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Bezüge zu den Rahmenlehrplänen Chemie der Länder Berlin und Brandenburg
aus dem Jahr 2015 für die Jahrgangsstufen 7-10 und dem Jahr 2022 für die gymnasialen Oberstufe
Themenfelder
Sekundarstufe I
- Faszination Chemie – Feuer, Schall und Rauch
- Das Periodensystem der Elemente - Übersicht und Werkzeuge
Sekundarstufe II
- Chemische Reaktionen quantitativ betrachtet
Inhaltsfelder
- Geschichte des PSE und Entdeckung von Polonium
- Anwendung von Radioaktivität in der Medizin
- Nutzung von Radioaktivität im positiven und negativen Sinn
Bei dem Museum handelt es sich um eine Ausstellung zu verschiedenen Exponaten im Kontext zur Medizin, darunter Anatomie und Medizingeräte, die auch einen Bezug zur Radioaktivität haben. Speziell geht es um eine Führung „(Un)Sichtbare Frauen in der Geschichte der Medizin“, wo auch Marie Curie und ihre Forschung an Radioaktivität und die Entdeckung des Elements Polonium thematisiert werden. Es muss beachtet werden, dass die menschlichen Exponate bei einigen Schüler*innen Unbehagen auslösen können.
Didaktische Potenziale und Fazit
Authentizität ist gegeben, da es sich um echte medizinische Geräte und Exponate handelt und in eine Forschungseinrichtung eingebettet ist. Lernende können echte historische Exponate interaktiv wahrnehmen und erkunden. Es wird sich zudem mit aktuell relevanten Themen wie geschlechtsspezifischer Ungleichbehandlung auseinandergesetzt. Dabei ist wichtig, dass das Hauptaugenmerk der Ausstellungen nicht auf Radioaktivität liegt und diese dementschprechend explizit mit dem Thema verknüpft werden muss.
Die Stärke der Ausstellungen liegen in der Verknüpfung der Fachs Chemie mit Biologie und Physik. Dabei kann auf Radioaktität aus physischer Perspektive durch Einordnung von z.B. Röntgenstrahlung in die Strahlungsarten und in Biologie durch die Wirkweise von radioaktiver Strahlung auf den Körper charaketerisiert werden.