15.03.22 [PDF] Die Lage der russischen Genossenschaften während des Ersten Weltkriegs - Ludmila Isaenko
Frau Liudmila Isaenko von der Genosenschaftlichen Universität in Belgorod (Russland) war als Praktikantin bei der Heinrich-Kaufmann-Stiftung tätig und hat aus diesem Anlass den Beitrag
geschrieben, der sich im Wesentlichen auf Berichte aus dem Internationalen Genossenschaftsbulletin aus den Jahren 1915–1918 stützt.
Wegen des inhaltlichen Zusammenhanges wurde die Ausarbeitung dem Tagungsband als Anlage beigegeben.
"Von 1914 bis 1918 nahm Russland am Ersten Weltkrieg teil. Es war ein Krieg um die Aufteilung der Welt zwischen den Großmächten und auch die Aufteilung von Einflusssphären.
Die russische Gesellschaft betrachtete diese Situation zweideutig. Die politischen Parteien Russlands hatten unterschiedliche Auffassungen über die Teilnahme Russlands an diesem Krieg:
Die Menschewiki und Sozialrevolutionäre unterstützten die zaristische Regierung; der Krieg sollte bis zu Ende geführt werden.
Dagegen lehnten die Bolschewiki die Kriegsbeteiligung Russlands ab und beriefen sich auf die Unterstützung der Arbeiter und Soldaten."
PDF "125 Jahre Genossenschaftsgesetz - 100 Jahre Erster Weltkrieg" Beiträge zur 9. Tagung zur Genossenschaftsgeschichte am 7.-8. November 2014 im Hamburger Gewerkschaftshaus." Hrsg.: Adoloh von Elm-Institut für Genossenschaftsgeschichte e.V. - Heinrich-Kaufmann-Stiftung. 2014. S.185ff.