartner kennenzulernen und beim anschließenden Marktplatz die Gespräche zu vertiefen. Zum Abschluss berichtete die Projektkoordinatorin Julia Jennek von der bisherigen Entwicklung des Campusschulen-Netzwerks seit seiner Initiierung im Juli 2016 und stelle erste Ergebnisse der Begleitforschung vor. Nach einer produktiven Diskussion wurde den Teilnehmenden noch ein kurzer Ausblick auf die (geplante) weitere Entwicklung des Campusschulen-Netzwerks aufgezeigt. Wir danken allen Teilnehmenden (34 Lehrkräfte (von 24 Schulen), 19 wissenschaftliche Mitarbeiter_innen, neun Externe und drei Studierende) für die tolle Tagung und den produktiven Austausch untereinander.


„Inklusion und Sprachbildung/DaZ in der Potsdamer Lehrkräftebildung“

Zwischen Inklusion und Sprachbildung/DaZ bestehen vielfältige Bezüge und Überschneidungen, die bislang nur zögerlich diskutiert werden. Ausgehend von dieser These wurden am 9. Oktober 2018 auf dem vierten Workshop des Projekts „Sprachliche Heterogenität als Herausforderung in der Lehrerbildung“ (Leitung: Prof. Dr. Christoph Schroeder) einzelne Aspekte der Beziehungen zwischen diesen beiden Querschnittsaufgaben der Lehrkräftebildung vertieft und diskutiert: Im Anschluss an eine Einführung in die Thematik durch das Projekt-Team stellte Frau Prof. Dr. Katrin Böhme (Universität Potsdam) grundlegende Zusammenhänge aus inklusionspädagogischer Perspektive dar. Frau Jun.-Prof. Dr. Bettina Bock (Universität Köln) präsentierte Erkenntnisse aus der empirischen Forschung zur „Leichten Sprache“ und Frau Dr. Anja Bossen (Universität Potsdam) gab Einblicke in den sprachsensiblen Musikunterricht im Kontext von Integration und Inklusion. Lehramtsstudierende begleiteten die Veranstaltung als Critical Friends.


Sommerkolloquium 2018

Am 22. und 23. Juni fand im Bildungszentrum in Erkner das bereits dritte Sommerkolloquium statt. Es stand unter dem Motto „Was haben wir geschafft…. und wie geht es weiter?“ Als Moderatorin stand uns bei der Bearbeitung dieser Frage Frau Edda Wilde zur Verfügung. In verschiedenen Workshops, einem World-Café sowie einer Steuergruppensitzung und einer Zukunftswerkstatt wurden viele Ideen entwickelt und präsentiert. Gerade die dauerhafte Verstetigung guter Projektergebnisse war den Anwesenden ein besonderes Anliegen. Die Kooperation der verschiedenen Projektbausteine soll ebenfalls verbessert werden. Pausen, gemeinsames Abend- und Mittagessen sowie das gesellige Beisammensein in der Bar „Bildungslücke“ boten genügend Möglichkeiten sich über viele Inhalte auszutauschen.


How to get your articles published in peer revied journals

Unter dieser Überschrift bot Herr Prof. Boone von der Miami University im Rahmen des Promotionsprogrammes einen dreitägigen Workshop an. Viele Themen rund um das Publizieren eines Beitrages wurden gemeinsam erarbeitet: Welche Zeitschriften gibt es? Welche sind geeignet? Nach welchen Kriterien wähle ich eine geeignete Zeitschrift aus? Welche Informationen liefern die Autorenrichtlinien? Wie baue ich einen Artikel auf? Wie kommuniziere ich mit den Gutachtern und Herausgebern? Ein fertiger Artikel wurde gemeinsam überarbeitet. Zu einer Kurzpräsentation wurden mögliche Publikationsstrategien diskutiert. Am Ende der drei Tage gingen die Teilnehmer_innen mit vielen Ideen nach Hause.


Forschendes Lernen im Lehramtsstudium und Praxissemester

Unter dieser Überschrift fand am 8. Mai eine ganztägige Veranstaltung im Bildungsforum Potsdam statt. Dieser Tag wurde gemeinsam von der AG Lehre am ZeLB und PSI-Potsdam organisiert und durchgeführt. Insgesamt 30 Teilnehmer_innen (Dozierende, Studierende, Professor_innen aus Fachdidaktiken und Bildungswissenschaften) nahmen teil. Der Einführungsvortrag wurde von Frau Prof. Weyland der Universität Münster zum Thema „Praxissemester im Lehramtsstudium – Forschendes Lernen als neue Leitidee?“ gehalten. Im Anschluss stellten zwei Kolleg_innen der HU Berlin, Herr W. Deicke und Frau J. Rueß ihr Konzept zur Kompetenzentwicklung durch forschendes Lernen vor. Nach einer kurzen Mittagspause wurden in zwei Arbeitsgruppen Ideen und Ansätze zur Umsetzung des forschenden Lernens an der Universität Potsdam entwickelt und zusammengetragen. Nach dem Zusammentragen der Ergebnisse ging ein sehr informativer und gelungener Tag zu Ende.


Projektaustausch zwischen dem Schwerpunkt 1 (Projekt PSI) und dem Teilprojekt „Spotlights“ der Universität Bremen (Qualitätsoffensive Lehrerbildung)

Auf Initiative der Universität Bremen fand am 12.04.2018 an der Universität Potsdam ein Austausch der beiden Projekte an den beiden Standorten statt, die die Verzahnung zwischen Fachwissenschaft und Fachdidaktik bearbeiten.Im Vorfeld wurden Informationen zu den jeweiligen Teilprojekten ausgetauscht und alle Mitarbeitenden in den Projekten hatten die Möglichkeit, auf dieser Basis Fragen an die Bearbeiter der Teilprojekte am jeweils anderen Standort zu stellen. Auf die Fragen konnte dann in den Präsentationen eingegangen werden. Außerdem ermöglichte der Abgleich der Fragen aus beiden Projekten das Erstellen einer strukturierten Tagesordnung. Beides trug dazu bei, dass das Treffen von 09-15 Uhr stringent und effektiv ablaufen konnte.Der Projektaustausch startete mit Präsentationen beider Standorte. Zunächst wurden die übergreifenden Konzeptionen und Projektaspekte thematisiert. Am Anschluss wurden jeweils zwei Teilprojekte eines Standorts ausführlich dargestellt (Bremen: Englisch und Mathematik, Potsdam: Mathematik und Geschichte). Diskutiert wurden die Einzelbeiträge sowie im Anschluss grundsätzliche Aspekte der Konzeption, der theoretischen Fundierung (Modell des Erweiterten Fachwissens für den schulischen Kontext) sowie u.a. zur Terminologie „Vernetzung“ und „Verzahnung“. Ein wichtiger Diskussionspunkt waren darüber hinaus Überlegungen zur Verstetigung der Projektansätze. Weitere Diskussionspunkte waren methodische Aspekte (Design-Research-Ansatz, Delphi-Studien, Reflexionsansätze.Abschließend haben die Projektbeteiligten beider Standorte vereinbart, zur GEBF-Tagung 2019 ein gemeinsames Symposium anzumelden.


Dritte Netzwerktagung des Projektes „Campusschulen“

Austausch und Vernetzung untereinander – dies waren die zentralen Themen der dritten Netzwerktagung des Projektes „Campusschulen“, die am 01. März 2018 in der Wissenschaftsetage in Potsdam stattfand. Eingerahmt wurde die Veranstaltung – nach der feierlichen Verleihung des Labels „Netzwerkpartner im Campusschulen-Netzwerk im Schuljahr 2017/18“ durch den ZeLB-Direktor Prof. Borowski – von Themenblöcken, in denen sich die Netzwerkpartner und weitere Interessierte zu den Themen Unterrichtsentwicklung, Schulprogrammarbeit/Evaluation sowie Kooperation austauschen konnten. Im ersten Block stand dabei der Rückblick auf bereits geleistete Netzwerkarbeit und der biographische Nutzen dieser im Mittelpunkt des Austauschs. Am frühen Nachmittag informierte Ingo Müller vom Brandenburger Ministerium für Bildung, Jugend und Sport über aktuelle Entwicklungen in Brandenburg, bevor Jana Voigtländer von der deutschen Schulakademie in ihrer Keynote die Qualitätskriterien für den deutschen Schulpreis anhand von Entwicklungen von Preisträgerschulen erläuterte. Die anschließende Ideenbörse bot zahlreiche Möglichkeiten zum Austausch über bereits Gehörtes, aktuelle Netzwerke sowie neue und spannende Initiativen, wie etwa VisionYOU. Im abschließenden Themenblock hatten alle Teilnehmenden die Möglichkeit gemeinsam über das neu Gelernte zu reflektieren und sich vertieft über neue Netzwerkideen auszutauschen.


MINT-Grundschullehrer_innentag

Am 22. Februar 2018 fand in Golm der erste MINT-Grundschullehrer_innentag statt. Dieser Fortbildungstag wurde von PSI-Potsdam gemeinsam mit dem MNU-Landesverband Berlin-Brandenburg unter dem Dach des ZeLB organisiert. 160 Grundschullehrer_innen aus Brandenburg und Berlin sind der Einladung gefolgt und haben zum Auftakt den Plenarvortrag „Der NaWi-Unterricht als Brücke zwischen Sach- und Fachunterricht“ von Frau Prof. Lück (Universität Bielefeld) gehört. Im Anschluss standen in drei Reihen insgesamt 30 verschiedene Workshops zu den Themen Sprache, Mathematik, Naturwissenschaften, Sachunterricht, Medien und Allgemeines zur Auswahl. Im Foyer von Haus 26 stellten verschiedene Aussteller geeignete Materialien für den naturwissenschaftlichen Unterricht in der Grundschule vor.


„Sprachbildung im Fach: Instrumente zur Unterstützung auf dem Prüfstand“

Am 26. Januar 2018 fand der dritte Workshop des Projekts „Sprachliche Heterogenität als Herausforderung in der Lehrerbildung“ statt. Fachdidaktiker_innen und Studierenden verschiedener Universitäten waren zusammen gekommen, um über den Einsatz des Instrumentes zur sprachbildenden Analyse von Aufgaben (isaf) zu diskutieren. Frau Prof. D. Caspari (FU Berlin) stellte die Entwicklung und die Ziele dieses Instruments in einem Vortrag vor. Frau Dr. A. Bossen (Musikdidaktik) und Frau Dr. B. Jostes (stellvertretend für die Didaktik der Physik) präsentierten Erfahrungen aus dem Einsatz von isaf in der Potsdamer Lehrkräftebildung. In Kleingruppen wurde mit Hilfe verschiedener Leitfragen über den Einsatz des Instrumentes in der universitären Lehre diskutiert. Die anwesenden Lehramtsstudierenden begleiteten die Veranstaltung als Critical Friends.

 

2017

Zweite Netzwerktagung des Projektes „Campusschulen“

Auf der zweiten Netzwerktagung des Projekts „Campusschulen“ trafen sich am 27. Juli 2017 in der Wissenschaftsetage Potsdam erneut Lehrkräfte verschiedener Brandenburger, Berliner und internationaler Schulen mit Studierenden und Mitarbeitern der Universität. Zum Auftakt fanden Workshops statt, die sich mit Wissenschaftspropädeutik in der Oberstufe, mit Teamberatungen im Kontext von Lernförderung und mit dem Umgang mit (Hoch)Begabung im Unterricht befassten. Am frühen Nachmittag diskutierten Vertreter von Universität, Schule und Studierendenschaft gemeinsam darüber, wie die Schul- und Unterrichtsentwicklung durch die Zusammenarbeit im Kontext der Lehrerbildung profitieren kann. Auf der folgenden Netzwerk-Reise lernten die Teilnehmer die Vorhaben der aktiven und geplanten Campusschulen-Netzwerke und andere spannende Projekte kennen. Zur anschließenden Labelverleihung hielt Dr. Thomas Drescher, Staatssekretär im MBJS, ein Grußwort und griff dabei ebenfalls die Bedeutung von Kooperationen zwischen Universität und Schulen auf. Prof. Dr. Andreas Borowski (Direktor des ZeLB) würdigte die Arbeit der sieben neuen Campusschulen und weiteren Netzwerkpartner, indem er ihnen das Label „Netzwerkpartner im Campusschulen-Netzwerk im Schuljahr 2016/2017“ verlieh.


Sommerkolloquium

Am 23. und 24. Juni 2017 fand das zweite Sommerkolloquium unseres Projektes am Campus Griebnitzsee statt. Zum Sommerkolloquium waren in diesem Jahr die Mitglieder unseres wissenschaftlichen Beirates (Prof. S. Krauss aus Regensburg, Prof. K. Maaz aus Berlin, Prof. H. Pant aus Berlin und Prof. E. Sumfleth aus Essen) eingeladen. Am Freitag wurden in insgesamt drei Reihen 24 Poster von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus den verschiedenen Teilprojekten präsentiert. Im Anschluss gaben Frau Prof. Sumfleth und Herr Prof. Maaz Feedback sowohl zu den einzelnen Teilprojekten als auch zum gesamt Projekt PSI-Potsdam. Das anschließende Abendessen hatten sich alle Anwesenden dann mehr als verdient. Nach dem gemeinsamen Essen wurde gemeinsam aufgeräumt und der Ort zum geselligen Beisammensein gewechselt. Am Samstag haben sich alle vier Beiratsmitglieder mit der Antragsgruppe für die zweite Phase der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ ebenfalls am Campus Griebnitzsee zu einem sehr konstruktiven und informativen Austausch getroffen. Mit den Erkenntnissen aus dieser Sitzung wird die Antragsgruppe weiter intensiv an den Antrag für die zweite Phase arbeiten. Das nächste Sommerkolloquium findet am 22. und 23. Juni im Bildungszentrum in Erkner statt.     


Medienbildung in der Lehramtsausbildung - Ergebnisse zur Arbeitstagung am 16./17.06.2017 in Potsdam

Medienbildung in der 1., 2. und 3. Phase der Lehrerbildung

Eingebunden in das Projekt "PSI-Potsdam" fand am 16. und 17.06.2017 auf dem Campus "Neues Palais" die Arbeitstagung der Fachgruppe Schule der GMK statt. Akteure aus Universitäten, Lehrerbildungsinstituten, Schulen und weiteren Einrichtungen der Lehrerbildung verständigten sich an beiden Tagen über Kompetenzrahmen und -dimensionen der Medienbildung in den unterschiedlichen Phasen der Lehrerbildung. Einen wichtigen Beitrag zur Fachdiskussion lieferte Gerhard Tulodziecki mit den "Thesen zu einem Rahmenplan für ein Studium der Medienpädagogik", die an beiden Veranstaltungstagen hinsichtlich der Spezifik der Anforderungen an die Lehrerbildung intensiv diskutiert wurden. Dabei standen auch Fragen der notwendigen Abstimmungen zwischen Bildungswissenschaften und Fachdidaktiken sowie der Schwerpunktsetzungen der einzelnen Phasen der Lehrerbildung im Fokus.

Zum aktuellen Stand und gegenwärtigen Aufgaben wurden u.a. aus den Universitäten Flensburg, Lüneburg und Potsdam berichtet. Einen interessanten Beitrag lieferte zudem die PH Zürich via Webkonferenz. Nach Abschluss der anregenden und ergebnisreichen Tagung wird im Rahmen von "PSI-Potsdam" die Arbeit an der Konkretisierung der Kompetenzstruktur für die Lehrerbildung fortgesetzt.

Teilnahmeliste zur Arbeitstagung Medienbildung in der Lehrerbildung 1., 2., 3. Phase

  • Brammer, Uta, Landesinstitut für Schule und Medien, Bremen
  • Dörner, Jördis, Leipzig
  • Endler, Melanie, fragfinn e.V., Berlin
  • Jun.Prof. Dr. Friedrichs-Liesenkötter, Henrike, Uni Lüneburg
  • Fries, Rüdiger, Saarbrücken
  • Frost, Birgit, kooperative Berlin
  • Goetz, Ilka, Uni Potsdam
  • Gülzow, André, Stadt Wolfsburg
  • Dr. Hauf-Tulodziecki, Annemarie, Paderborn
  • Dr. Hettinger, Jochen, Heidelberg
  • Hund, Ulrike, Düsseldorf
  • Ide, Martina, Lübeck
  • Kleinhanss, Christian, m+b gGmbH Ludwigshafen
  • Prof. Dr. Knaus, Thomas, ftzm Frankfurt/Main
  •  Kopf, Tine, Filmmuseum Frankfurt/Main
  • Dr. Münte-Goussar, Stephan, Uni Flensburg
  • Retzlaff, Michael, LISUM Berlin-Brandenburg
  • Rösch, Eike, PH Zürich
  • Dr. Schill, Wolfgang, GMK-Projektbüro Berlin
  • Schönwetter, Stefan,
  • Sulewski, Horst, Frankfurt/Main
  • Thiele, Günter, GMK-Projektbüro Berlin
  • Prof. Dr. Tulodziecki, Gerhard, Paderborn
  • Dr. Welling, Stefan, ifib Bremen
  • Dr. Winkler, Thomas, Lübeck

Workshop „Sprache im Fach – sprachbildende Materialien für die Lehrkräftebildung“

Am 5. Mai 2017 veranstaltete das PSI-Potsdam-Teilprojekt 3.2 „Sprachliche Heterogenität“ im IBZ in Golm zum zweiten Mal einen Workshop zum Thema „Sprache im Fach“. Kolleg*innen aus den Fachdidaktiken sowie den Erziehungs- und Bildungswissenschaften diskutierten die Frage, wie wir an der Universität Potsdam zukünftige Lehrer*innen auf den Umgang mit der wachsenden sprachlichen Heterogenität ihrer Schüler*innen vorbereiten. Im Fokus des halbtätigen Workshops stand das „isaf“-Instrument zur Analyse von Unterrichtsmaterialien in Hinblick auf ihre sprachbildenden Anteile. Das vom Projekt „Sprachen Bilden Chancen“ an der Freien Universität und Humboldt-Universität in Berlin entwickelte und getestete Instrument wurde von zwei Kolleg*innen der FU beim Workshop vorgestellt. Abschließend wurde eine mögliche Anwendung des Instruments an der Universität Potsdam diskutiert.


PSI - Spring School

Vom 03. - 07. April 2017 fand die erste PSI-Spring School statt. PSI-Potsdam wird im Rahmen der gemeinsamen „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ von Bund und Ländern aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert. Organisiert im Rahmen des strukturierten Promotionsprogramms wurden ein- bzw. zweitägige Workshops zu den Themen Metaanalyse, Qualitative Methoden sowie Zeit- und Selbstmanagement angeboten. Kleine Arbeitsgruppen von 8-11 Teilnehmenden ermöglichten einen intensiven Austausch zu den jeweiligen Themen und ein aktives Arbeiten auch an eigenen Forschungsvorhaben.


1. Netzwerktreffen der strukturierten Promotionsprogramme

Am 29.03.2017 fand auf Initiative der Universitäten Jena und Potsdam das 1. Netzwerktreffen der strukturierten Promotionsprogramme der Standorte Erfurt, Dresden, Halle-Wittenberg, Jena und Potsdam im Anschluss an die Spring School des Jenaer Forschungs- und Doktorandenkollegs statt. Die Koordinator*innen stellten das personelle, strukturelle und konzeptuelle Gerüst ihres jeweiligen Formats zur Promotionsbetreuung vor. Im Austausch wurden anschließend die Möglichkeiten zur gezielten Kommunikation und Zusammenarbeit eruiert. Als Ergebnis des Treffens wurde das Netzwerk „LeNA - Lehrerbildungs-Nachwuchskollegs“ gegründet und ein Verteiler zur besseren Vernetzung der Promotionsprogramme eingerichtet. Bei Interesse können Sie sich an den Ansprechpartner des Verteilers, Dr. Hendrik Lohse-Bossenz (Universität Potsdam), wenden.


Workshop „Vernetzung von Fachwissenschaft, Fachdidaktik und Bildungswissenschaften“ im Rahmen der Qualitätsoffensive Lehrerbildung

Am 27. und 28. März trafen sich ca. 100 Vertreter*innen von insgesamt 33 Universitäten am Standort Neues Palais, um sich zu den in den einzelnen Projekten umgesetzten Möglichkeiten einer besseren Kohärenz des Lehramtsstudiums auszutauschen. Ziel der Veranstaltung war es, zunächst  auf der Basis von Beispielen die Vielfalt der diesbezüglichen Konzeptionen an den Universitäten  im Austausch untereinander kennenzulernen und zu diskutieren. Dabei wurde deutlich, dass die 33 Universitäten eine verbesserte Kohärenz auf unterschiedlichen Ebenen (Hochschul-strukturelle Ebene, curriculare Ebene, kollegiale Ebene) angehen. Am zweiten Tag stand die Frage im Vordergrund, wie sich die Wirkungen der neuen Konzeptionen an den Universitäten empirisch messen lassen und welche Herausforderungen sich dabei ergeben. In insgesamt zehn Workshops an beiden Tagen wurde über die verschiedenen Vernetzungsszenarien diskutiert. Für PSI-Potsdam leiteten Herr Prof. Borowski und Frau Dr. Glowinski den Workshop „Vertieftes Schulwissen als Bindeglied zwischen Fachwissen, fachdidaktischem Wissen und fachlicher Unterrichtspraxis“. Nach einem Poster- Rundgang boten Thementische die Möglichkeit, sich gezielt zu spezielleren Fragen, u.a. der Evaluation, auszutauschen. Die vorstrukturierte Initiierung von Vernetzungsaktivitäten zu Konzeptionen und Maßnahmen der Evaluation   stieß bei den Teilnehmenden auf großes Interesse. Im Abschlussplenum wurden die Ergebnisse der Workshops zusammengefasst und weitere Vernetzungsaktivitäten wurden diskutiert und geplant. Neben dem straffen Programm des Workshops boten eine Führung durch den Park Sanssouci sowie ein gemeinsames Abendessen vielfältige Möglichkeiten zum informellen Austausch.


1. Netzwerktreffen des Projektes Campusschulen

Nach der erfolgreichen Auftaktveranstaltung des Projekts „Campusschulen“ im Juli 2016 wurde zur ersten Netzwerktagung auf dem Campus Golm eingeladen. Am 16. Februar trafen sich dort Studierende und Mitarbeiter der Universität mit Lehrkräften verschiedener Brandenburger Schulen. Herr Dr. Drescher, Staatssekretär im MBJS, hielt ein Grußwort. Er wies darin auf die Bedeutung von Kooperationen zwischen Universität und Schulen hin. Nach dem Eröffnungsvortrag der Projektleiterin, Frau Prof. Dr. Vock, fanden verschiedene Workshops für die Lehrkräfte statt. Hier ging es um Elternarbeit, Mädchenförderung in den MINT-Fächern sowie um Strategien im Umgang mit Gewalt und Mobbing. Auf einem Marktplatz der Netzwerke am Nachmittag wurden bereits bestehende Netzwerke und Ideen für neue Netzwerke präsentiert und von den Anwesenden diskutiert. Die Netzwerkarbeit konnte im Anschluss vertieft bzw. konzeptionell vorbereitet werden. Als Höhepunkt der Veranstaltung überreichte Herr Prof. Dr. Borowski (Direktor des ZeLB) die ersten Labels „Netzwerkpartner im Campusschulen-Netzwerk“ an die sieben Campusschulen. Mit dem Keynote-Vortrag über erfolgreiche Kooperationen von Schulen von Frau Dr. Otto (TU Dortmund) wurde diese erste Netzwerktagung abgeschlossen.  

2016


Treffen der mitteldeutschen KoordinatorInnen der Qualitätsoffensive Lehrerbildung

Am 7. November 2016 fand das erste Treffen der KoordinatorInnen in Mitteldeutschland im Zentrum für Lehrerbildung der Universität Halle statt. Was als eine Idee auf dem Hauptbahnhof in Bonn begann, wurde dort in die Tat umgesetzt. Die KoordinatorInnen der Universitäten Dresden, Erfurt, Halle, Jena und Potsdam waren gekommen, um sich über ihre Projekte und Erfahrungen auszutauschen. Nach der Vorstellung der Projekte an den verschiedenen Universitäten sowie die Vorstellung der Lehramtsstudiengänge und deren Aufbau, wurden Erfahrungen mit dem Programm ausgetauscht. Ein Thema war hierbei die Projekt- und Programmevaluation. Zu diesem Thema soll es nochmal ein Folgetreffen geben. Für den Februar wurde ein Treffen in Erfurt geplant. Hierbei soll die Entwicklung der Doktorierenden im Mittelpunkt stehen. Eine Idee wäre eine gemeinsam organisierte und finanzierte Summerschool.


Auftaktveranstaltung Teilprojekt „Campusschulen"

„Super ergebnisorientiert“ und „sehr gute Veranstaltung“ sind zwei Rückmeldungen auf den Feedback-Plakaten bei der Auftaktveranstaltung, die am 4. Juli in der Wissenschaftsetage stattgefunden hat. 70 Lehrkräfte von 35 Schulen aus Brandenburg und Berlin waren der Einladung gefolgt und haben aktiv an der Veranstaltung teilgenommen. Als Gesprächspartner standen sowohl Lehrende als auch Studierende der Uni Potsdam zur Verfügung. Workshops zur Medienbildung, zur sprachlichen Heterogenität und zur Kooperation im Kontext von Inklusion wurden im Vorprogramm angeboten.

Das Teilprojekt „Campusschulen“ hat die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Schulen und der Universität zum Ziel. Die Schulen werden bei der Umsetzung ihrer Vorhaben unterstützt und wissenschaftlich begleitet. Erste Kontakte wurden bei der Veranstaltung geknüpft. Hierzu fanden mehrere Gesprächsrunden an Round Tables statt. 12 Thementische, z.B. zur Mentorenfortbildung, Medienbildung oder Inklusion, waren hierfür vorbereitet. Auch der Umgang mit sprachlicher und kultureller Heterogenität und die individuelle Lernförderung wurden besprochen. In drei Runden konnten die Lehrkräfte an den von ihnen ausgewählten Gesprächsrunden teilnehmen. Erste Netzwerke wurden hierbei bereits gebildet. Die Themen stießen auf ein breites Interesse der Anwesenden. Viele Teilnehmer wünschten sich auch Fortbildungen zu den angebotenen Themen, welche im Rahmen von PSI-Potsdam zurzeit vorbereitet werden. Nach dem Austausch von Kontaktdaten wurde die Veranstaltung gemeinsam abgeschlossen.

„Toller Einstieg als Ideenmesse, nun fehlt nur noch die aktive Umsetzung!“ Diese Rückmeldung nehmen wir wörtlich und fangen gemeinsam mit der Umsetzung der vielfältigen Projektideen an.


Sommerkolloquium

Am 24. und 25. Juni 2016 fand das erste Sommerkolloquium unseres Projektes im Bildungszentrum in Erkner statt. Wir haben unser Programm mit einem Vortrag von Herrn Renato Albustin vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport zum Thema 2. und 3. Phase der Lehrerbildung gestartet. Nach der Diskussion und einer kurzen Kaffeepause fanden drei Postersessions statt. Alle Teilprojekte wurden vorgestellt und diskutiert. Zur Dokumentation standen vorbereitete Feedbackbögen zur Verfügung. Nach dem gemeinsamen Abendessen wurde der erste Tag bei einem geselligen Beisammensein auf der Terrasse beendet. Der Samstag stand im Zeichen der zweiten Antragsphase. In verschiedenen World Cafés wurden erste Ideen hierzu gesammelt. Eine Auswahl wurde für die abschließende Diskussionsrunde genutzt. Parallel fand eine Diskussionsrunde mit den Doktorierenden statt. Hier wurden weitere, schwerpunktübergreifende Treffen vereinbart. Die Ergebnisse der Workshops für die zweite Antragsphase werden von den Koordinatoren aufgearbeitet und dienen dann der weiteren Vorbereitung. Trotz der sehr warmen Temperaturen und des straffen Arbeitsprogramms waren sich alle einig, dass das Sommerkolloquium eine sehr gelungene Veranstaltung war. Für 2017 und 2018 sind daher weitere Sommerkolloquien geplant.


Kick-Off-Workshop "Sprache im Fach"

Am 10. Juni 2016 fand im internationalen Begegnungszentrum der Wissenschaften Potsdam e.V. ein ganztägiger Workshop „Sprache im Fach“ statt. Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Fächer waren der Einladung des PSI-Potsdam-Teilprojektes „Sprachliche Heterogenität“ gefolgt. Thema des Workshops waren die Herausforderungen sprachsensiblen Unterrichts und die daraus erwachsenden Anforderungen an die fachdidaktische Lehre. Ein Gastvortrag von Frau Jun. Prof. Dr. Lena Heine der Ruhr-Universität Bochum führte in das Thema ein. Unter anderen wurden auch unterschiedliche hochschulpolitische Wege der Etablierung von Deutsch als Zweitsprache und Sprachbildung als Querschnittsaufgabe in der Lehrerbildung an deutschen Universitäten und Hochschulen angesprochen. Möglichkeiten für eine Umsetzung an der Uni Potsdam wurden intensiv diskutiert. Der „Markt der Möglichkeiten“ zeigte an Hand verschiedener Poster Materialien für den sprachsensiblen Unterricht in den Fächern Biologie, LER, Mathematik, Musik, Physik und Sport. Zum Abschluss wurde die Veranstaltung evaluiert. Weitere Workshops sind geplant.


Speed-Dating zur Qualitätsoffensive Lehrerbildung

Am 11. Februar 2016 fand von 10:00 bis 12:00 Uhr eine Speed-Dating-Veranstaltung für alle Mitarbeiter in der Qualitätsoffensive Lehrerbildung statt. Diese Veranstaltung sollte den Austausch zwischen den einzelnen Schwerpunkten ermöglichen und befördern. Die Mitarbeiter innerhalb der Schwerpunkte arbeiten schon seit Monaten sehr gut zusammen und treffen sich regelmäßig. Um Gemeinsamkeiten bei Projekten verschiedener Schwerpunkte zu erkennen, trafen sich heute fast alle Mitarbeiter in einem Seminarraum auf dem Campus Golm. Jeder Mitarbeiter hatte drei (später auf vier erhöht) Minuten Zeit seinem Gegenüber die wesentlichen Grundzüge der eigenen Forschung zu erläutern. Unterstützend hatte jeder Mitarbeiter eine Mind Map, die die wesentlichen Inhalte enthielt, vorbereitet. Diese Mind Maps stehen allen Mitarbeitern über unsere Box „Qualitätsoffensive“ zur Verfügung. Während der Veranstaltung verging die Zeit wie im Fluge. Viele interessante Gespräche wurden geführt und Ideen zur Kooperation entwickelt. Innerhalb von zwei Stunden konnte sich jeder einen sehr guten Überblick über die verschiedenen Teilprojekte verschaffen. Einige Teilnehmer verabredeten sich für weitere Gespräche. Es ist sicher überlegenswert, so eine Veranstaltung zu einem späteren Zeitpunkt im Projekt nochmal zu wiederholen.
Text: Dr. Jolanda Hermanns


2015

Auftaktveranstaltung Qualitätsoffensive Lehrerbildung

Am 6. November 2015, im Foyer von Haus 26 am Standort Golm, fand die Auftaktveranstaltung zur Qualitätsoffensive Lehrerbildung statt. Auf einem „Markt der Ideen“ wurden die verschiedenen Teilprojekte vorgestellt. Die Themen der Marktstände umfassten gemäß dem Namen PSI-Potsdam das Professionswissen von Lehrerinnen und Lehrern, Praxisstudien, Campusschulen, Internationalisierung sowie Inklusion und Heterogenität.

Im Teilprojekt „Professionalisierung“ wurde die innovative Felix-App vorgestellt. Die App erfasst zu festgesetzten Zeitpunkten den Lehr-Lernkontext und den als subjektiv empfundenen Lernerfolg. Der Stand zu den Campusschulen war vor allem für die anwesenden Schulleiterinnen und Schulleiter interessant. Was Internationalisierung bedeuten kann, wurde durch eine Live-Schaltung nach Potsdam (Bundesstaat New York) gezeigt. Der Besucher bekam einen Eindruck, wie Lernen auf Distanz gelingen kann und was virtuelle Mobilität bedeutet. Um sein eigenes Wissen zu testen und neues Wissen zu erlangen, konnten verschiedene Fragen zu Inklusion und Heterogenität in einem Quiz beantwortet werden. Ein Film, die App, Mikroskope zum Fach Biologie, viele verschiedene Materialien und Poster rundeten das interessante Angebot ab und luden zu Gesprächen mit den Projektteilnehmerinnen und Projektteilnehmern ein. Der Markt der Ideen wurde dadurch vor allem zu einem Markt der Erlebnisse.
Text: Dr. Jolanda Hermanns