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Eine Uni, alle Farben – Regenbogenflagge weht zum Abschluss des Pride Month an der Uni Potsdam

Ein Mann redet, im Hintergrund viele Menschen, es wird eine Regenbogenflagge gezeigt.
Eine Frau spricht, im Hintergrund etliche Menschen und es wird eine Regenbogenflagge gezeigt.
Foto : Tobias Hopfgarten
Uni-Präsident Prof. Oliver Günther, Ph.D. spricht bei der Hissung der Regenbogenflagge zum Pride Month auf dem Campus Am Neuen Palais.
Foto : Tobias Hopfgarten
Die Zentrale Gleichstellungsbeauftragte der Universität Potsdam Christina Wolff spricht bei der Hissung der Regenbogenflagge zum Pride Month auf dem Campus Am Neuen Palais.

Zum Abschluss des Pride Month weht am 28. Juni an der Universität Potsdam die Regenbogenflagge. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des neu gewählten AStA und der Zentralen Gleichstellungsbeauftragten der Hochschule Christina Wolff hisste Uni-Präsident Prof. Oliver Günther, Ph.D. die Flagge auf dem Campus Am Neuen Palais. Zeitgleich wurden auch an den Standorten Golm und Griebnitzsee die Regenbogenfarben aufgezogen. Die Universität setzt damit ein deutliches Zeichen für Diversität und Solidarität mit der LGBTQIA+-Community.

„Hochschulen sind Orte gelebter Vielfalt! An der Universität Potsdam haben wir uns auf die Fahnen geschrieben, unsere Studierenden über universitäre Bildung auf ein Leben mit Heterogenität vorzubereiten“, sagt Uni-Präsident Prof. Oliver Günther. „Umso mehr verurteilen wir Aktionen, die den Pride Month und andere Initiativen für Diversität und Toleranz verunglimpfen – egal, von wem. Ich werde auf unseren Campi auch weiterhin Meinungsfreiheit garantieren, die es allen erlaubt, ihre Meinung zu äußern – solange sie nicht gegen unsere Verfassung verstößt oder sittenwidrig ist. In diesem Sinne muss die Universität ein ‚Safe Space‘ sein, in dem das Recht auf freie Meinungsäußerung für alle gilt, aber auch keinerlei Diskriminierung toleriert wird.“

„Geschlechtervielfalt ist in der Hochschule Realität. Als Universität ist es unsere Verantwortung, eine sichere und inklusive Umgebung für alle Studierenden und Beschäftigten zu schaffen. Wir müssen aktiv gegen Trans- und Queerfeindlichkeit vorgehen und dafür sorgen, dass niemand aufgrund seiner sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität benachteiligt wird – indem wir uns informieren, zuhören und uns aktiv für die Rechte und Bedürfnisse von LGBTQIA+ einsetzen und zusammenstehen“, ergänzt die Gleichstellungsbeauftragte Christina Wolff.

Die Regenbogenflagge wird seit einigen Jahren an der Universität Potsdam regelmäßig am 28. Juni gehisst – als Symbol für Diversität und zur Erinnerung an den Aufstand in der New Yorker Christopher Street vom Juni 1969, bei dem Lesben, Schwule, Transsexuelle und Drag Queens sich gegen eine Polizeirazzia in einer Szenebar wehrten. Im Pride Month finden weltweit Veranstaltungen der LGBTQIA+-Community und im Zeichen der Diversität statt, auch an der Universität Potsdam. So waren am 28. Juni alle LGBTQIA+-Beschäftigten der Uni Potsdam zur Kick-Off-Veranstaltung des Netzwerks „QueerUP@Work“ eingeladen, das neu an der Hochschule ins Leben gerufen wurde. Künftig soll das Netzwerk allen Beschäftigten der Universität, die sich unter den Begriffen „Queer“ und LGBTQIA+ versammeln wollen und gemeint fühlen, einen geschützten Raum für Erfahrungsaustausch, Vernetzung und Empowerment bieten.

Zudem organisiert das Koordinationsbüro für Chancengleichheit am Abend eine Launch Party des Buches „Geschlechter in (Un)Ordnung“, das u.a. von der Gleichstellungsbeauftragten Christina Wolff herausgegeben worden ist. Der Sammelband beschäftigt sich interdisziplinär mit Fragen der Geschlechtervielfalt – theoretisch, praktisch und mit direkten Handlungsempfehlungen für Hochschulen. Neben einer Lesung aus dem Buch werden die Herausgeberinnen zu Wort kommen.

 

Zeit: 28. Juni 2023, 19:30 Uhr
Ort: Buchladen Sputnik, Charlottenstraße 28, 14471 Potsdam
Weitere Informationen:https://www.uni-potsdam.de/de/gleichstellung/veranstaltungen/detail/2023-06-28-book-launch-geschlelchter-in-unordnung

Kontakt: Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Universität Potsdam
Telefon: 0331/977-1474
E-Mail: presseuni-potsdamde

 

Medieninformation 28-06-2023 / Nr. 068