Erfolgsgeschichte – SAP übernimmt Start-up der Uni Potsdam für eine Milliarde Euro

Signavio, ein von der Universität Potsdam gefördertes Start-up, wird für eine Milliarde Euro vom Softwarekonzern SAP übernommen. Absolventen des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) hatten die Firma 2009 mit einem EXIST-Stipendium gegründet und wurden in dieser Phase von „Potsdam Transfer“, dem Startup-Service der Universität Potsdam, unterstützt und begleitet. Mittlerweile besitzt Signavio Standorte in den USA, Australien, der Schweiz, Frankreich und Großbritannien und zählt über 300 Beschäftigte.

Signavio bietet eine web-basierte Plattform zur Planung von Geschäftsprozessen in Unternehmen. Mit der Cloud-Software stellt das Unternehmen ein Werkzeug für Abläufe, Prozesse und Entscheidungen zur Verfügung. So lassen sich Geschäftsprozesse und andere grafische Modelle ohne Installation von zusätzlicher Software direkt am Browser erstellen und leicht editieren.
„Es freut uns riesig, dass aus einem Potsdamer Start-up mittlerweile ein global agierendes Unternehmen geworden ist. Das Beispiel von Signavio zeigt: Es ist wichtig, gute Ideen zu fördern, Innovationen aus der Wissenschaft zügig in die Praxis zu überführen und damit die Wirtschaft zu stärken“, sagt der Präsident der Universität Potsdam, Prof. Oliver Günther, Ph.D.

In den 30 Jahren ihres Bestehens hat sich die Universität Potsdam zu einer der besten Gründungsuniversitäten Deutschlands entwickelt. Von 2011 bis 2020 begleitete der Start-up-Service „Potsdam Transfer“ 280 Start-ups, also ca. 30 Gründungen pro Jahr, und belegte im „Gründungsradar“ des Stifterverbandes regelmäßig vordere Plätze. Mit dem vom Bund geförderten Projekt „EXIST Potentiale“ wird die akademische Gründungsförderung aktuell auf eine qualitativ höhere Stufe gehoben: Die Universität Potsdam setzt hier ihren Schwerpunkt auf die Internationalisierung ihres Netzwerks.

Kontakt:
Johannes Zier, Leiter des Startup-Service
Telefon: 0331 977- 1720
E-Mail: Johannes.Zieruni-potsdamde
Internet: www.potsdam-transfer.de

Medieninformation 05-02-2021 / Nr. 012