Hacking Students
Photo: TFA_DH:UP

Kulturdaten-Datenkulturen: ein Hackathon | 24.6. - 25.06.

Das Kolloquium rahmend und eingebunden in die Lehrveranstaltung  "Kulturdaten – Datenkulturen. Ein literatur- und kulturwissenschaftlicher Hackathon"  überführen wir unsere theoretische und diskusive Arbeit mit Kulturdaten und Datenkulturen in einen Schwerpunkt aus einer zweitägigen (virtuellen) Blockveranstaltung: den Hackathon. Das Hackathon-Format verstehen wir dabei im weiteren Sinne, also keineswegs allein auf die Arbeit mit Programmcode (das ›Hacken‹) beschränkt (wobei das auch eine Rolle spielen kann: Vielmehr verstehen wir den Hackathon als ein offenes und schöpferisches Bildungs- und Veranstaltungsformat, in dem wir in Teams, also kollaborativ, gemeinsame Fragen diskutieren, Lösungen entwickeln, Ideen verwirklichen.

Hier stellen wir in kurzen "Pitches" alle aktiven Projekte vor :

Project: 

Disentangling Climate Change Denial. Analyzing the Desmog Blog Research Database 

We are analyzing the networking patterns of such climate skeptic individuals and organizations, who strategically cast doubt on the findings of peer-reviewed, mainstream climate science using the archive of desmogblog. The research database contains appr. 460 entries for „individuals“ and 220 entries for “organisations”. DeSmog thoroughly investigates the academic and industry backgrounds of those involved in the PR spin campaigns that are confusing the public and stalling action on global warming. During the hackathon we want to find out what the data collection of the desmogblog tells us about the activities of organized climate denial, who the people are, where the money comes from, but also about their networking activities and how the actors network on social media platforms.

Participants: 

Birgit Schneider, Manfred Stede, Rebekka Eick, Karlotta Markötter, Raunak Agarwal, Friederike Schreiber, Aurelien Simon

Project:

^ND

With the ^ND project, we aim to pitch an inclusive identity visualization that actively advocates for unbiased metadata. The identity visualization prototype would be pitched to Pixel Campus.

We want to

  • give up boring and limited personal identification forms
  • offer an interesting and user-friendly visualization of the identity
  • allow people to connect with each other based on similar interests
  • reproduce natural encounters between people through identity layers (acquaintance, college, friends, etc.)
  • Find events, seminars, sports, extracurricular activities, etc. according to interests and field of study
  • Give inputs on diversity and student's multifaceted identities at the University of Potsdam
  • challenge conservative and narrow conceptions of identity in the long term

Projekt: 

Spotify-Hack  

Im Spotify-Hack untersuchen wir Playlisten von Spotify. Dabei fragen wir uns, inwiefern redaktionell erstellte Playlists auf Spotify ihre titelgebende Emotion (Freude, Glück - Happy) auch auf Wortebene repräsentieren. Mithilfe der Analyse von Basisemotionen können wir nicht nur die emotionale Zusammensetzung der gesamten Playlist, sondern auch jedes einzelnen Songs untersuchen. Daraus ergeben sich weitere Forschungsräume, wie die Beziehung von Titeln zu Songtexten und ihrem emotionalen Gehalt oder der interdisziplinäre Zusammenhang mit den musikalischen Tongeschlechtern Dur und Moll, die oft als fröhlich und traurig codiert werden. Wir werden jedoch auch den Spuren der Metadaten folgen und den traurigsten Song dieser fröhlichen Playlist küren.

TeilnehmerInnen:

Lisa Czekalla, Gizem Güldere, Nadja Jahnke, Andy Kroll, Felix Lohmann, Antonia Petrich, Luise Prager, Henny Sluyter-Gäthje

 

 

Projekt: 

Fontane Virtuell: 

„Fontane virtuell“ entwickelt anhand von Fotomaterial und mithilfe von Blender ein 3D-Modell der Villa Quandt, in der das Theodor-Fontane-Archiv untergebracht ist. In den virtuellen Räumlichkeiten zeigen wir eine Ausstellung zu den Beständen des Hauses und gegeben den Mit-Hackenden die Möglichkeit, die Ergebnisse ihrer eigenen Hacks zu präsentieren. Über das ‚SocialVR‘ Tool Mozilla Hubs können die virtuellen Räume über jeden Webbrowser betreten werden. Der virtuelle Ausstellungsraum und die Exponate können dabei frei über den Browser gemeinsam mit anderen Besucher*innen erkundet werden.

Teilnehmer_Innen: 

Anna Busch,  Juliane Heilmann, Rainer Falk und Ronny Zimmermann