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Veranstaltungen

Zweites Arbeitstreffen des „Netzwerks Inklusion“ im Rahmen der QLB

Nach einem ersten Arbeitstreffen an der Humboldt-Universität im November 2017 und einem gemeinsamen Symposium auf der Sektionstagung Sonderpädagogik in Hamburg im September 2018 fand am 30.11.18 das zweite Arbeitstreffen des „Netzwerks Inklusion“ an der Universität Potsdam statt. Vertreter_innen von acht Projekten (Universitäten Potsdam, HU Berlin, Halle-Wittenberg, Bielefeld, Jena, Lüneburg, Hamburg und Kiel), die sich im Rahmen der Qualitätsoffensive Lehrerbildung mit den Themen Inklusion und Heterogenität auseinandersetzen, trafen sich auf Einladung des Potsdamer und Berliner Projekts diesmal am Campus Griebnitzsee. Vorbereitet und moderiert wurde das Treffen von Dr. Karsten Krauskopf (Potsdam) und Dr. Ellen Brodesser (Berlin). Die Grundlage des strukturierten Austauschs bildeten konkrete Erfahrungen der ersten Förderphase auf drei Ebenen: (1) Seminarkonzepte, (2) Forschungsinstrumente und (3) Strategien zur Verstetigung. Im Anschluss an Impulsvorträge zu diesen drei Ebenen durch Prof. Rolf-Torsten Kramer (KALEI), Prof. Vera Moser (FDQI HU) und Prof. Antje Ehlert (PSI-Potsdam) fand in Arbeitsgruppen ein projekt- und standortübergreifender Austausch von Materialbeispielen statt. Es wurden Gemeinsamkeiten der Projekte vertieft und Strukturen für künftige Zusammenarbeit festgelegt. Auf Einladung durch Prof. Bärbel Kracke und Franziska Greiner (ProfJL) wird das nächste Arbeitsreffen an der Friedrich-Schiller-Universität Jena stattfinden.


Abschlussveranstaltung PSI-Potsdam am 30. November 2018

Am 30. November 2018 trafen sich die PSI-Mitglieder mit Gästen aus Politik und Hochschulen in der oberen Mensa am neuen Palais zur Abschlussveranstaltung, die gleichzeitig Auftaktveranstaltung zur zweiten Phase von PSI-Potsdam war. Nach der Begrüßung durch Herrn Prof. Borowski hielten der Präsident der Universität Potsdam, Herr Prof. Günther sowie Frau Ministerin Dr. Münch (MWFK) und Herr Staatssekretär Dr. Drescher (MBJS) ein Grußwort und bedankten sich bei den PSI-Mitgliedern für die geleistete Arbeit. Der Festvortrag wurde von Herrn Prof. Pohlenz (Universität Magdeburg) zum Thema „Lehrinnovationen evaluieren? Paradoxa und Lösungsmöglichkeiten für Steuerungsfragen in der Hochschulentwicklung“ gehalten. Alle Redner bekamen aus den Händen von Herrn Prof. Borowski das PSI-Buch, welches viele Ergebnisse aus der ersten Projektphase enthält. Im Anschluss wurden die Ergebnisse aus PSI-Potsdam an verschiedenen Round Tables (Die drei Schwerpunkte sowie Campusschulen und Medien) präsentiert und diskutiert.


Schwerpunkt 1 (Professionalisierung) beim Tag der Lehre 2018

Beim Tag der Lehre hat ein Team von sechs Mitarbeiterinnen einen Workshop zum Thema „Das fachwissenschaftliche Lehramtsstudium – Spannungsfeld zwischen akademischer Disziplin und Berufsfeldbezug“ angeboten. Ca. 30 Teilnehmer_innen nahmen an diesem Workshop teil. Es waren sowohl Studierende als auch Mitarbeiter_innen und Professor_innen anwesend. Nach einer kurzen Einführung konnten die Teilnehmer_innen ihre Wünsche an die Veranstaltung über ein UP.pad äußern. In einer ersten Austauschrunde an den vier Gruppentischen wurde das Spannungsfeld diskutiert. Ingrid Glowinski stellte anschließend das Modell zum erweiterten Fachwissen für den schulischen Kontext vor. Danach wurden zwei konkrete Umsetzungen in der Biologie bzw. Mathematik von Sandra Woehlecke und Johanna Goral präsentiert. In der Abschlussrunde wurden Ideen zur Frage „Wie kann das Spannungsfeld kleiner werden?“ in den Tischrunden diskutiert und gesammelt. Nach dem Zusammenführen der Ergebnisse endete ein äußerst anregender Workshop, der von den Teilnehmer_innen sehr gut aufgenommen wurde.


Fachtagung zum Thema „Wie geht es weiter? Bildungs- und Berufsübergänge für neu zugewanderte Jugendliche“ am 14. November 2018.

An der Universität Potsdam, am Standort Golm, hat eine Fachtagung stattgefunden. Innerhalb des Themenschwerpunktes „Inklusion und Heterogenität“ der Professionalisierung in der Lehrer_innenbildung waren Fachkräfte aus der Verwaltung, Lehrkräfte mit und ohne Migrationserfahrung, Fachkräfte aus dem Bereich der Jugendberufshilfe und andere unterstützende Experten anwesend. Auch neu zugewanderte Schüler_innen waren eingeladen und haben sich mit der Thematik des Übergangs auseinandergesetzt. Nach einem Vortrag der Dozentin für Deutsch als Fremdsprache, Manuela Zahradnik, gab es das Expert_innengespräch zum Landesprogramm „Türöffner Zukunft –Beruf“ des Landkreises Dahme-Spreewald. Ziel der Veranstaltung war es, den Gedankenaustausch und erste Ideen zur Vernetzung anzuregen. Verschiedener Bildungsträger, Ministerien, das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Lehrende, Schulleitungen und Schüler_innen in Brandenburg diskutierten die drängendsten Themen. Eine Vereinbarung für eine landesweite Zusammenarbeit beim Thema Berufseinstieg zu finden ist das nächste Ziel.


„Inklusion und Sprachbildung/DaZ in der Potsdamer Lehrkräftebildung“

Zwischen Inklusion und Sprachbildung/DaZ bestehen vielfältige Bezüge und Überschneidungen, die bislang nur zögerlich diskutiert werden. Ausgehend von dieser These wurden am 9. Oktober 2018 auf dem vierten Workshop des Projekts „Sprachliche Heterogenität als Herausforderung in der Lehrerbildung“ (Leitung: Prof. Dr. Christoph Schroeder) einzelne Aspekte der Beziehungen zwischen diesen beiden Querschnittsaufgaben der Lehrkräftebildung vertieft und diskutiert: Im Anschluss an eine Einführung in die Thematik durch das Projekt-Team stellte Frau Prof. Dr. Katrin Böhme (Universität Potsdam) grundlegende Zusammenhänge aus inklusionspädagogischer Perspektive dar. Frau Jun.-Prof. Dr. Bettina Bock (Universität Köln) präsentierte Erkenntnisse aus der empirischen Forschung zur „Leichten Sprache“ und Frau Dr. Anja Bossen (Universität Potsdam) gab Einblicke in den sprachsensiblen Musikunterricht im Kontext von Integration und Inklusion. Lehramtsstudierende begleiteten die Veranstaltung als Critical Friends.


Vierte Netzwerktagung des Projektes „Campusschulen“

Bereits zum vierten Mal trafen sich Lehrkräfte von Brandenburger und Berliner Schulen am 11. Oktober 2018 mit Mitarbeiter_innen der Universität Potsdam und Lehramtsstudierenden, um sich über die weitere Entwicklung des Campusschulen-Netzwerks zu informieren und sich auch zu neuen Netzwerken zusammenzufinden. Zum Auftakt fanden Workshops zu folgenden Themen statt, die jeweils von Mitarbeiter_innen der Universität Potsdam geleitet wurden: Neu Zugewanderte im Unterricht, vom Seminarkursthema zu einer handhabbaren Fragestellung und Maßnahmen zur Gestaltung einer qualitätsvollen Kooperation zwischen Eltern und Lehrkräften. Nach der Mittagspause konnten 11 Campusschulen-Netzwerke, die bereits in diesem Schuljahr aktiv sind, von Prof. Dr. Miriam Vock mit dem Label „Netzwerkpartner im Campusschulen-Netzwerk im Schuljahr 2018/19“ ausgezeichnet werden. Die Schulen und die beteiligten Arbeitsbereiche der Universität Potsdam erhalten dieses Label als Anerkennung dafür, dass sie gemeinsam mit Lehramtsstudierenden an Projekten der Schul- und Unterrichtsentwicklung arbeiten. Beim anschließenden Speed-Dating hatten alle Teilnehmenden die Chance, neue Netzwerkinitiativen sowie mögliche neue Kooperationspartner kennenzulernen und beim anschließenden Marktplatz die Gespräche zu vertiefen. Zum Abschluss berichtete die Projektkoordinatorin Julia Jennek von der bisherigen Entwicklung des Campusschulen-Netzwerks seit seiner Initiierung im Juli 2016 und stelle erste Ergebnisse der Begleitforschung vor. Nach einer produktiven Diskussion wurde den Teilnehmenden noch ein kurzer Ausblick auf die (geplante) weitere Entwicklung des Campusschulen-Netzwerks aufgezeigt. Wir danken allen Teilnehmenden (34 Lehrkräfte (von 24 Schulen), 19 wissenschaftliche Mitarbeiter_innen, neun Externe und drei Studierende) für die tolle Tagung und den produktiven Austausch untereinander.